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Maxsimila und Heuprosinis - ein ungewöhnliches römisches Grabmal aus Vindonissa

Das antike Vindonissa (beim heutigen Windisch im schweizerischen Kanton Aargau) ist immer wieder für Überraschungen gut. Bei Bauarbeiten am Abhang des Bruggerbergs nördlich der Aare wurde Ende 2012 ein bislang unbekanntes römisches Gräberfeld entdeckt. Herausragender Fund ist ein vollständiger Grabstein, der einstmals zu einem runden Grabbau gehörte. Auf der Vorderseite des Steins sind die Verstorbenen dargestellt. Die lateinische Inschrift darunter nennt die Bestatteten: Maxsimila, 40 Jahre alt, aus Bononia (das heutige Bologna), und Heuprosinis, eine 10 Jahre alte Sklavin. (05:51)

Dauer: 05:51
20.11.2016