26.08.2016 - 21:54:01
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Nachrichten

Nachfolgend sehen Sie die fünf aktuellsten Meldungen.
Hier geht's zur vollständigen Nachrichtenübersicht.

26.08.2016
Forschung
Maya-Ruine »Las Monjas« in Uxmal, Yucatán, Mexiko. Chromolithographie von Frederick Catherwood, 1844.

Das Ende der Maya: Wasserknappheit kann Kulturen zerstören

Irgendetwas Dramatisches muss passiert sein, im neunten Jahrhundert, als die klassische Periode der Maya zu Ende ging. Innerhalb kurzer Zeit erlebte die blühende Hochkultur in Mittelamerika einen Einbruch, die Bevölkerungszahl ging stark zurück, monumentale Steinbauten, wie man sie vorher auf Yucatán errichtet hatte, wurden danach keine mehr gebaut. Der Grund für diesen Niedergang ist bis heute umstritten. Eine mögliche Erklärung liefern nun Modellrechnungen der TU Wien: Gerade die Bewässerungstechnik, die den Maya in Dürrezeiten oft wichtige Dienste geleistet hat, könnte die Gesellschaft verwundbarer gegenüber großen Katastrophen gemacht haben.

26.08.2016
Funde & Befunde, Ausgrabungen
Ein Team um LMU-Archäologen Philipp Stockhammer hat bei Ausgrabungen in der Siedlung »Bresto« aus der Bronzezeit mykenische Keramik gefunden. Der Fund ist für die Region eine Seltenheit und lässt Rückschlüsse auf damalige Handelsbeziehungen zu. Foto: P. Stockhammer

Mykenische Keramik in Bulgarien gefunden

Ausgrabungsfunde in einer spätbronzezeitlichen Siedlung in Südbulgarien deuten auf frühe Handelsbeziehungen in die Ägäis hin.

Weitere Untersuchungen zur neolithischen Sternkarte von Tal-Qadi, Malta

Neue Überlegungen, viele Kommentare und der Austausch mit Kollegen veranlassten Peter Kurzmann seinen 2014 bei Archäologie Online erschienen Artikel »Die neolithische Sternkarte von Tal-Qadi, Malta« in einer überarbeiteten Version erneut zu publizieren. Zumal er vom National Museum of Archaeology in Valletta die Möglichkeit erhalten hatte, die neolithische Kalksteintafel, die vermutlich die Plejaden darstellt, im Original zu untersuchen.

Homo sapiens auf dem Vormarsch

Alexander Binsteiner stellt eine paläolithische Fundstelle im oberösterreichischen Bezirk Perg vor, die noch nicht im Fokus der Fachwelt steht. Auf einer Niederterrasse über der Donau wurden bisher hunderte von Artefakten gefunden, darunter Silexformen und Schmuckgegenstände aus dem Aurignacien.

Eine neue Kultur des Lesens: Die »Archäologischen Informationen« im Open Access

Schon vor ihrem Gang in den Open Access im Oktober 2013 war die Zeitschrift "Archäologische Informationen" im Fach gut verbreitet. Die weltweite Verfügbarkeit, gut durchdachte redaktionelle Prozesse sowie die enge Zusammenarbeit mit der Universitätbibliothek Heidelberg haben der "ArchInf" mittlerweile ein international hervorragendes Renommee beschert und sie zum Ort der Debatte über Open Access und Open Data in der Archäologie gemacht. Wir haben mit PD Dr. Frank Siegmund, Herausgeber der ArchInf, und mit Dr. Maria Effinger von der Universitätsbibliothek Heidelberg gesprochen.

Das Diskussionsforum von Archäologie Online erscheint ab sofort im neuen Gewand. Aufgrund der technischen Umstellung kann die Liste der neuen Beiträge momentan nicht an dieser Stelle angezeigt werden. Sobald dies behoben ist, finden Sie diese wieder hier an der gewohnten Stelle.

Schwerpunktthemen

Die Archäologie befasst sich mit einem breiten Themenspektrum. Zahlreiche Spezialisten erforschen die verschiedenen Aspekte der Menschheitsgeschichte. In unseren Schwerpunktthemen haben wir Berichte von Forschern zusammengestellt, die über die neuesten Erkenntnisse in den einzelnen Fachgebieten berichten.

Eine Übersicht der bisher behandelten Schwerpunkte ist über den Eintrag »Magazin« im Hauptmenü in der linken Spalte zu erreichen. Aus layouttechnischen Gründen heißt der entsprechende Menüpunkt dort nur kurz »Thema«.