610 Archäologie-Videos
Paläoanthropologie-Sammlung der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Prof. Dr. Friedemann Schrenk und Dr. Christine Hertler stellen die paläoanthropologische Sammlung der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in Frankfurt vor, die zahlreiche Fossilien aus der Frühzeit der menschlichen Evolution beherbergt. Darunter befindet sich auch das bisher älteste menschliche Fossil, ein Unterkiefer aus Malawi, das auf ein Alter von 2,4 Millionen Jahren datiert wird. Um sich ein Bild von der Umwelt machen zu können, in der die Vorfahren des modernen Menschen lebten, benötigt man neben deren versteinerten Überresten auch Fossilien von zeitgenössischen Tieren und Pflanzen, von denen die Sammlung ebenfalls zahlreiche Exemplare vorhält. Dieser Filmbeitrag ist Teil einer DVD, die anlässlich der Ausstellung »Ich sehe wunderbare Dinge – 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität« erschienen ist. Die Ausstellung ist noch bis zum 8. Februar 2015 im MUSEUM GIERSCH zu sehen. (04:13)
Sammlung der Archäologie der römischen Provinzen, Goethe-Universität Frankfurt
Über 400.000 Fotos von griechischen, römischen, byzantinischen und keltischen Münzen sowie Gipsabgüssen von antiken Münzen verfügt die Vergleichssammlung der Abteilung II. »Archäologie und Geschichte der römischen Provinzen sowie Archäologie von Münze, Geld und von Wirtschaft in der Antike« des Instituts für Archäologische Wissenschaften Goethe-Universität Frankfurt/Main. Prof. Dr. Hans-Markus von Kaenel und Dr. Britta Rabe stellen die Sammlung in einem anläßlich der Ausstellung »Ich sehe wunderbare Dinge – 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität« erstellten Filmbeitrag vor. Die Ausstellung ist noch bis zum 8. Februar 2015 im MUSEUM GIERSCH zu sehen. (04:09)
Abguss-Sammlung der Klassischen Archäologie, Goethe-Universität Frankfurt
Dr. Ursula Mandel und Anna Langgartner vom Institut für Archäologische Wissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt, Abt. I »Klassische Archäologie« stellen die Sammlung originalgetreuer Gipsabgüsse antiker Statuen und ihre Geschichte vor. Dieser Film ist Teil einer DVD, die anlässlich der Ausstellung »Ich sehe wunderbare Dinge – 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität« erschienen ist. Die Ausstellung ist noch bis zum 8. Februar 2015 im MUSEUM GIERSCH zu sehen. (04:23)
Das bisher älteste mehrstimmige Musikstück
In den Archiven der British Library hat der Doktorand Giovanni Varelli kürzlich das bisher älteste bekannte Beispiel für ein polyphones Gesangsstück entdeckt. Ein Manuskript aus dem 10. Jahrhundert enthielt neben einem Text über das Leben des Maternianus, Bischof von Reims, auch die Aufzeichnung eines für zwei Stimmen konzipierten Musikstückes, das dem Heiligen Bonifatius gewidmet ist und vermutlich von Mönchen als Teil des Stundengebetes gesungen wurde. Ursprünglich stammt das Manuskript wohl aus Nordwestdeutschland, möglicherweise aus der Gegend um Paderborn oder Düsseldorf. Das schließt Varelli vor allem aufgrund einer lateinischen Notiz zum Jahrestag des Heiligen Maternianus »der am 1. Dezember gefeiert wird«. Nur eine Handvoll Klostergemeinden in dieser Region feierte den Tag an diesem Datum, andernorts tat man dies am 30. April. In diesem Video tragen zwei Musikstudenten vom St John's College in Cambridge das Stück vor. (01:09)
Great Wonders: The Monumental Geoglyphs of Amazonia
Die Amazonas-Region gilt im Gegensatz zu anderen Landschaften Südamerikas als archäologisch weniger spannend. In einer Vorlesung berichtet Clark Erickson von Gegoglyphen, Erdwerken und anderen monumentalen Bauwerken im Amazonas, die teilweise mehrere Quadratkilometer groß sein können. Im Rahmen des Vortrags am Penn Museum geht er auf die unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten ein. (55:55)