Römische Bogenmonumente in Kork

von: Philipp Baas
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Heutzutage sind Bilder und Informationen über antike Bauwerke dank des Internets schnell verfügbar. Jeder kann sich innerhalb kürzester Zeit einen groben Überblick und eine Vorstellung über bekannte antike Hinterlassenschaften verschaffen. Ebenso flimmern viele Sendungen altertumswissenschaftlichen Inhaltes über die Fernsehschirme wie auch Feuilletons, Kulturrubriken und Reportagen in Zeitungen und Magazinen in kurzen Intervallen sich Themen aus diesem Bereich widmen. Die Antike ist also, für den Interessierten, stets digital, im Fernsehen oder in Printmedien greifbar.

Schon im 18. Jahrhundert keimte der Wunsch nach einer medialen Greifbarkeit der antiken Welt, wenigstens in adeligen und gebildeten Kreisen. Dieses Interesse war oftmals mit der Grand Tour[1] oder sonstigen Reisen vornehmlich nach Italien verbunden. Nicht nur die zahlreichen Ankäufe antiker Gegenstände[2] durch nordeuropäische Adelige künden von der Vorliebe für die Welt der Griechen und Römer, sondern auch Gemälde und Stiche von römischen Landschaften, wie die berühmten von Piranesi[3] werden gerne als Souvenirs mitgeführt. Kaiserkabinette mit Porträts der 12 Cäsaren nach Sueton[4] versuchen wenigstens für die Fürsten Brücken zur Antike zu schlagen. Diese Mischung aus Originalen, Bildern, Stichen und Modellen sind Abbild einer Melange aus Fernweh nach südlichen Gefilden, einem erwachten Interesse an der Kultur der Alten und einem dezidiertem Bildungsanspruch. Hinzu kommt der Wille der Herrschenden bestimmte Aspekte der Antike zum Vorbild zu nehmen und in direkter, logischer Nachfolge der römischen Elite zu stehen. Mögen Stiche, Bilder und Porträts noch den Meisten als Kunstwerke, die eine Verbindung zwischen der Renaissance und der Antike zu schaffen versucht haben, bekannt sein, ist die Gruppe der Korkmodelle antiker Bauwerke wohl den Wenigsten ein Begriff.

Hier soll es um zwei der stadtrömischen Bogenmonumente gehen, deren Modelle sich in Kassel befinden: den Titusbogen [5] (Abb. 1) und den Septimius-Severus-Bogen [6] (Abb. 2). Aus heutiger Sicht fassen diese beiden Bögen das Forum Romanum architektonisch ein. Eben dieser Platz wird Thema einer 2014 stattfindenden Ausstellung im Schloss Wilhelmshöhe in Kassel sein, in deren Rahmen die Modelle präsentiert werden. Dieser Artikel wird, nach einer kurzen Einführung zur Technik, sowohl diese Monumente wie auch die Modelle kurz vorstellen und beschreiben. Dabei geht es vor allen um den Vergleich des heutigen Baubestandes mit jenem des 18. Jahrhunderts, eine Rekonstruktion der antiken Situation oder eine Besprechung der Inschriften [7] ist nicht angestrebt.

Der römische Architekt Antonio Chichi hat, nach jetzigem Kenntnisstand, zwischen 1772 und 1802 mehrere Modelle verschiedener römischer Ruinen in Kork angefertigt[8] und nach Deutschland, Schweden, Russland und in die Niederlande verkauft[9]. Sein Repertoire umfasste 36 antike Bauwerke, wie aus einem Werbeprospekt von 1786 hervorgeht[10]. Keine der noch existenten Sammlungen in Berlin[11], Amsterdam[12], Leiden[13], Darmstadt[14], St. Petersburg[15], Stockholm[16], Gotha[17] und Kassel[18] umfasst noch sein gesamtes Œuvre, doch sind sämtliche Modelle bekannt. Der Landgraf Friederich II. von Hessen-Kassel hat auf seiner Italienreise 1776/1777 die gesamte Serie bestellt, von der 1777 das erste Stück (Rundtempel von Tivoli) und 1782 das letzte (Pantheon) angeliefert wurde[19]. Von den ehemals 36 Modellen befinden sich noch 33 im Besitz der Antikensammlung im Schloss Wilhelmshöhe und werden dort auch dauerhaft dem Besucher präsentiert.

Diese erstaunlichen Kunstwerke sind auf mehreren Ebenen interessant, da sie erstens den antiken Baubestand der Ruinen im 18. Jahrhundert überliefern, zweitens Zeugnis über den Zeitgeist ihrer Epoche ablegen und zuletzt handwerkliche Meisterleistungen sind. Als Besonderheit sei noch zu bemerken, dass nur antike Bauglieder abgebildet sind, spätere Anbauten sind nicht übernommen worden[20], was vermutlich auf die Grundidee von Antoine Desgodets zurückgeht, aus dessen Werk Chichi wohl einen Teil seiner Aufmaße übernommen hat[21]. Die architektonischen Grundformen sind aus Kork gefertigt, wohingegen Kapitelle, Friese und Reliefs aus Gips sind, der in feine, extra angefertigte Formen, gegossen wurde[22]. Kork ist verwendet worden, da es den Eindruck des Ruinösen, den die Modelle vermitteln sollen, sehr gut wiedergibt[23]. Das gesamte Modell ist anschließend noch koloriert worden, um den realistischen Eindruck noch zu verstärken.

Ist die Darstellung im Allgemeinen sehr detailliert, werden jedoch immer wieder Gruppen von Baugliedern vereinfacht dargestellt. Bei den Bögen des Titus und Septimius Severus sind beispielsweise die Zwickelreliefs auf wenige Grundformen reduziert und nicht, wie am Original, individuell ausgearbeitet worden (s.u.). Eine solche Simplifizierung durch nicht vorbildgetreue Wiederholung ist aus Gründen der Arbeitsrationalisierung bei verkleinerten Modellen zu erwarten. Außerdem musste Chichi wohl angesichts seiner angespannten wirtschaftlichen Verhältnisse versuchen, möglichst kostengünstig zu arbeiten[24]. Die Modelle beeindruckten die Fürsten an den deutschen Höfen so sehr, dass in der Folge die aus Rom stammenden Modelle von mehreren Korkbildnern nachgeahmt wurden. Die größte Bekanntheit erlangte dabei Carl May, der gerühmt wurde dieselbe Qualität wie Chichi zu moderateren Preisen zu bieten[25].

Der Titusbogen

Der Titusbogen (Abb. 2 und 3) steht nicht, wie häufig zu finden, auf der Velia, dem Hügel zwischen Forum Romanum und Kolosseum, sondern auf dem Sattel, der Velia und Palatin verbindet, was ihm in der administrativen Einteilung der Stadt in Regionen dem Palatin zuordnet[26]. Errichtet wurde er, wie Pfanner schlüssig argumentiert[27], in den ersten Jahren der Regierungszeit des Domitian[28]. Der Bogen verfügt über einen Durchgang und erhebt sich somit auf zwei Pylonen. Die untere Hälfte des originalen Baubestandes des Monumentes ist bis unterhalb des Architravs mit pentelischem und daran anschließend oberhalb der Pilasterkapitelle mit lunensischem Marmor verkleidet. Der Kern des Baus besteht aus Travertin[29]. Der quadratische Eindruck der Front ergibt sich aus der Gesamthöhe von 15,02 m und einer Breite von 13,99 m. Die Tiefe der Pylone beträgt 6,18 m[30]. Von den Reliefs ist das berühmteste das Beuterelief.

Zwar ist das gegenüberliegende sog. Triumphatorrelief gerade im Zusammenhang mit Bildkomposition und Darstellung der kaiserlichen Würden umso interessanter, jedoch können die auf dem Beuterelief dargestellten Teile der Beute aus dem jüdischen Krieg – der Schaubrottisch und die Menorah aus dem Jerusalemer Tempel – direkt mit der Beschreibung des Flavius Josephus über den jüdischen Krieg selbst und den darauffolgenden Triumph verbunden werden[31], was wohl – neben der prominenten Lage des Bogens – die Faszination für dieses Relief und seine ständige Rezeption erklärt. Der Anlass für die Stiftung des Bogens ist allerdings nicht der Sieg in Judäa, sondern die Divinisierung des Titus, was eindeutig aus der Inschrift und dem Bildprogramm hervorgeht[32]. Der heutige Zustand des Monuments geht auf eine Restaurierung zurück, die 1823-1824 abgeschlossen war. Somit zeigt das Korkmodell den Bogen vor diesen Eingriffen, als ihn noch im Süden ein Mauerkeil stützte und im Norden ein Anbau anschloss, der bis zur Kirche S. Maria Nuova reichte[33].

Das Korkmodell ist im Maßstab ca. 1:28 gehalten und hat eine Höhe von 61,5 cm bei einer Grundfläche der Platte von 50,5 x 30 cm. Auf dem Sockel steht vorne »Arco di Tito« (Abb. 3). Die Durchgangsreliefs sind im Modell recht gut zu erkennen, was das hohe handwerkliche Geschick Chichis verdeutlicht. Als Vorlage dienten hier wohl die berühmten Piranesi Stiche (s.o.), an denen Chichi sich im Allgemeinen stärker orientierte als an den Zeichnungen von Desgodets. Ein anderer Modellbauer seiner Zeit, der Phelloplastiker Carl May (um 1800) hielt sich so strikt an die Vorlage von Desgodets, dass er, im Gegensatz zu Chichi, sogar zwei Fehler der Zeichnungen des Architekten in sein Modell des Titusbogens übernahm: Einerseits ist die Inschrift zu klein und zweitens endet an der Ostseite des Bogens – der Front mit der Inschrift – der figürliche Gebälkfries rechts schon über dem Kapitell der Säule[34]. Da sowohl die Aufrisse Desgodets als auch das Modell Mays diese sehr speziellen Fehler aufweisen, ist davon auszugehen, dass May mit den sonst sehr genauen Maßangaben und nach den Zeichnungen des französischen Architekten gearbeitet hat. Dass Chichi diese Fehler im Unterschied zu seinen Kollegen nicht übernahm, belegt seine gewissenhafte Arbeitsweise. Als Vereinfachung muss hingegen die Reduzierung der vier unterschiedlichen Zwickelreliefs auf zwei Grundformen begriffen werden[35].

Der Septimius-Severus-Bogen

Dieses mächtige Monument (Abb. 5 & 6) steht auf dem Forum Romanum am Fuße des Kapitols direkt neben den Rostra. Die Errichtung des Bogens geht wohl auf einen Senatsbeschluss von 195 n. Chr. zurück, geweiht wurde er 203 n. Chr.[36]. Dieser Bogen mit drei Toren ist 20,88 m hoch, 23,27 m[37] breit und 11,2 m tief. Es scheint so, dass das Fundament eines älteren Bogens, möglicherweise des Partherbogens des Ausgustus, dieses Ehrenmonument trägt. Wie beim Titusbogen ist ein Travertinkern mit Marmor – in diesem Fall großteils pentelischer, für die Säulen prokonnesischer und die Reliefs lunensischer – ummantelt[38]. Die vier Reliefs oberhalb der kleineren Durchgangsbögen zeigen jeweils auf zwei Bildern Szenen des ersten und zweiten Partherfeldzuges[39], sind aber sehr stark beschädigt, wobei die Zerstörungen schon auf den Zeichnungen in der Monographie des Bischof Suaresius über den Bogen, angefertigt 1676, stark fortgeschritten wirken[40].

Die gesamte Ikonographie verliert sich in typischen Darstellungen einer erfolgreichen römischen Militärkampagne, wie z.B. den gefesselten Barbaren auf den Säulenpostamenten, der Adlocutio, der Profectio, Belagerungsszenen von parthischen Städten sowie die Flucht der Gegner und später der Bitte um Clementia durch Besiegte auf den Hauptreliefs usw. Im Mittelalter war der Bogen Teil eines Festungsbaus, dabei gehörte auf päpstlichen Erlass eine Hälfte des Bogens ab 1199 der Kirche und die andere, zur Festung gehörende, einer Familie namens Ciminius[41]. Seit dem 19. Jahrhundert gilt der Bogen als Paradebeispiel eines Triumphbogens und wird bis heute als eines der Hauptmotive des Forums häufig abgebildet.

Das Kasseler Korkmodell ist im Maßstab 1:41 gehalten und hat eine Höhe von 54 cm bei einer Grundfläche der Platte von 69,5 x 33,5 cm. Die Beschriftung des Sockels weist das Korkmodell als »Arco di Settimo Severo« aus (Abb. 5). Auf der Rückseite des Sockels prangt die schon erwähnte Signatur »Chichi Architetto« (Abb. 6). Auch bei diesem Modell sind die Reliefs gut zu erkennen. Da das Aussehen des Bogens zu Chichis Zeiten der heutigen Form gleich kommt, mutet das Modell wie der aktuelle Bogen an. Jedoch ist im Modell, analog zur damaligen Situation, der untere Bereich des Bogens noch von Erde bedeckt. Wie beim Titusbogen hat Chichi auch beim Septimius-Severus-Bogen Gruppen von Bauteilen auf wenige Grundformen reduziert: Die acht Säulenpostamente rekurrieren auf nur zwei Typen von gleichen Versatzstücken und die zwölf Zwickelreliefs auf vier[42].

Zusammenfassung

Die beiden hier vorgestellten Korkmodelle stehen stellvertretend für einen Zeitgeist des 18. Jahrhundert, der vor allem als Interesse, ja geradezu Vernarrtheit in das antike Italien, vornehmlich Rom, zu verstehen ist. Der Titel der Ausstellung zu den Aschaffenburger Korkmodellen »Rom über die Alpen tragen«[43] verdeutlicht pointiert das Ansinnen der damaligen Sammler, sich mit Antikem, Antikisierendem und Abbildern von Antikem zu schmücken. Dies mehrte das eigene Prestige und kommunizierte den Anspruch, ein Kulturmensch zu sein. Die Modelle des Titus - und des Septimius-Severus-Bogens veranschaulichen also nicht nur den Zustand der Monumente im 18. Jahrhundert und können als Bindeglied zum Altertum fungieren, sondern sind auch als Teil der fürstlichen Lebenswelt ihrer Zeit zu verstehen.

Fußnoten
  1. Für ein schönes Beispiel einer Grand Tour und die damit verbundenen Erwerbungen siehe: V. Kockel, »Dhieweilen wier die Antiquen nicht haben konnen…« – Abgüsse, Nachbildungen und Verkleinerungen antiker Kunst und Architektur im 18. und 19. Jh., in: D. Boschung – H. von Hesberg (Hrsg.), Antikensammlungen des europäischen Adels im 18. Jahrhundert als Ausdruck einer europäischen Identität, Kolloquium Düsseldorf 7. – 10. Feb. 1996 (Mainz 2000) 37-41.

  2. Für Kassel sei hier besonders auf den Ankauf von Skulpturen verwiesen, der 1776/77 auch den Kasseler Apoll aus Italien nach Deutschland brachte. P. Gercke – N. Zimmermann-Elseify, Antike Steinskulpturen und neuzeitliche Nachbildungen in Kassel: Bestandskatalog (Mainz 2007) 11-13.

  3. G.B. Piranesi, Vedute di Roma (ca. 1760). Digital einzusehen unter: www.let.leidenuniv.nl/Dutch/Renaissance/Facsimiles/PiranesiVeduteRoma1760/index.htm (letzter Zugriff: 17.01.2013)

  4. Siehe dazu: R. Stupperich, Die zwölf Caesaren Suetons. Zur Verwendung von Kaiserporträt-Galerien in der Neuzeit, Mannheimer Historische Forschungen 6, 1995, 39-58; M. Eichberg, Das römische Kaiserporträt als Denkmal in der Renaissance, GFA 1, 1998, 117-121; K. Fittschen, Die Bildnisgalerie in Herrenhausen bei Hannover. Zur Rezeptions- und Sammlungsgeschichte antiker Porträts, AbhGöttingen 275 (Göttingen 2006).

  5. Inv. Nr.: N 111

  6. Inv. Nr.: N 112

  7. Titusbogen: CIL VI 945; ILS I 265. Septimius-Severus-Bogen: CIL VI 1033; ILS I 425.

  8. Die Bezeichnung »architetto« findet sich in der Signatur des Kasseler Pantheon-Modells und des Septimius- Severus-Bogens (Abb. 4), wobei Büttner bemerkt, dass er nicht in der Liste der Accademia di San Luca, was für einen bedeutenden Architekten dieser Zeit zu erwarten wäre, geführt wird. A. Büttner, Korkmodelle, in: P. Gercke – N. Zimmermann-Elseify (Hrsg.), Antike Bauten. Korkmodelle von Antonio Chichi 1777-1782 (Kassel 2001) 14-15 m. Anm. 18.

  9. Die Modelle sind in Rom als Souvenirs für Nordeuropa angefertigt worden. V. Kockel, Introduzione generale, in: Ders. (Hrsg.), Phelloplastica. Modelli in sughero dell´architettura antica nel XVIII secolo nella collezione di Gustavo III di Svezia (Stockholm 1998) 11.

  10. Zu dem Prospekt siehe: A. Büttner, Korkmodelle, in: P. Gercke – N. Zimmermann-Elseify (Hrsg.), Antike Bauten. Korkmodelle von Antonio Chichi 1777-1782 (Kassel 2001) 12-13.

  11. Architektursammlung Preußische Akademie der Künste ohne Inv. Nr.

  12. Allard Pierson Museum Inv. Nr.: APM08093

  13. Rijksmuseum van Oudheden Inv. Nr.: AM 58, AM 59, KR 1

  14. A. Büttner, Korkmodelle von Antonio Chichi, Entstehung und Nachfolge (Darmstadt 1969).

  15. E. Sawinowa, Die Petersburger Korkmodelle von Antonio Chichi, in: P. Gercke – N. Zimmermann-Elseify (Hrsg.), Antike Bauten. Korkmodelle von Antonio Chichi 1777-1782 (Kassel 2001) 28-41. Deutsche Übersetzung des Artikels: I. Tatarinova, Proizvedeniia Italianskoi phelloplastiki v Rossi (konez XVIII – seredina XIX w.), in: Pamiatniki Kultury. Novyie otkrytia (Moskau 1994) 327-353.

  16. V. Kockel (Hrsg.), Phelloplastica. Modelli in sughero dell´architettura antica nel XVIII secolo nella collezione di Gustavo III di Svezia (Stockholm 1998).

  17. U. Wallenstein, Zur Sammlung antiker Korkmodelle im Schlossmuseum Gotha, in: G. Kaldewei (Hrsg.), Kork. Geschichte, Architektur, Design 1750-2002 (Osterfildern-Ruit 2002) 148-151.

  18. P. Gercke – N. Zimmermann-Elseify (Hrsg.), Antike Bauten. Korkmodelle von Antonio Chichi 1777-1782 (Kassel 2001).

  19. N. Zimmermann-Elseify, Zur Geschichte der Kasseler Modellsammlung, in: P. Gercke – N. Zimmermann- Elseify (Hrsg.), Antike Bauten. Korkmodelle von Antonio Chichi 1777-1782 (Kassel 2001) 7.

  20. E. Sawinowa, a.O. (Anm 13) 327-353.

  21. Das Werk Desgodets ist als Faksimile mit einer sehr informativen Einleitung erschienen: A. Desgodets, Les Édifices antiques de Rome dessinés et mesurés très exactement par Antoine Desgodets, architecte. Fac-similé de l´édition de Jean-Baptiste Coignard, imprimeur du Roi, Paris, 1682 (Paris 2008). Digital ist das Original einzusehen unter: Titusbogen: digicoll.library.wisc.edu/cgi-bin/DLDecArts/DLDecArts-idx; Septimius-Severus-Bogen: digicoll.library.wisc.edu/cgi-bin/DLDecArts/DLDecArts-idx (Letzter Zugriff: 13.03.2013).

  22. V. Kockel, Rom über die Alpen tragen. Korkmodelle antiker Architektur im 18. und 19. Jahrhundert, in: G. Hojer (Hrsg.), Rom über die Alpen tragen. Fürsten sammeln antike Architektur: Die Aschaffenburger Korkmodelle (Landshut 1993) 15.

  23. V. Kockel, Introduzione generale, in: Ders. (Hrsg.), Phelloplastica. Modelli in sughero dell´architettura antica nel XVIII secolo nella collezione di Gustavo III di Svezia (Stockholm 1998) 13; J. Franke, Historische Korkmodelle antiker römischer Bauten in deutschen Sammlungen, in: G. Kaldewei (Hrsg.), Kork. Geschichte, Architektur, Design 1750-2002 (Osterfildern-Ruit 2002) 139.

  24. M. Reineck, Zwischen Vorbildtreue und Serienfertigung – Beobachtungen an den Korkmodellen Antonio Chichis, in: P. Gercke (Hrsg.), Antike Bauten in Modell und Zeichnung um 1800 (Kassel 1986) 21.

  25. W. Helmberger, Carl Joseph May (147-1822) – Hofkonditor und Korkbildner, in: G. Hojer (Hrsg.), Rom über die Alpen tragen. Fürsten sammeln antike Architektur: Die Aschaffenburger Korkmodelle (Landshut 1993) 64- 66.

  26. LTUR I (1993) 110, s.v.: Arcus Titi (J. Arce).

  27. M. Pfanner, Der Titusbogen, Beiträge zur Erschließung hellenistischer und kaiserzeitlichen Skulptur und Architektur 2 (Mainz 1983) 91-92.

  28. Zur These, dass der Bogen unter Nerva oder Trajan errichtet wurde, siehe: D. McFayden, The Date of the Arch of Titus, CIJ 11, 1915, 141.

  29. M. Pfanner a.O. (Anm. 25) 17.

  30. Das Aufmaß ist zu entnehmen: M. Pfanner, a.O. (Anm. 25) 20-22. Seltsamerweise gibt Arce andere Werte (Länge 14,04 m und Tiefe 6,2 m) an. LTUR I (1993) 111, s.v.: Arcus Titi (J. Arce).

  31. Ios, bell. Iud. 7,121-157.

  32. M. Pfanner, a.O. (Anm. 25) 98-99.

  33. M. Pfanner, a.O. (Anm. 25) 8.

  34. W. Helmberger, Kat. Nr. 4-5 Titusbogen, in: G. Hojer (Hrsg.), Rom über die Alpen tragen. Fürsten sammeln antike Architektur: Die Aschaffenburger Korkmodelle (Landshut 1993) 194.

  35. M. Reineck, a.O. (Anm. 22) 21.

  36. G.M. Koeppel, Die historischen Reliefs der römischen Kaiserzeit VII. Der Bogen des Septimius Severus, die Decennalienbasis und der Konstantinsbogen, BJB 190, 1990, 2.

  37. Hier ist zu bemerken, dass dies die Maße des Kerns sind und der vorspringende Kranz des Kranzgesims nicht berücksichtigt wird.

  38. R. Brilliant, The Arch of Septimius Severus in the Roman Forum, MemAmAc 29, 1967, 55.

  39. Zur Beschreibung und Deutung der Reliefs siehe: G.M. Koeppel, a.O. (Anm. 34) 9-32.

  40. R. Brilliant, a.O. (Anm. 36) 260-261; G.M. Koeppel, a.O. (Anm. 34) 9.

  41. R. Brilliant, a.O. (Anm. 36) 256.

  42. M. Reinecke, a.O. (Anm. 22) 21.

  43. G. Hojer (Hrsg.), Rom über die Alpen tragen. Fürsten sammeln antike Architektur: Die Aschaffenburger Korkmodelle (Landshut 1993).