Projekt zu den Decken und Dachwerken der Moschee-Kathedrale von Córdoba genehmigt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stellt Mittel zur Dokumentation und Untersuchung des ältesten umfänglichen Bestandes an Dachhölzern in Europa zur Verfügung.

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Holzdecke der Moschee des 10. Jahrhunderts
Holzdecke der Mosche des 10. Jahrhunderts, von Ricardo Velázquez Bosco wieder hergestellt. Foto: Felix Arnold / DAI Madrid

Die DFG hat die Förderung des dreijährigen Projekts "Die Decken und Dachkonstruktionen der Moschee-Kathedrale von Córdoba: Dekoration, Bauweise und Baugeschichte der ältesten umfangreichen Sammlung von Dachbalken in Europa" bewilligt. Die Mezquita-Catedral de Córdoba wurde als Moschee Ende des 8. Jahrhundert erbaut und nach der Reconquista im 13. Jahrhundert zur Kathedrale umgewandelt. Das UNESCO-Weltkulturerbe ist berühmt für die hunderte rot-weiß gestreiften Hufeisenbogen-Säulen, die maurische und christliche Architektur vereinen.

Ein Team der Universitäten Braunschweig und Bamberg sowie des DAI Madrid wird alle vorhandenen Elemente der Dachkonstruktion dokumentieren und die Dekoration, Malerei und Dendrochronologie analysieren.