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Archäologie Online Newsletter 17/2026

25.09.2026

 

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Nachrichten

Sensationeller römischer Münzschatz
Römische Münzen aus dem Münzschatz von Wesseling

Größter hadrianischer Münzhort Deutschlands bei Wesseling entdeckt

Auf einem Acker bei Wesseling entdeckte ein Sondengänger bei einer genehmigten Suche mehrere römische Silbermünzen. Das sofort verständigte LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland (LVR-ABR) konnte bei nachfolgenden Ausgrabungen über 900 römische Denare sicherstellen. Es handelt sich dabei um den größten Münzschatz aus der Zeit des Kaisers Hadrian in Deutschland. Mit insgesamt 3,1 Kilogramm Silber stellt der Hortfund ein beträchtliches Vermögen dar, das wohl im zweiten Viertel des 2. Jahrhunderts n. Chr. absichtlich vergraben wurde. Neben der wissenschaftlichen Bedeutung ist der Fund auch aufgrund des umsichtigen Verhaltens des Finders hervorzuheben. Der Münzschatz wird nun erstmalig im LVR-Landesmuseum Bonn gezeigt.

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Überraschend gut erhaltene Warmluftheizung des mittelalterlichen Frauenklosters Gnadental ausgegraben
Blick in die Warmluftheizung mit Steinpackung

Beim Umbau der Liegenschaft Petersgraben 52 in Basel (Schweiz) konnte die Archäologische Bodenforschung im Innenhof der ehemaligen Gewerbeschule Mauern und Mörtelböden des mittelalterlichen Klosters Gnadental ausgraben. Unter einem der Böden befand sich eine aussergewöhnlich gut erhaltene Warmluftheizung, die einst vermutlich den Speiseraum (Refektorium) des Frauenklosters beheizte. Aufgrund ihrer nahezu vollständigen Erhaltung ist sie schweizweit einzigartig und zählt auch im europäischen Vergleich zu den bedeutendsten bekannten Beispielen dieses Heizungstyps.

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Minimalinvasiv in die späte Jungsteinzeit
Messbild der geomagnetischen Untersuchung in Opovo

Studie revidiert bisherige Vorstellungen von einer 6.800 Jahre alten Siedlung de in der heutigen Vojvodina

Südosteuropa und der Balkan sind für das Verständnis der europäischen Jungsteinzeit eine zentrale Region. Viele neue Lebens- und Wirtschaftsformen, die bis heute unser Leben prägen, traten dort erstmals in Europa auf und verbreiteten sich später weiter über den gesamten Kontinent. Die nach dem Fundplatz Vinča im heutigen Serbien benannte archäologische Kultur markiert einen späten Abschnitt der Jungsteinzeit in der Region. Vor mehr als 6.500 Jahren lebten Menschen dort erstmals über längere Zeiträume in großen Siedlungen. Sie unterhielten weitreichende Austauschnetzwerke. Keramik- und Steinbearbeitung zeigen ein umfangreiches Materialwissen sowie ein weites Spektrum an Zierstilen.

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Neue Erkenntnisse zu antikem Palast in Äthiopien
Wandkonstruktionszeichnung

Wie hoch könnten Gebäude vor rund 2.800 Jahren gewesen sein? Eine neue, interdisziplinäre Studie des DAI und der BTU liefert dazu erstmals belastbare statische Befunde. Im Zentrum der Untersuchung von den Wissenschaftlern Vertr.-Prof. Dr.-Ing. Martin Drieschner, Fachgebiet Statik und Dynamik an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU), und Dipl.-Ing. Mike Schnelle, Außenstelle Sanaa des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI), steht der Palast Grat Be'al Gibri in Yeha, im äthiopisch-eritreischen Hochland gelegen. Mit einer Grundfläche von etwa 60 mal 60 Metern gilt er als der größte bekannte Palastbau seiner Zeit in Südarabien und Ostafrika. Datiert auf etwa 800 v. Chr. wurde er bereits in der Antike durch einen Brand zerstört. Erhalten sind heute nur Teile des Erdgeschosses und des Podiums.

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Werkstattareal der Römischen Kaiserzeit im Dortmunder Westen entdeckt
Freilegung Feuerungsanlagen

Seit Mitte August untersucht ein Ausgrabungsteam des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) gemeinsam mit der Stadtarchäologie Dortmund eine einzigartige Siedlung des 1. bis 5. Jahrhunderts n. Chr. - der sogenannten Römischen Kaiserzeit.

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Stadtarchäologie beendet Grabung am Aachener Münsterplatz
Jakobsmuscheln von der Ausgrabung am Münsterplatz

Mit einer großen Schippe fing Ende Februar 2026 am Münsterplatz alles an. Doch schnell kamen vor allem Pinsel und weiteres feines Werkzeug zum Einsatz. Die Schaufeln standen fortan eher am Rande der beiden Gruben mitten in der Aachener City. „In der rund sechsmonatigen Untersuchung ist es uns erstmals möglich gewesen, detaillierte Einblicke in den alten Münsterkirchhof zu bekommen“, zog Stadtarchäologe Andreas Schaub eine rundum positive Bilanz nach der intensiven Grabungszeit.

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Bauen wie die Römer
Kuppel des Pantheons in Rom

Wein, Essig und Olivenöl – sie verfeinern seit Jahrtausenden nicht nur die mediterrane Küche, sie könnten auch als besondere Würze in der antiken Baukunst gedient haben. Denn möglicherweise haben die Zutaten dazu beigetragen, dass ein antiker Baustoff heute noch Maßstäbe setzt und in der Materialwissenschaft für Rätsel sorgt: römischer Beton.

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Wurde Nîmes durch die Cyprianische Pest entvölkert?
Aquädukt bei Nîmes

Untersuchungen von Karbonatablagerungen aus dem römischen Aquädukt mit der berühmten Brücke Pont du Gard durch Forschende der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz geben Aufschluss über die antike Wasserbewirtschaftung in der Region um das heutige Nîmes.

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400.000 Jahre Klima- und Landschaftsgeschichte des Libanons neu entdeckt
Künstlerische Rekonstruktion des Vorgebirges von Ras el-Kelb vor 400.000 Jahren

Ein internationales Forschungsteam hat historische Fossilsammlungen aus dem Libanon mit modernen Methoden neu untersucht. Die heute veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass die Levante im Pleistozän ein wichtiger Korridor für Tiere und verschiedene Menschenformen war und sich die Umweltbedingungen im zentralen Teil der Region deutlich von denen im Süden unterschieden. Die untersuchten Funde reichen bis zu 400.000 Jahre zurück und geben Einblicke in die Lebensweise früher Menschen sowie in die damaligen, teils dicht bewaldeten Landschaften. Sie unterstreichen zugleich den hohen wissenschaftlichen Wert historischer Sammlungen – gerade in politisch instabilen Regionen.

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35 Jahre Ötzi - 19. September 1991
Die Entdeckung der Gletschermumie »Ötzi«

Am 19. September 2026 jährt sich die Entdeckung von Ötzi, dem Mann aus dem Eis, zum 35. Mal. Was 1991 mit einem Zufallsfund am Tisenjoch begann, entwickelte sich zu einer der bekanntesten archäologischen Entdeckungen weltweit. Bis heute ist das Interesse an der 5.300 Jahre alten Gletschermumie, ihrer Kleidung und Ausrüstung ungebrochen – bei Besucherinnen und Besuchern ebenso wie in Medien und Wissenschaft. Neue Untersuchungsmethoden eröffnen immer wieder neue Perspektiven auf das Leben in der Kupferzeit und auf den menschlichen Körper. Gleichzeitig stellt das Südtiroler Archäologiemuseum die Weichen dafür, Ötzi auch für kommende Generationen zu bewahren und zeitgemäß zu präsentieren.

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800 Jahre alter Keller - Ein neues Puzzlestück für die Klostergeschichte Helmarshausens?
Helmarshausen

Über 500 Jahre lang prägte ein Benediktinerkloster das Bild des heutigen Bad Karlshafener Stadtteils Helmarshausen, ehe es im 16. Jahrhundert im Zuge der Reformation aufgegeben wurde. Ein weiteres Puzzleteil der Klostergeschichte könnten Archäologinnen und Archäologen nun unter einem nahen Platz an der Poststraße entdeckt haben.

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Kurz notiert

Apollo schließt Lücken in 2.000 Jahre alten Texten
Papyrus mit griechischer Geburtsanzeige und durch Apollo rekonstruierten Ergänzungen

Neues Sprachmodell von Österreichischer Akademie der Wissenschaften und Mistral entwickelt. »Apollo« ergänzt fehlende Inhalte in fragmentarischen antiken Texten. Weltweit erstes LLM für Altgriechisch.

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Neuer Eiszeit-Leopard aus Thüringen
Unterkieferast mit Fangzahn eines fossilen Leoparden

Anhand von Fossilien aus den Travertinablagerungen von Burgtonna in Thüringen haben der Zoologe und Paläontologe Helmut Hemmer, emeritierter Professor der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, und der Senckenberg-Forscher Prof. Dr. Ralf-Dietrich Kahlke eine neue Unterart ausgestorbener Leoparden beschrieben. Panthera pardus burgtonnae lebte vor rund 125.000 Jahren in Europa und besaß einen besonders massigen, fast jaguarähnlichen Körperbau.

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Keltischer Münzschatz am Singer Berg in Thüringen gefunden
Keltische Münzen aus dem Schatzfund von Singen

Bei archäologischen Untersuchungen im Zuge des Baus des neuen Feuerwehrgerätehauses auf dem ehemaligen Sportplatz am Singer Berg nordöstlich von Singen (Ilm-Kreis) durch das Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) im Juli und August 2025 wurden mehrere Münzen durch den Grabungsleiter Ronny Krause gefunden.

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„Auf zu neuen Ufern“ - Museum für Antike Schifffahrt in Mainz eröffnet wieder
Museum für Antike Schifffahrt des LEIZA

Das Museum für Antike Schifffahrt des Leibniz-Zentrums für Archäologie (LEIZA) in Mainz öffnet am 7. März 2027 nach umfassender Sanierung und inhaltlicher Neuausrichtung wieder seine Türen. »Auf zu neuen Ufern« begleitet Menschen auf ihrer Reise: vom Aufbruch über das Unterwegssein bis zum Ankommen in der Fremde. Dabei erzählt die Ausstellung von Handel und Austausch, von Mut und Hoffnung, aber auch von Herausforderungen und neuen Begegnungen.

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Berberaffen in Norddeutschland: Forscher finden über 300.000 Jahre alten Zahn
300.000 Jahre alter Milchzahn eines jungen Makaken aus Schöningen

Der äußerst seltene Fund aus Schöningen ist der nördlichste Nachweis eines Makaken in Kontinentaleuropa. Ein Forschungsteam des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen und der niederländischen Universität Leiden hat einen Zahn aus der archäologischen Fundstelle Schöningen in Niedersachsen untersucht. In ihrer jetzt in der Fachzeitschrift „Quaternary Environments and Humans“ erschienenen Studie zeigen die Forscher, dass es sich um einen Milchzahn eines jungen Makaken (Macaca cf. sylvanus) handelt, der vor mehr als 300.000 Jahren in dieser Region lebte. Der Zahn ist damit der nördlichste Fund dieser Primatenart in Kontinentaleuropa.

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Die Zeiteninsel startet offiziell in den Museumsbetrieb
Besucher beim Eröffnungswochenende der Zeiteninsel

Bei strahlendem Sonnenschein eröffnete das Freilichtmuseum Zeiteninsel im Marburger Land, Kooperationspartner der hessenARCHÄOLOGIE, im Juli seine Tore für den Regelbetrieb. Mit dabei war auch der Arbeitskreis 'Archäotechnik und Experimentelle Archäologie' der Keltenwelt am Glauberg.

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Neu in der Mediathek

Podcast
Karten im Mittelalter. Orientierung und Propaganda auf Pergament - Epochentrotter #172

Wie sah die Welt auf mittelalterlichen Karten aus? Die Gough Map zeigt Großbritannien um 1400 erstaunlich detailliert – allerdings nicht überall gleich genau. Während England von Städten, Flüssen und Verkehrswegen durchzogen ist, wird Schottland zur geografischen Herausforderung. Gemeinsam mit der Mediävistin Lisa Weigelt geht es um mittelalterliche Kartografie, jahrhundertelange Überarbeitungen und die Frage, wie viel Herrschaft, Krieg und Propaganda in einer Landkarte stecken können. Dabei führen die Spuren von König Artus und den Plantagenets bis zu modernen Fantasy-Karten und Dungeons & Dragons.

Podcast anhören (Dauer: 1:00:06)
 
Podcast
Kann man Erinnerung ausgraben? - DENKMALZEIT #84

Geschichte hinterlässt Spuren – manche sind auf den ersten Blick sichtbar, andere liegen im Boden verborgen. In Ravensbrück haben Schülerinnen eines Leipziger Gymnasiums gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen genau nach diesen Spuren gesucht. Dabei ging es nicht nur um archäologische Funde, sondern auch um die Frage, wie Erinnerungskultur heute gestaltet werden kann.

Podcast anhören (Dauer: 18:14)
 
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Neue Einträge im Guide

  • Archäologie im Burgenland
    Die archäologische Rubrik der Homepage des Landesmuseums Burgenland (Österreich) vermittelt Einblicke in rund 8.000 Jahre Menschheitsgeschichte von der Steinzeit bis zur Neuzeit. Im Mittelpunkt stehen Fundkomplexe der Ur- und Frühgeschichte sowie Sachzeugnisse der römischen Epoche entlang der Bernsteinstraße. Neben Berichten über aktuelle Grabungen und landesweite Forschungsinitiativen verknüpft eine interaktive Fundkarte historische Stationen mit regionalen Rad- und Wanderwegen. Ergänzend finden sich dazu Audiobeiträge und thematische Veranstaltungshinweise.
  • Römervilla Fischbach
    Die Website zur Römervilla Fischbach widmet sich der Erforschung und Dokumentation der antiken, herrschaftlichen villa rustica in Niedereschach, Baden-Württemberg. Die Seite informiert über die topografische Lage sowie die architektonischen Komponenten der Anlage. Dazu zählen der Zentralbau, die symmetrischen Wirtschaftshöfe und die Thermen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem handwerklichen Umfeld mit Werkstattbereichen, Ziegelbrennöfen und ausgewählten Fundstücken.
  • Conjunto Arqueológico de Baelo Claudia
    Die Website des Archäologischen Ensembles Baelo Claudia ist Teil des Onlineportals der Andalusischen Museen und bietet Einblicke in die hispano-römische Stadt an der andalusischen Bucht von Bolonia. Im Fokus stehen die baulichen Strukturen des antiken Städtebaus wie Forum, Basilika, Theater und Tempel sowie die industriellen Anlagen zur Garum-Produktion. Die Seite informiert zudem über die Dauerausstellung, laufende Forschungs- und Restaurierungsarbeiten sowie wechselnde Sonderausstellungen und thematische Rundgänge.
  • FoRuM - Forschungsschwerpunkt Römische Archäologie und Maritime Antike
    Der Blog des Verbunds »FoRuM – Forschungsschwerpunkt Römische Archäologie und Maritime Antike« informiert über die wissenschaftliche Kooperation des Leibniz-Zentrums für Archäologie, der Universität Trier und der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz. Das Portal widmet sich thematisch der Geschichte und materiellen Kultur der römischen Nordwestprovinzen sowie deren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verflechtungen mit dem Mittelmeerraum. Es werden laufende Verbundprojekte und Initiativen zur Erforschung antiker Seefahrt vorgestellt sowie aktuelle Meldungen aus der regionalen und überregionalen Forschungspraxis veröffentlicht.
  • The Selz Foundation Hazor Excavations in Memory of Yigael Yadin
    Die Homepage des Forschungsprojekts in Tel Hazor bietet Einblicke in die laufenden Ausgrabungen der Hebräischen Universität Jerusalem. Neben einem kurzen Abriss der Siedlungsgeschichte und Stratigrafie der bronze- und eisenzeitlichen Stadt finden sich noch Informationen zu den Ergebnissen der einzelnen Grabungskampagnen.
  • Cosa Excavations
    Die Website des Forschungsprojekts »Cosa Excavations« informiert über die archäologischen Untersuchungen in der römischen Kolonie Cosa in der Toskana und bietet kurze Übersichten zur Forschungsgeschichte seit 1948 und den aktuelleren Forschungstätigkeiten. Zudem präsentiert die Plattform in einem virtuellen Rundgang einige Gebäude als 3D-Modelle sowie ein digitales Museum für Fundobjekte.
  • CANNABIACA - Das römische Zeiselmauer
    Die Homepage »CANNABIACA« stellt das römische Lager in der heutigen niederösterreichischen Gemeinde Zeiselmauer vor und erläutert die Geschichte des Kastells, dem östlichsten Lager der Provinz Noricum. Im Mittelpunkt stehen die römischen Überreste im Ortskern, darunter das Burgus und weitere Gebäude der Befestigung sowie der unter der Pfarrkirche liegende Heiligtumsbereich. Ergänzend informiert die Seite über den frei zugänglichen Rundgang, den römischen Schauraum im Gemeindeamt und die mittelalterliche Entwicklung des Ortes.
 
 
 

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