Letztlich erfolglos: Nächtlicher Einbruch ins Rheinische Landesmuseum Trier

Das Münzkabinett mit dem Römischen Goldschatz bleibt vorerst geschlossen.

In der Nacht von Montag auf Dienstag, vom 7. auf den 8. Oktober, ist ins Rheinische Landesmuseum Trier eingebrochen worden. Allerdings scheiterten die noch unbekannten Täter letztlich doch an den Sicherheitsvorkehrungen und zogen ohne Beute wieder ab.

Trierer Goldmünzenschatz
Der Römische Goldschatz blieb bei dem Einbruch unbehelligt. Foto: Th. Zühmer, Trierer Goldmuenzenschatz, CC BY-SA 3.0

Die Täter konnten sich über ein Gerüst Zugang in die Räume der Dauerausstellung verschaffen. Es gelang ihnen zwar, ins Münzkabinett, das außer vielen historisch bedeutenden Münzen auch den weltbekannten Römischen Goldschatz beherbergt, vorzudringen. Letztlich sind sie aber an den Sicherheitsvorkehrungen gescheitert und mussten ihr Vorhaben abbrechen, ohne an ihre erhoffte Beute zu gelangen. Polizeiliche Ermittlungen wurden umgehend aufgenommen.

Bei ihrem Vorgehen haben die Einbrecher nicht unerhebliche Schäden verursacht, die nun umfangreichere Reparaturarbeiten nach sich ziehen. Die Räume der Dauerausstellung sind aber wieder für die Besucherinnen und Besucher zugänglich. Nur das Münzkabinett bleibt bis zum Abschluss der Maßnahmen bis auf weiteres geschlossen.

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