Neuer Direktor im Historischen Museum der Pfalz

Das Historische Museum der Pfalz in Speyer hat einen neuen Direktor: Der 44-jährige Dr. Eckart Köhne tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Alexander Koch an, der seit November 2005 das Museum leitete.

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Der neue Direktor des Historischen Museums der Pfalz in Speyer: Eckart Kröhne (Foto: HMP)

„Ein Museumsmann und Kulturmanager mit Erfahrung", so lautet das Urteil des Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Werner Schineller. Köhne ist derzeit Direktor des Rheinischen Landesmuseums in Trier. Dort war er zuständig für die Neueinrichtung der Sammlungen auf rund 3.500 qm und die Organisation von Wechselausstellungen. Zu seinen aktuellen Projekten zählt das mediale Raumtheater „Im Reich der Schatten"; ein völlig neuer Veranstaltungstypus, der mit digitaler Filmprojektion auf Originalexponaten arbeitet.

Als Geschäftsführer der Konstantin-Ausstellungsgesellschaft Trier mbH kam Köhne bereits 2004 nach Trier. Hier war er als Projektleiter mit der Planung und Organisation der international bedeutsamen Landesausstellung „Konstantin der Große" betraut. Während der Ausstellungslaufzeit 2007 wurden rund 350.000 Eintrittstickets verkauft. Von 2001 bis 2003 betreute er als Referent für Museumsberatung des Museumsverbandes Rheinland-Pfalz e.V. die rund 430 nichtstaatlichen Museen des Landes Rheinland-Pfalz.

Der gebürtige Karlsruher studierte Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Christliche Archäologie in Bonn und Heidelberg. 1996 promovierte er zum Thema „Die Dioskuren in der griechischen Kunst" (erschienen 1998).
Aus 42 Bewerbern wählte die Auswahlkommission Eckart Köhne zum neuen Direktor. Einstimmig beschloss der Stiftungsrat des Historischen Museums der Pfalz, unter dem Vorsitz von Theo Wieder, seine Einstellung.

In Speyer übernimmt Köhne ein Museum, das sich seit vielen Jahren durch seine Sonderausstellungen zu historischen, kulturhistorischen oder archäologischen Themen bundesweit und international einen Namen gemacht hat. Eckart Köhne will mit einem spannungs- und abwechslungsreichen Ausstellungsprogramm an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen.

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