Byzantinisten tagen in Köln

Die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung byzantinischer Studien lädt vom 31. Januar bis zum 2. Februar 2013 zur Arbeitstagung ein. Gastgeber ist in diesem Jahr das Institut für Altertumskunde der Universität zu Köln, unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia Sode. Namhafte Experten aus dem Bereich der Byzantinistik werden in zahlreichen Vorträgen ihre aktuelle Forschung präsentieren.

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Die Tagung, an der neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland auch Byzantinisten aus Zypern, Ungarn, Österreich und den USA teilnehmen, wird unterschiedliche Fragestellungen aus dem Bereich der Byzantinistik behandeln. Mit besonderem Interesse werden dabei die beiden Abendvorträge der international renommierten Experten Prof. Dr. Alexander Beihammer, Nikosia und Dr. Nancy Patterson Ševèenko, Woodstock, Vermont erwartet. Während Beihammer, derzeit tätig an der University of Cyprus, am Donnerstagabend zur "Politischen Praxis, Ideologie und Herrschaftsbildung in der Frühphase der türkischen Expansion in Kleinasien" spricht, setzt sich Ševèenko, Vize-Präsidentin des International Center of Medieval Art, am Freitagabend mit dem Thema "Written Voices. The spoken word in Byzantine monumental painting" auseinander.

Als einen Schwerpunkt der Veranstaltung wird die Tagung zahlreiche Themen aus dem Bereich der byzantinischen Grundlagenforschung wie zum Beispiel der Handschriften- und Inschriftenkunde, der Siegelkunde und der Schriftforschung vorstellen. Daneben werden auch Vorträge zu byzantinischen Bildthemen und zu byzantinischen Koranübersetzungen aus dem 8. und 9. Jahrhundert mit Spannung erwartet. Projekte aus dem Bereich der byzantinischen Archäologie, wie zum Beispiel der WissenschaftsCampus Mainz, werden im Rahmen der Tagung ebenfalls vorgestellt.

Die Arbeitstagungen der Deutschen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung Byzantinischer Studien dienen Byzantinisten in Deutschland als wichtigstes Forum des fachlichen Austauschs. Insbesondere Nachwuchswissenschaftler sollen dabei die Gelegenheit erhalten, sich der Fachöffentlichkeit zu präsentieren und ihre Forschungen zur Diskussion zu stellen. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen.

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