Irak-Krieg
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"Ein unvorstellbarer Verlust" - Der Archäologe Hans Jörg Nissen über die gefährdeten Keilschrift-Tex
Im Irak sind nicht nur Kunstschätze bedroht, sondern auch die schriftliche Hinterlassenschaft Alt-Mesopotamiens. Mit Hans Jörg Nissen, Emeritus für Vorderasiatische Archäologie an der FU Berlin, sprach Berthold Seewald. Interview in WELT vom 19.4.2003.
Sprache: deutsch
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seit dem 19.04.2003
seit dem 19.04.2003
Rituale des Umsturzes, Seufzer aus unterirdischen Verliesen, Jubel und eine Bibliothek in Flammen - ein Tagebuch aus dem besetzten Bagdad von Giuliana Sgrena, veröffentlicht in der ZEIT Nr. 17/2003.
Sprache: deutsch
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seit dem 28.04.2003
seit dem 28.04.2003
Für den Direktor des Islamischen Museums auf der Berliner Museumsinsel, Claus-Peter Haase, sind die Plünderer im Irakischen Nationalmuseum in Bagdad im Auftrag einer internationalen "Kunstmafia" vorgegangen. Die Täter hätten sehr genau gewusst, wo die kostbarsten Schätze gelegen hätten, sagte Haase. "Man hat ganz bestimmte Objekte gesucht und gefunden, wie mit einer Liste." Artikel im STANDARD vom 19.4.2003.
Sprache: deutsch
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seit dem 20.04.2003
seit dem 20.04.2003
Der britische Archäologe Alex Hunt über die Plünderungen im irakischen Nationalmuseum von Bagdad und den Handel mit antiken Kuntswerken in einem Interview mit Brigitte Werneburg in der TAGESZEITUNG vom 15.4.2003.
Sprache: deutsch
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seit dem 19.04.2003
seit dem 19.04.2003
Der beste Schutz für unzählige, weit über das Land verstreute archäologische Fund- und Grabungsstätten sei über lange Zeit die Bevölkerung selbst gewesen, wurde 2003 im Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestags erklärt.
Sprache: deutsch
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seit dem 02.12.2005
seit dem 02.12.2005
Über die Plünderung des Nationalmuseums in Bagdad werden immer mehr Details bekannt. Die USA waren nicht nur vorgewarnt. Es gibt auch Spekulationen, dass die Militärs den Raub zugelassen haben, damit ein kleiner, feiner US-Sammlerkreis davon profitiert. Artikel von Christoph Prantner im STANDARD vom 15.4.2003.
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seit dem 20.04.2003
seit dem 20.04.2003
Den Plünderungen und Zerstörungen im Nationalmuseum in Bagdad sind nach einem Bericht der in London erscheinenden "Times" rund 170.000 Kulturgegenstände zum Opfer gefallen. Als Quelle für diese Angabe zitierte die Zeitung am Dienstag den UNESCO-Vertreter in Amman (Jordanien), Ndeye Fall. "Dies ist eine Katastrophe für das Kulturerbe des Iraks", sagte Neil MacGregor, Direktor des Britischen Museums, der "Times". Artikel im STANDARD vom 15.4.2003.
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seit dem 20.04.2003
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Aufruf des Archaeological Institute of America zum Schutz der irakischen Kulturgüter im Kriegsfall (mit Links zu weiteren aktuellen Informationen zum Thema).
Sprache: englisch
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seit dem 16.04.2003
seit dem 16.04.2003
Was im April 2003 im Bagdader Nationalmuseum geschehen ist, hat auch die weitere Öffentlichkeit aufgeschreckt. Den Fachleuten allerdings war klar, dass hier kondensiert und weithin sichtbar gezeigt wurde, was weniger spektakulär Tag für Tag bzw. Nacht für Nacht in weiten Teilen der Welt abläuft: die schleichende systematische Ausplünderung der Vergangenheit. Artikel von Cornelia Isler-Kerényi in der NEUEN ZÜRCHER ZEITUNG vom 11.6.2003.
Sprache: deutsch
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seit dem 11.06.2003
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Bilderseite über die Folgen der Plünderung des irakischen Nationalmuseums in Bagdad im STANDARD vom 14.4.2003.
Sprache: deutsch
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seit dem 20.04.2003
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