Neueröffnung der Frühmittelalterabteilung im Museum Freiburg

 

Im Rahmen der kompletten Neukonzeption des Museums für Ur- und Frühgeschichte in Freiburg wird nun als vorletzter Teilbereich die Frühmittelalterabteilung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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Ergänzend zur bereits 1999 wiedereröffneten Alamannenschatzkammer steht jetzt das Alltagsleben der Alamannen im südbadischen Raum im Vordergrund.

Themenschwerpunkte sind u.a. die Ernährung, Hygiene, Medizin, Runentexte und die Wohnverhältnisse aus der Zeit des 3.-8. Jahrhunderts, die nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbereitet wurden. Tonbildschauen in deutscher, englischer und französischer Sprache ergänzen die neue Schausammlung.

Ebenfalls neu konzipiert und fürs Publikum geöffnet sind die Themenbereiche "Römische Religion" sowie die spätmittelalterlichen Funde der Freiburger Augustinerplatzlatrine.

Kurz vor der Eröffnung wurde bekannt, daß das Museum aufgrund der Sparzwänge der Stadt Freiburg eventuell geschlossen wird. Seit der Gründung des Museums im Jahr 1984 ist das zwar schon die 4. Diskussion über eine Schließung, doch diesmal könnte es wirklich ernst werden.

Mit einer kompletten Schließung würde das einzige Museum wegfallen, daß einen guten Einblick in die Ur- und Frühgeschichte des südlichen Oberrheingebietes bietet.

Kommentare (1)

  • Werner Kübler
    Werner Kübler
    am 22.12.2002
    Wenn die Freiburger Verwaltung an Ihren Schildbürgerstreichen sparen würde, könnte das Museum sogar noch vergrössert werden.

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