Paläolithikum
Forschungsprojekt der Uni Jena: Projektbeschreibung mit Bibliographie Sprache: deutsch
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Schon vor mehr als 30000 Jahren besaßen Menschen künstlerische Fähigkeiten. Dies belegen Funde auf der Schwäbischen Alb. Während bereits in früheren Jahren in den Höhlen Vogelherd, Hohlenstein-Stadel und Geißenklösterle spektakuläre Elfenbeinschnitzereien aus der Steinzeit entdeckt worden sind, sorgen derzeit aktuelle Funde aus der Höhle Hohle Fels für Aufregung. Tübinger Forscher entdeckten dort die Statuetten eines Wasservogels, eines Pferds und eines Löwenmenschen. Der Archäologe Anthony Sinclair von der Universität Liverpool sieht in den süddeutschen Kleinoden "die älteste Ansammlung figürlicher Kunst auf der Welt". Da bereits in früheren Zeiten in Hohlenstein-Stadel ein Löwenmensch gefunden worden ist, vermutet Kurt Wehrberger vom Ulmer Museum, dass diese Figuren – halb Mensch, halb Tier – Teil einer Mythologie waren und womöglich in großer Zahl und während Jahrtausenden angefertigt wurden. Sprache: deutsch
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Bericht über die in den letzten Jahren in der Hohlefels-Höhle auf der schwäbischen Alb entdeckten Mammutelfenbein-Figuren aus dem Aurignacien: Eine Ente, ein Pferdekopf und eine menschliche Figur. Sprache: deutsch
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Bildergalerie einer Postershow zu den Grabungen in Schöningen, die auf der Jahrestagung der Hugo-Obermaier-Gesellschaft in Leipzig 2010 gezeigt wurde. Sprache: deutsch
Die Ende des Jahres 2016 vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg veröffentlichte Homepage »iceageart.de« bietet einen schnellen und informativen Überblick über die paläolithisch genutzten Höhlen auf der Schwäbischen Alb und die darin gefundenen frühesten Zeugnisse menschlichen Kunstschaffens. Die Eiszeitkunst, die einzelnen Höhlen sowie die eiszeitliche Landschaft und ihre Nutzung durch den Mensch werden in einführenden Artikeln vorgestellt. Daneben finden sich noch Beiträge über die Forschungsgeschichte sowie 3D-Modelle der Höhlen. Sprachen: deutsch, englisch
Die Höhlenruine von Hunas bei Hartmannshof, Ldkr. Nürnberger-Land, ist eine seit vielen Jahrzehntausenden verschüttete und vergessene Höhle, die man erst wieder finden konnte, als ihre lockere Verfüllung durch den Steinbruch angeschnitten worden war. Bei Ausgrabungen in den 1950/60er und 1980er Jahren wurden zahlreiche Tierreste und auch wenige Steinwerkzeuge bzw. Silexabschläge noch der vorletzten Eiszeit geborgen. Mit einem Alter von mehr als 200 000 Jahren stellen diese die bislang ältesten in Bayern bekannten Spuren menschlichen Lebens dar. Informationen auf der Seite des Landschaftsmuseums Obermain. Sprache: deutsch
Homepage zur Ausstellung der Schöninger Speere mit weitergehenden Informationen. Sprache: deutsch
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Infoseite zu den Grabungen des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Uni Erlangen in den Jahren 1964-1977 und 1981. Dabei wurden rund 100.000 Artefakte des Mittel- und Jungpaläolithikums, die Reste von drei Neandertalern und eine umfangreichen Fauna wurden in der nahezu 7 m mächtigen Schichtenfolge aus der letzten, der Würm-Eiszeit in mehr als 25 Kulturhorizonten geborgen. Sprache: deutsch
In der Höhle bei Düsseldorf, wo das erste Exemplar eines Homo sapiens neanderthaliensis gefunden wurde, lagen außerdem die Knochen von mindestens zwei weiteren Individuen. Das berichten Forscher um Ralf Schmitz von der Universität Tübingen, die 1997 und 2000 bis dahin verschollene Überreste aus der ursprünglichen Fundstätte fanden. Artikel von Ute Kehse in DAMALS ONLINE vom 10.9.2002. Sprache: deutsch
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Durch Genanalysen an den Knochenfunden aus dem Neandertal konnte nachgewiesen werden, daß der Neanderthaler kein Vorfahre des modernen Menschen war. (Artikel in der Online-Ausgabe der Mainzer Rheinzeitung von 1997) Sprache: deutsch
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