Frühmittelalter
Gallia wurde 1942 vom Centre national de la recherche scientifique gegründet und ist eine führende französische Zeitschrift für Altertumswissenschaften, die in französischer und englischer Sprache erscheint. Die Zeitschrift veröffentlicht Themenhefte und Übersichtsartikel zu wichtigen Entdeckungen und Forschungen in Frankreich und den Nachbarländern, soweit sie für das Konzept Gallien relevant sind. Der zeitliche Rahmen der Zeitschrift reicht von der Eisenzeit über die Antike und Spätantike bis zum Ende der Merowingerzeit. Geographisch umfasst sie den antiken gallischen Raum, der den römischen Provinzen Tres Galliae, Gallia Narbonensis und Germania sowie den angrenzenden Gebieten entspricht. Ab dem Jahrgang 2010 sind die Bände im OpenAccess zugänglich. Sprachen: englisch, französisch
Eines der geheimnisvollsten Baudenkmäler im Elsass ist die rund zehn Kilometer lange so genannte Heidenmauer auf dem Mont Sainte-Odile südwestlich von Straßburg. Funktion und Datierung dieses Ringwalls, der aus mächtigen, nur mit Holzklammern verbundenen Sandsteinblöcken errichtet wurde, geben seit zwei Jahrhunderten Rätsel auf. Die Untersuchung wieder aufgetauchter Holzzapfen aus der Mauer brachte nun neue Erkenntnisse. Online-Fassung eines Artikels von Frederik Letterlé, der zuerst in "Archäologie in Deutschland" Heft 2/2003 erschienen ist. Sprache: deutsch
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Bericht über geophysikalische Untersuchungen in der fränkischen Abtei. Sprache: deutsch
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Auf einen echten Ueberraschungsfund stießen kürzlich Archäologen des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege. Bei Arbeiten zum Bau eines Hochwasserrueckhaltebeckens in Erftstadt-Niederberg ragten plötzlich alte Holzreste anderthalb Meter unter den feuchten Lehmschichten hervor. Die aus Eichenholz gearbeiteten Bohlen entpuppten sich als Reste einer Getreidemuehle aus dem Jahr 886 nach Christus. „Dies ist der älteste Nachweis einer Mühle aus dieser Zeit im Rheinland", bestaetigte Prof. Dr. Jürgen Kunow. Meldung bei DAMALS. Sprache: deutsch
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Der Glauberg, seine Erforschung und seine Funde und Befunde bilden zusammen mit der Fotodokumentation der Ausgrabungen der Fürstengräber die Schwerpunkte der Ausstellung. Der dritte Ausstellungsraum dokumentiert die alamannische Zeit und das fränkische Frühmittelalter auf dem Glauberg und im Dorf Glauberg. Sprache: deutsch
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Ausgrabungsprojekt der Uni Bonn im Bornheimer Ortsteil Walberberg zur Erforschung der ländlichen Besiedlungsgeschichte von der Spätantike zum Frühmittelalter im Rhein-Sieg-Kreis. Auf dieser Seite des Instituts für Vor- und Frühgeschichte wird das Projekt und der derzeitige Wissensstand vorgestellt. Sprache: deutsch
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Im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 1630 befassen sich 15 wissenschaftliche Projekte unter den verschiedensten Gesichtspunkten diachron mit dem Phänomen der Binnen- und Seehäfen. Das Schwerpunktprogramm soll unterschiedliche Richtungen einer zeitlich und räumlich weit gefächerten europäischen Hafenforschung aufgreifen, interdisziplinär vernetzen und methodisch weiterentwickeln, wobei hauptsächlich zivil genutzte Hafenanlagen im Fokus stehen. Sprache: deutsch
Artikel "Haithabu" in derWikipedia Sprache: deutsch
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Onlinefassung eines Aufsatzes, zuerst veröffentlicht in Studien zur Sachsenforschung 6 (1987), S. [190] - 236. Sprache: deutsch
Das HistoGenes-Projekt möchte die ereignisreiche Bevölkerungsgeschichte Ostmitteleuropas im Frühmittelalter von ca. 400 bis 900 n. Chr. detailliert untersuchen. Das Projekt begann im Mai 2020 und wird bis 2026 laufen. Insgesamt sollen 6000 Bestattungen mit den modernsten genomischen, archäologischen, historischen und anthropologischen Methoden analysiert werden. Auf der Homepage finden sich aktuelle Informationen zum Forschungsprojekt und dem Forschungsteam. An diesem Projekt, das durch einen ERC Synergy Grant finanziert wird, sind Historiker, Archäologen, Genetiker, Anthropologen und Spezialisten für Bioinformatik, Isotopenanalyse und andere wissenschaftliche Methoden aus Österreich, Deutschland, Ungarn und den Vereinigten Staaten beteiligt.