Mobile und sesshafte Lebensweise wird mit DFG-Mittel untersucht

Die DFG hat in diesen Tagen die Einrichtung des Sonderforschungsbereiches "Differenz und Integration. Wechselwirkungen zwischen nomadischen und sesshaften Lebensformen in Zivilisationen der Alten Welt" beschlossen.

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Er ist ein Gemeinschaftsprojekt verschiedener archäologischer, historischer, philologischer, geographischer und ethnologischer Disziplinen der Universitäten Halle und Leipzig. Hervorzuheben ist dabei, daß sich damit sog. Kleine Fächer über Universitäts- und Landesgrenzen hinweg zu einem Forschungsverbund zusammengeschlossen haben. Seit vier Jahren haben sich die Vertreter der einzelnen Fächer regelmäßig getroffen und die gemeinsame Fragestellung erarbeitet.

Das Ziel des Forschungsverbundes ist es besser zu verstehen, inwieweit unterschiedliche Lebensweisen aufeinander angewiesen sind. Dies soll exemplarisch an den mannigfachen Interaktionen zwischen mobilen und sesshaften Bevölkerungsteilen dargestellt werden, die sich von der Antike bis heute verfolgen lassen.

Prof. Bernhard Streck, Leiter des Instituts für Ethnologie der Uni Leipzig, erklärte, daß damit zum ersten Male die Frage nach der kulturhistorischen Bedeutung des Nomadismus vergleichend, mit unterschiedlichen Quellen und unterschiedlichen Methoden untersucht werden soll. Das Projekt ist dabei in der größtmöglichen räumlichen wie zeitlichen Breite angelegt.

Quelle: Uni Leipzig (idw)

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