Tempel von Groß Raden bald ohne Dach

Als der Tempel im Archäologischen Freilichtmuseum Groß Raden in Mecklenburg.Vorpommern, dessen Grundriss bei den Ausgrabungen entdeckt worden war, in den 1980er Jahren nachgebaut wurde, brauchte man ein Gebäude auf dem Freigelände, in dem sich auch größere Besuchergruppen bei Regen unterstellen konnten. Deshalb erhielt der Tempel ein Dach, obwohl es archäologisch nicht nachgewiesen war. Dies soll nun geändert werden.

Der Nachbau des Tempels in seinem bisherigen Zustand
Der Nachbau des Tempels in seinem bisherigen Zustand. (Foto: LAKD M-V/LA, 2008)

Inzwischen gibt es ein festes Gebäude am Eingang zum Freigelände, in dem sich Besucher bei plötzlichen Regengüssen unterstellen können, und ein Tunneltor, das ebenfalls Schutz bietet. Außerdem hat das Tempeldach seine maximale Nutzungsdauer erreicht. So ist es nur konsequent, dass das Dach in den kommenden Wochen ersatzlos abgetragen wird. Danach wird das Aussehen des Tempels dem Ergebnis der Ausgrabungen entsprechen.

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