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Nachrichten aus der Archäologie
Göttlicher Schmuck und Messer unterm Keller
In Delbrück-Bentfeld (Kreis Paderborn) untersucht ein Grabungsteam, begleitet vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), eine Siedlung der ersten Jahrhunderte nach Christi Geburt. Seit November 2024 wird hier archäologisch gearbeitet, nun gibt es weitere Erkenntnisse: Gefunden haben die Fachleute einen besonderen Schmuckstein, eine Gemme, und ein rätselhaftes Messer im Boden. Was feststeht: Hier bestanden mindestens drei Hofstellen einheimischer Siedler, in direkter Nachbarschaft zum Römerlager Anreppen. Und auch nach dem Abzug der Römer blieben die Kontakte hinter den Limes am Rhein.Prähistorische Alge wieder zum Leben erweckt
Ein Forschungsteam unter Federführung des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) konnte Ruhestadien einer Alge wiederbeleben, die vor fast 7.000 Jahren zum Grund der Ostsee gesunken waren. Trotz jahrtausendelanger Inaktivität im Sediment ohne Licht und Sauerstoff erlangte die untersuchte Kieselalgenart ihre volle Lebensfähigkeit zurück. Weiterlesen
| Aus aller Welt
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Grabmal Ottos des Großen im Magdeburger Dom geöffnet
Seit Januar ist das Grabmal Ottos des Großen im Magdeburger Dom Gegenstand von umfangreichen Untersuchungen. Anfang März wurde unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen die Deckplatte des Kalksteinsarkophags erfolgreich abgenommen. Darunter ist nun wie erwartet ein schlichter Holzsarg zu sehen. Die bisherigen Maßnahmen zur umfassenden Schadensdokumentation der Grablege und das weitere Vorgehen zur Konservierung des Grabmals wurden am Mittwoch bei einem gemeinsamen Pressetermin der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt und des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt vorgestellt. Weiterlesen
| Kulturerbe
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Kurz notiert
Keilschrift: Thesaurus Linguarum Hethaeorum Digitalis erweitert
Der Thesaurus Linguarum Hethaeorum Digitalis (TLHdig 0.1) bietet Forschenden und Studierenden seit 2023 Online-Zugang zu historischen Quellen auf der Plattform des Hethitologie-Portals Mainz (HPM). Seit seinem Start verzeichnet er mehr als 100.000 Zugriffe pro Monat. Damit ist er zu einem der digitalen Werkzeuge geworden, die in der Hethitologie täglich genutzt wird. Weiterlesen