Studienpreise für Denkmalpflege und Archäologie 2026

Mit einer feierlichen Preisverleihung in der VGH Stiftung in Hannover werden am 11. Mai zum vierten Mal die Studienpreise für Denkmalpflege und Archäologie vergeben. Die beiden Fördervereine des NLD, die Gesellschaft für Denkmalpflege in Niedersachsen e.V. und der Freundeskreis für Archäologie in Niedersachsen e.V., haben sie gemeinsam mit der Architektenkammer Niedersachsen, den Freunden der Archäologie im Braunschweiger Land e.V. und dem Niedersächsische Landesverein für Urgeschichte e.V. sowie in Kooperation mit der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der VGH Stiftung ins Leben gerufen, um herausragende Studienarbeiten in den jeweiligen Bereichen auszuzeichnen. Fachjurys aus Wissenschaft und Amtsdenkmalpflege haben über die Preisvergaben entschieden.

Kaiser Augustus
Waffenhalterung an einem römischen Soldatengürtel mit Portrait des Kaisers Augustus. Foto: Christian Grovermann

Dr. Uta Schröder erhält den mit 2.000 Euro dotierten Studienpreis der VGH Stiftung für Archäologie 2026 für ihre an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) entstandene Dissertation "Kalkriese als Ort der Varusschlacht? Die Kleinfunde der Kalkriese-Niewedder Senke", die sich mit dem prominenten Fundplatz nördlich von Osnabrück befasst.

Die Jury begründete ihre Entscheidung: "Uta Schröders umfassende Auswertung des gesamten Kleinfundmaterials aus Kalkriese, die den Fundplatz eindeutig als Schlachtfeld der ersten zwei Jahrzehnte nach der Zeitenwende identifiziert, stellt die Forschungsdiskussion auf eine ganz neue Basis."

Feline Knapp erhält den mit 2.000 Euro dotierten Studienpreis der Niedersächsischen Sparkassenstiftung für Denkmalpflege 2026 für ihre an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK) entstandene Masterarbeit "Hidden Values. Eine Methode zur Bewertung und Vermittlung von grauer und goldener Energie im Bestand".

"Feline Knapp liefert mit ihrer Methode zur Bewertung der (materiellen) „grauen Energie“ und der (baukulturellen) „goldenen Energie“ des aktuellen Gebäudebestands einen wichtigen Beitrag zum Ressourcendiskurs, der zentrale Botschaften der Denkmalpflege aufgreift.“, begründete die Jury ihre Entscheidung.

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