Kurz notiert

Überreichung der Urkunden zum UNESCO-Welterbe Niedergermanischer Limes

Urkundenübergabe

Urkundenübergabe und Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zum UNESCO-Welterbe »Grenzen des Römischen Reiches – Niedergermanischer Limes« / LVR übernimmt die Aufgabe des Welterbebeauftragten

Der Niedergermanische Limes wurde am 27. Juli von der UNESCO als Welterbe anerkannt. Über die Hälfte der Fundplätze der länderübergreifenden Welterbestätte liegen in Nordrhein-Westfalen. Nun überreichte Dr. Birgitta Ringbeck vom Auswärtigen Amt zusammen mit Ministerin Ina Scharrenbach den zugehörigen 19 Kommunen und den sechs Kreisen sowie dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) und dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG) in Bonn offiziell die Urkunden der UNESCO.

Dauerausstellung Halle: Alchemistenlabor

DAS FINALE. MITTELALTER BIS NEUZEIT

Mit der Fertigstellung von vier neuen Räumen findet der Neubau der preisgekrönten Dauerausstellung des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle seinen Abschluss. Sie schlagen einen Bogen vom Königreich der Thüringer in der Völkerwanderungszeit über mittelalterliche und frühneuzeitliche Glaubenswelten bis zum Beginn des modernen Denkens im 16. Jahrhundert. Zahlreiche bedeutende Funde dieser Epochen sind damit (wieder oder erstmals) dauerhaft zu sehen, darunter beispielsweise der Reiterstein von Hornhausen, der Inschriftenring von Paußnitz, Einrichtungsgegenstände aus dem Haushalt des Reformators Martin Luther oder das Inventar einer frühneuzeitlichen Alchemistenwerkstatt aus Wittenberg. Andere wichtige Neufunde können erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert werden, wie die exzellenten mittelalterlichen Skulpturen vom Magdeburger Gouvernementsberg oder Schwert und Siegel des sächsischen Kurfürsten Rudolf II. von Sachsen aus dem ehemaligen Franziskanerkloster in Wittenberg.

Museen & Ausstellungen
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Doktorandinnen und Doktoranden, die den Rundgang durch Mainz entworfen und umgesetzt haben

Durch Mainz führt ein neuer Stadtrundgang, der Krieg und Kriegserinnerungen zum Thema hat und sich an acht Stationen auf ganz unterschiedliche Weise damit auseinandersetzt. Die Besucherinnen und Besucher können von der ersten Station an der Christophskirche bis zur letzten Station am Fanshop des 1. FSV Mainz 05 die Domstadt aus einem neuen Blickwinkel entdecken: Sie kommen an Orte, die zeigen, wie unterschiedlich an Krieg erinnert wird, und folgen den Spuren der langen, seit römischer Zeit stark militärisch geprägten Geschichte der Stadt.

Studium
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Aquamanile von Großdemsin

Der Aufmerksamkeit eines Spaziergängers ist es zu verdanken, dass das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle (Saale) einen besonderen Neuzugang verzeichnen kann: Das Aquamanile, ein bronzenes Handwaschgefäß in Form eines Pferdes aus dem Hohen Mittelalter ist ein Luxusobjekt und in archäologischer Hinsicht ein außergewöhnlicher Fund.

Museen & Ausstellungen
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ESA Missionslogo Cosmic Kiss

Am Samstag, den 6. November 2021, um 4.6 Uhr (deutsche Zeit) startet der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer in den Weltraum und fliegt mit dem Unternehmen SpaceX zur Internationalen Raumstation ISS. Für seine Weltraummission wählte Maurer das Motto »Cosmic Kiss«, ein Name, der zugleich eine »Bekundung der Liebe zum Weltall« darstellt. Für das zugehörige Missionsabzeichen ließ er sich unter anderem von der Himmelsscheibe von Nebra inspirieren.

Aus aller Welt
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Der Generaldirektor der Reiss-Engelhorn-Museen, Prof. Dr. Wilfried Rosendahl, mit Flusspferd-Fundstück und Flusspferd-Rekonstruktion

Noch vor rund 30.000 Jahren tummelten sich Flusspferde im Rhein. Dies wies ein interdisziplinäres Forscherteam jetzt im Rahmen des Projekts "Eiszeitfenster Oberrheingraben" nach. Damit revidieren sie die Vorstellung von der Lebenswelt der Eiszeit: Flusspferd und Mammut sind wohl aufeinandergetroffen.

Forschung
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Initialen auf gusseiserner Kaminplatte

Im Zuge von Ausschachtungsarbeiten zum Einbau einer Aufzugsanlage am Zerbster Schloss führte das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (LDA) Sachsen-Anhalt von Mitte August bis Mitte Oktober 2021 baubegleitende archäologische Dokumentationsarbeiten am Zerbster Schloss durch. Dabei konnten zahlreiche Funde geborgen werden, die Aufschluss über das Leben der Bewohner des Schlosses in der Barockzeit, aber auch Hinweise auf eine ältere, vorbarockzeitliche Nutzung des Geländes geben.

Ausgrabungen
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Auf der Suche nach Resten einer historischen Gartenanlage vermisst der Archäologe Klaus Löcker (ZAMG) mit einem Bodenradarsystem den Park des Schlosses Broock. Foto Immo Trinks

Mit dem Forschungsprojekt »Herrenhäuser des Ostseeraums« am Casper-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald wird erstmals eine grenzübergreifende Dokumentation, Erforschung und Präsentation der tausenden Guts- und Herrenhäuser im gesamten Ostseeraum erfolgen. Dabei kommen auch geophysikalische Messungen (Bodenradar) zum Einsatz, um so Erkenntnisse über längst zerstörte Herrenhäuser zu erlangen und zerstörungsfrei die baulichen Strukturen in der Umgebung der Gebäude zu erfassen.

Forschung
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Die interaktive mediale Präsentation ermöglicht eine Zeitreise von der römischen Zeit bis zum An-fang des 20. Jahrhunderts. (Foto: Adrian Jost, Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt)

Beim Neubau des Amts für Umwelt und Energie (AUE) stiess die Archäologische Bodenforschung während der Ausgrabungen im Jahr 2019 unerwartet auf Mauerreste eines repräsentativen Steinbaus, der hier um die Mitte des 13. Jahrhunderts stand. Das heute in der Archäologischen Informationsstelle im Untergeschoss des AUE erhaltene Mauerfragment ist ein markantes Zeugnis der mittelalterlichen Stadtgeschichte und steht für einen wichtigen Abschnitt in der Siedlungsentwicklung im Mündungsgebiet des Birsigs.

Funde & Befunde
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Der Förderverein Eiszeitkunst im Lonetal e.V. ist am 22.10.2021 im Berlin Congress Center vom Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz mit der Silbernen Halbkugel 2021 ausgezeichnet worden. Der jährlich vergebene Deutsche Preis für Denkmalschutz ist die höchste Auszeichnung auf dem Gebiet der Denkmalpflege in Deutschland.

Denkmalschutz
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Die Analyse alter menschlicher Genome ist ein wichtiges Werkzeug zur Erforschung der Menschheitsgeschichte. Sie zeigt Zusammenhänge zwischen Menschen, die zu unterschiedlichen Zeiten lebten und gibt Aufschluss zu Mobilität und Interaktion. In den letzten zehn Jahren konnte alte DNA immer wieder Beweise liefern, um Mythen von "Reinheit" von Populationen - und damit rassistische sowie nationalistische Narrative - zu widerlegen. Die rasche Entwicklung dieser Art der Forschung machte aber neue ethische Standards für dieses Feld notwendig, die aktuell in Nature publiziert werden.

Forschung
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Kurz notiert

Auf dieser Seite finden Sie Notizen aus der archäologischen Wissenschaft und Forschung sowie zu aktuell in Print- und Online-Medien verbreiteten Meldungen zu archäologischen Themen.

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