01.05.2017 - 02:33:11
Finden Sie uns auf Google+

Sie möchten regelmäßig informiert werden über die Neuigkeiten aus der Welt der Archäologie? Abonnieren Sie unseren Newsletter!

Ihr Link zu uns

Sie möchten auf Ihrer Homepage einen Link auf diese Seite setzen?
Nachrichten

Nachfolgend sehen Sie die fünf aktuellsten Meldungen.
Hier geht's zur vollständigen Nachrichtenübersicht.

28.04.2017
Forschung
Eingang der Vindija-Höhle in Kroatien, einer der Fundstätten, in denen die Wissenschaftler Urmenschen-DNA im Sediment nachweisen konnten. (© MPI f. evolutionäre Anthropologie/ J. Krause)

Urmenschen-Erbgut in Höhlensedimenten entdeckt

Obwohl es in Europa und Asien zahlreiche prähistorische Fundstätten gibt, die Werkzeuge und andere von Urmenschen verwendete Gegenstände enthalten, sind Skelettüberreste ihrer Schöpfer selten. Forscher vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben daher nach neuen Wegen zur Gewinnung von Urmenschen-DNA gesucht.

28.04.2017
Forschung, Veröffentlichungen
Eingebrannt in Keramikgefäße lässt sich das kleinfrüchtige Getreide Hirse aus der Spätbronzezeit noch heute mit chemischen Methoden untersuchen. Foto/Copyright: Kneisel

Als Hirse auf den Speiseplan des Menschen kam

Neue Keramikfunde deuten auf eine Ernährungsrevolution in der Bronzezeit hin.

Gebrauchsgegenstände wie Werkzeuge, Waffen oder Schmuck wurden etwa ab 1800 vor Christus erstmals in der Geschichte der Menschheit aus Bronze hergestellt – die Erfindung dieser Legierung gab der Epoche ihren Namen. Doch die Veränderungen in diesem etwa 600 Jahre umfassenden Zeitraum reichen noch viel weiter, davon sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Kiel überzeugt.

Intensive Debatten auf Augenhöhe: Die DGUF-Tagung »Ein Berufsverband für die Archäologie?«

In einem Online-Forum debattieren seit 6. März derzeit mehr als 160 Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer über eine berufsständische Organisation für die Archäologie: Braucht man so etwas, gibt es so etwas bereits, was muss und was kann eine solche Organisation realistischerweise leisten? Studierende und Uni-Professoren, Museumsmitarbeiter, staatliche Denkmalpfleger und Mitarbeiter privatwirtschaftlicher Grabungsfirmen haben sich zu dieser offenen Debatte zusammengefunden. Dabei sind Archäologen im engeren Sinne und Vertreter der Nachbarwissenschaften wie z. B. Bioarchäologen, die oft von archäologischen Projekten leben. Sie alle gemeinsam treibt die Sorge um, dass viele Kollegen unter prekären Beschäftigungsverhältnissen, problematischen Zeitverträgen oder unverhältnismäßiger Entlohnung ihrer guten Arbeit leiden. Vor allem die Privatwirtschaft klagt über das Fehlen breit akzeptierter Qualitäts- und Sozialstandards, so dass wenige »schwarze Schafe« die Preise und damit den Lebensstandard aller Beschäftigten nach unten treiben. Könnte man mit Hilfe eines Berufsverbandes aus dieser Abwärtsspirale ausbrechen? Ein Aufruf zur aktiven Mitsprache von Diane Scherzler und Frank Siegmund.

Hessen hat ein neues Denkmalschutzgesetz - eine Mängelliste

Ende 2016 wurde das Hessische Denkmalschutzgesetz (HDSchG) novelliert. Die Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (DGUF) und andere Fachverbände hatten im Vorfeld zahlreiche Verbesserungsvorschläge eingebracht, die allerdings nur zu geringen Teilen in das neue Gesetz eingeflossen sind. Herausgekommen ist bei dem Verfahren ein Denkmalschutzgesetz, das nur wenig am vorherigen Status quo ändert. Die wenigen Neuerungen und vielen Mängel führen Frank Siegmund und Till Kemper in diesem Artikel auf.

Alle Bände der »Archäologischen Informationen« seit Jg. 1/1972 jetzt im Open Access verfügbar

Die Archäologischen Informationen haben mit dem Jahrgang 2013 den Schritt in den Open Access gewagt: Parallel zu den weiterhin gedruckten Bänden erscheint die Zeitschrift seitdem auch online, und zwar ohne Sperrfrist, ohne Autorengebühren und gänzlich frei zugänglich. Doch wie mit den älteren Jahrgängen 1972-2012 umgehen? Wie Studierende, Fachkollegen und alle Interessierten darin unterstützen, leichten Zugang zu wertvollen Aufsätzen vergangener Jahre zu gewinnen? Dazu haben die Herausgeber – maßgeblich unterstützt von der UB Heidelberg – 2013 ein Retrodigitalisierungsprojekt gestartet, um alle Aufsätze zu scannen, bibliographisch zu erfassen und ebenfalls online bereitzustellen. Dieses Projekt basierte DGUF-seitig auf vollkommen ehrenamtlicher Arbeit und ist jetzt erfolgreich abgeschlossen.

Das Diskussionsforum von Archäologie Online erscheint ab sofort im neuen Gewand. Aufgrund der technischen Umstellung kann die Liste der neuen Beiträge momentan nicht an dieser Stelle angezeigt werden. Sobald dies behoben ist, finden Sie diese wieder hier an der gewohnten Stelle.

Schwerpunktthemen

Die Archäologie befasst sich mit einem breiten Themenspektrum. Zahlreiche Spezialisten erforschen die verschiedenen Aspekte der Menschheitsgeschichte. In unseren Schwerpunktthemen haben wir Berichte von Forschern zusammengestellt, die über die neuesten Erkenntnisse in den einzelnen Fachgebieten berichten.

Eine Übersicht der bisher behandelten Schwerpunkte ist über den Eintrag »Magazin« im Hauptmenü in der linken Spalte zu erreichen. Aus layouttechnischen Gründen heißt der entsprechende Menüpunkt dort nur kurz »Thema«.