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Newsletter 06/2018

25.04.2018

 

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Neuer Artikel: Plattenhornsteine aus Arnhofen in der mittelneolithischen Kreisgrabenanlage von Schiltern im Bezirk Krems, Niederösterreich
Plattenhornsteine aus Arnhofen

Veranlasst durch jahrzehntelange Begehung und Luftbilder entdeckten Johann Böhm und Alois Huber mittels einer geomagnetischen Prospektioneine Kreisgrabenanlage bei der Gemeinde Schiltern in Niederösterreich. Dessen umfangreiches Silexmaterial nun von Alexander Binsteiner ausgewertet wurde.

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Nachrichten

Neue Einblicke in die späte Geschichte des Neandertalers
Großer Backenzahn aus dem Oberkiefer eines Neandertalers

Forscher am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben die Genome von fünf Neandertalern sequenziert, die vor 39.000 bis 47.000 Jahren lebten. Den Analysen zufolge sind diese späten Vertreter ihrer Art enger mit den Neandertalern verwandt, die Erbgut zu unseren modernen menschlichen Vorfahren beigetragen haben, als ein älterer Neandertaler aus dem Altai-Gebirge, dessen Genom die Forscher zuvor sequenziert hatten. Die neue Untersuchung liefert auch Hinweise darauf, dass gegen Ende der Neandertaler-Geschichte ein Bevölkerungsaustausch stattgefunden hat.

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Meeresspiegelanstieg verzögerte Übergang zum Ackerbau in Südosteuropa
Kalkalge Emiliana huxleyi

Vor rund 7.600 Jahren wurden das Entstehen bäuerlicher Siedlungen in Südosteuropa und damit der zivilisatorische Fortschritt plötzlich deutlich verzögert. Verantwortlich ist wahrscheinlich ein sprunghafter Meeresspiegelanstieg in der nördlichen Ägäis. Seine Spuren konnten Forscher des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums, der Goethe-Universität und der University of Toronto jetzt in Kalkalgen nachweisen.

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Kooperationsvereinbarung zwischen OTH Regensburg und DAI
Student der Historischen Bauforschung bei der zeichnerischen Dokumentation antiker Säulenfragmenten in Olympia

Bereits seit einigen Jahren kooperiert die Fakultät Architektur der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH) bei Forschungsprojekten mit dem Deutschen Archäologischen Institut (DAI) in Berlin. Nun ist ein Abkommen für eine dauerhafte Partnerschaft unterzeichnet worden, um zu ermöglichen, dass Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge Architektur und des Masters Historische Bauforschung der OTH auch weiterhin in Forschungsprojekte eingebunden werden und Abschlussarbeiten erstellen können.

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Datenbank zur Erschließung altägyptischer Texte
Demotische Schriftzeichen aus der späten ptolemäischen bzw. frührömischen Zeit in Ägypten

Der Erschließung und Entzifferung altägyptischer Dokumente dient ein Datenbank-Projekt an der Universität Heidelberg, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Mithilfe einer Open-Access-Publikation sollen der Forschung Texte frei zugänglich gemacht werden, die zwischen dem 7. Jahrhundert vor und dem 5. Jahrhundert nach Christus entstanden sind und in der sogenannten demotischen Sprache und Schrift verfasst wurden.

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Alter der dravidischen Sprachen auf 4.500 Jahre datiert
Karte der dravidischen Sprachen in Indien, Pakistan, Afghanistan und Nepal

Das Alter der dravidischen Sprachfamilie mit ihren rund 80 Sprachvarietäten, welche heute von 220 Millionen Menschen vor allem in Süd- und Zentralindien gesprochen werden, kann auf etwa 4.500 Jahre datiert werden. Diese Schätzung basiert auf einer computergestützten linguistischen Analyse eines internationalen Forschungsteams unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte.

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Vollständige bronzezeitliche Siedlungslandschaft im Tagebau Nochten entdeckt
Ausgrabung im Tagebaugebiet

Landesamt für Archäologie Sachsen datiert Funde auf 1400 bis 1000 v. Chr.

Eine neue, sensationelle Entdeckung im Vorfeld des Tagebaus Nochten steht aktuell im Mittelpunkt der Arbeit der Archäologen des Landesamtes für Archäologie Sachsen. Erstmals wurde auf engstem Raum eine vollständige bronzezeitliche Siedlungslandschaft entdeckt. Sie besteht aus einer Wohnsiedlung, einem Wirtschaftsareal und einem umfangreichen Bestattungsplatz. Alle Siedlungsbestandteile wurden zwischen 1400 und 1000 v. Chr. genutzt.

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Forschungsteam enthüllt genetische Abstammung steinzeitlicher Bewohner Marokkos
Archäologische Grabung in der Grotte des Pigeons bei Taforalt

Ein internationales Forschungsteam um Johannes Krause und Choongwon Jeong vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte (Jena) und Wissenschaftlern aus dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie (Leipzig) hat DNA menschlicher Überreste aus Marokko sequenziert, die rund 15.000 Jahre alt ist. Sie ist damit die älteste Kern-DNA aus Afrika, die jemals erfolgreich analysiert wurde.

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23.03.2018 Sammlungsschutz in Syrien
23.03.2018 1000 Jahre altes Handerwerkerviertel in Basel entdeckt
23.03.2018 Neues Schwerpunktprogramm: "Das iranische Hochland: Resilienzen und Integration in vormodernen Gesellschaften"
16.03.2018 Ausgrabung in Heek geplant
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