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Nachrichten aus der Archäologie

Vermutlich älteste Baumkelter Baden-Württembergs entdeckt

Mittelalterliche Baumkelter

Bei Rettungsgrabungen im August und September 2021 auf dem Areal der ehemaligen Kleinheppacher Gemeinschaftskelter hat das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart die vermutlich älteste Baumkelter (Holzkonstruktion einer Weinpresse) Baden-Württembergs gefunden. Sie konnte auf die Zeit um das Jahr 1344 datiert werden. Auch die Überreste eines alten Trauben-Tresters aus dem 14. Jahrhundert konnten nachgewiesen werden. Die Entdeckungen der Archäologinnen und Archäologen liefern neue Erkenntnisse zur Weinbau-Tradition der Gemeinde.

Heiligtum des sabäischen Hauptgottes Almaqah in Yeha (Tigray/Äthiopien)
Das jahrtausendealte Kulturerbe Nordäthiopiens bewahren
Ein Forschungsteam der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) erstellt in den kommenden zwei Jahren den "Ethiopian Heritage Digital Atlas" (EHDA). Das gemeinsam mit der äthiopischen Antikenbehörde und der Universität Addis Abeba durchgeführte Projekt wird von der Gerda-Henkel-Stiftung mit rund 215.500 Euro gefördert. Ziel des webbasierten Denkmalinformationssystems ist es, den Erhalt der Kulturdenkmäler Äthiopiens zu sichern. Das System soll ein Monitoring von archäologischen Fundorten ermöglichen und so zur wissenschaftlichen Dokumentation des äthiopischen Kulturerbes beitragen. Weiterlesen
| Kulturerbe
Darstellung der steinzeitlichen Grabstätte in Hazleton
Weltweit ältester Stammbaum liefert neue Einblicke in jungsteinzeitliche Begräbnistraditionen

Publikation gibt Aufschluss über bronzezeitliche Migrationsströme nach Großbritannien

Vor rund 5.700 Jahren lebten jene 35 Individuen, deren Proben die Wissenschafterinnen und Wissenschaftler nun analysierten. Ihre Überreste wurden in einer bedeutenden neolithischen Gräberanlage im Westen Englands gefunden. Die Analyse der aDNA, die aus Knochen und Zähnen extrahiert wurde, zeigte, dass 27 der Bestatteten enger miteinander verwandt waren. Das wiederum gewährte dem Forschungsteam neue Einblicke in die damaligen Grabtraditionen. Weiterlesen
| Forschung
Straußeneierschalenperlenkette
Perlen aus Straußeneierschalen enthüllen ein 50.000 Jahre altes Netzwerk in Afrika
Neue archäologische Untersuchungen zeigen historische Verbindungen zwischen mehr als 3.000 km entfernten Populationen und bestätigen eine direkte Verknüpfung von Klimaveränderungen und menschlichem Sozialverhalten. Weiterlesen
| Funde & Befunde
Kurz notiert

Untersuchungen an Römischer Siedlung mit Tempelanlage in Neuenstadt am Kocher werden fortgeführt

Tempel-Grabung

Im Fokus stehen private und öffentliche Gebäude der damaligen Siedlung

Das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart wird seine archäologischen Untersuchungen an der Römischen Siedlung mit Tempelanlage in Neuenstadt am Kocher in den nächsten drei Jahren fortführen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt mit 700 000 Euro und bezeugt damit die außerordentliche Bedeutung der Fundstelle für die Archäologie in Deutschland. Im Zentrum der neuen Untersuchungen stehen private und staatliche Gebäude der damaligen Siedlung. Der Beginn der Untersuchungen ist für das Frühjahr geplant.

Taucharchäologische Untersuchungen im Bodensee
40 Jahre Taucharchäologie in Baden-Württemberg

Unterwasserarchäologie ist wichtiger Bestandteil zur Erforschung des archäologischen Kulturerbes

Vor 40 Jahren, am 30. Dezember 1981, stiegen erstmals drei Archäologiestudenten mit einem Tauchlehrer vor Bodman in den Bodensee, um im Auftrag des Landesamtes für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart die Pfahlbauten unter Wasser taucharchäologisch zu erforschen. Seitdem ist die Unterwasserarchäologie ein unerlässlicher Bestandteil der Betreuung des feucht erhaltenen archäologischen Kulturerbes in Baden-Württemberg. Taucharchäologische Untersuchungen sind heute umso wichtiger, da sich die Bedingungen unter Wasser in den vergangenen Jahren durch Klimawandel und eingeschleppte Arten sehr rasch veränderten. Weiterlesen
| Baden-Württemberg
AHRC und DFG fördern Epigraphie-Projekt in Mainz
Wie schon in den letzten Jahren ist in der gemeinsamen Förderlinie des britischen Arts and Humanities Research Council (AHRC) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) besonders erfolgreich gewesen: Vier Projekte der JGU erhalten die Unterstützung der beiden Fördereinrichtungen – von insgesamt 19 ausgezeichneten, kooperativen Forschungsprojekten. Darunter auch das Projekt "FAIR Epigraphy" vom Arbeitsbereich Alte Geschichte des Historischen Seminars. Weiterlesen
| Forschung

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Die symbolische Darstellung des Kosmos im hethitischen Felsheiligtum Yazılıkaya
Wie sah der Kosmos der Hethiter aus? Eberhard Zangger und E. C. Krupp glauben die Antwort im Felsheiligtum von Yazılıkaya in der heutigen Türkei gefunden zu haben. Sie identifizieren in den Darstellungen auf den Reliefs die drei kosmischen Ebenen Erde, Himmel und Unterwelt.
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