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Newsletter 03/2018

23.09.2018

 

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Nachrichten

Überraschende Erkenntnisse zum Verschluss der Grabkammer der Cheops-Pyramide
Dorka lässt mit einem Mitarbeiter per Hand die Steine ab

Hightech vor 4500 Jahren: Um die Grabkammer des Pharao Cheops mit tonnenschweren Granitblöcken zu verschließen, brauchte es dank eines geschickt designten Mechanismus nur zwei Personen. Das hat der Kasseler Ingenieurwissenschaftler Prof. Dr.-Ing Uwe Dorka heute an der Universität Kassel mit einem 1:1-Nachbau spektakulär demonstriert.

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Mysterienkulte und üppige Tafelfreuden im Rheinland
Römischer Arztstempel

Neueste Forschungsergebnisse und eine Vielzahl von herausragenden Funden aus dem Jahr 2017 präsentiert Durch zahlreiche Entdeckungen gelang es der rheinischen Archäologie im Jahr 2017, wichtige Forschungslücken zu schließen, vor allem um das Leben der Menschen in der Bronze- und der Eisenzeit zu verstehen. Rund 400 Fachleute kamen am 5. und 6. Februar im LVR-LandesMuseum Bonn zusammen, um sich über die neuesten Erkenntnisse aus Paläontologie und Archäologie zu informieren.

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Digitalisierung der Bibliotheca Palatina beendet
Illustrierter lateinischer Prachtkodex aus der Biblioteca Apostolica Vaticana

Eine der wertvollsten Sammlungen von Handschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit – die Bibliotheca Palatina – ist nach jahrhundertelanger »Trennung« virtuell wiedervereint worden: Dazu hat die Universitätsbibliothek Heidelberg nicht nur die deutschsprachigen Handschriften in ihrem eigenen Bestand digitalisiert, sondern auch die lateinischen Codices, die sich seit fast 400 Jahren hinter den Mauern des Vatikans in der Biblioteca Apostolica Vaticana in Rom befinden.

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Mittelalterliche Mauern in Attendorn
Im Luftbild lassen sich die beiden mächtigen Fundamente des vermuteten Torenkasten und die dazwischen liegende Abwasserrinne gut erkennen

Archäologen finden Hinweise auf Torenkasten In Attendorn (Kreis Olpe) haben Archäologen unter Leitung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die Grundmauern von vier Gebäuden aus dem 15. oder 16. Jahrhundert freigelegt. Zwei Steinhäuser verfügen über ungewöhnlich starke Mauern. Die Wissenschaftler vermuten hier einen sogenannten Torenkasten, in dem Verurteilte der Öffentlichkeit vorgeführt wurden.

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Genome erzählen die Bevölkerungsgeschichte Nordeuropas
Schädel, der im Rahmen dieser Studie untersucht wurde

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena, hat das Erbgut von 38 Nordeuropäern aus der Zeit von etwa 7.500 bis 500 vor Christus analysiert. Die Studie, die jetzt in Nature Communications erschien, zeigt, dass Skandinavien ursprünglich über eine südliche und eine nördliche Route besiedelt wurde und dass die Landwirtschaft in Nordeuropa wahrscheinlich durch einwandernde Bauern und Weidehirten rund 2000 Jahre später als in Mitteleuropa eingeführt wurde.

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Archäologin erforscht am RGZM griechische Koloniestadt Kasmenai/Monte Casale auf Sizilien
Speerspitzen aus der griechischen Koloniestadt Kasmenai/Monte Casale auf Sizilien

Zum 1. Februar 2018 startete am Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) ein neues Forschungsprojekt zur griechischen Koloniestadt Kasmenai/Monte Casale auf Sizilien. Gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung, wird sich die Archäologin Dr. Azzurra Scarci den im 20. Jahrhundert entdeckten Metallfunden widmen. Das Projekt soll wichtige Erkenntnisse zum Kulturaustausch zwischen griechischen Kolonisten und der einheimischen Bevölkerung in archaischer Zeit (7./6. Jh. v. Chr.) liefern.

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Moderner Mensch vs. Riesentier
Ausgestorbener Mega-Pflanzenfresser: das Amerikanische Mammut

Mega-Pflanzenfresser wurde vom Menschen verdrängt und ersetzt Senckenberg-Wissenschaftler Hervé Bocherens hat das Aussterben von Mega-Herbivoren – pflanzenfressende Tiere über eine Tonne Gewicht – vor etwa 12.000 Jahren untersucht. Der Tübinger Wissenschaftler kommt zu dem Schluss, dass der moderne Mensch zum einen Aussterbegrund für die riesigen Landtiere war, zum anderen aber auch deren Ökosystemfunktionen zu Teilen übernommen hat.

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Deutscher Bundespräsident besuchte archäologische Projekte in Jordanien
Das Südtor von Jerash/Gerasa in Jordanien

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender haben im Rahmen ihrer Reise ins Haschemitische Königreich Jordanien zwei Kulturerhaltprojekte besucht, die von der Gerda Henkel Stiftung gefördert werden. In der Hauptstadt Amman besichtigten das Staatsoberhaupt und seine Frau am Samstag, den 27. Januar, das Archäologische Museum Jordaniens auf der Zitadelle.

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Kurz notiert

07.02.2018 Sturm Burglind deckt archäologische Funde auf
03.02.2018 Maya-Stätten deutlich größer als gedacht / Bisher unbekannte Pyramide entdeckt
02.02.2018 Steinklingen aus Indien eigentlich zu alt
02.02.2018 Hethitischer Tempel zerstört
02.02.2018 Grabanlage im Garten entdeckt
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Neu in der Mediathek

BBC Archäologie-Quiz anno 1956 - Ratestunde der Archäologie-Experten Video

Ein amüsantes Fundstück aus der britischen Fernsehgeschichte: Bekannte Archäologen bekommen Objekte gezeigt und sollen diese bestimmen.

Als Experten sind  in dieser Ausgabe der Sendung »Animal, Vegetable, Mineral?« aus dem Jahr 1956 die Archäologen V. Gordon Childe (Direktor des Institute of Archaeology), Professor Sean P O Riordain (Department of Archaeology, University College Dublin) und Sir Mortimer Wheeler (Archäologie-Professor, University of London) zu Gast. Sie sollen in lockerer Gesprächsrunde Ihre Expertise zu archäologischen Fundobjekten des Prager Nationalmuseums abgeben, die auf eine aus heutiger Sicht herzerfrischende Art präsentiert werden. Das englischsprachige Video zeigt die Sendung in voller Länge. Untertitel gibt es leider keine, man sollte also einigermaßen gut Englisch verstehen, um der Unterhaltung folgen zu können.

Video ansehen (Dauer: 30:32)
 
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Neue Einträge im Guide

  • 3D-Museum der Tübinger Universitätssammlungen
    Das "3D-Museum" der Universität Tübingen präsentiert auf dieser Seite Objekte aus den Sammlungen (darunter der Ägyptischen Sammlung, der Sammlung der jüngeren Urgeschichte und der Ethnologischen Sammlung) als 3D-Objekte, die nicht nur im Browser von allen Seiten betrachtet werden könnnen. Man kann die 3D-Modelle auch kostenfrei herunterladen und (sofern verfügbar) per 3D-Drucker selbst Replikate davon herstellen. Auf der Seite kann man auch das Elfenbeinpferdchen und -mammut aus der Vogelherdhöhle betrachten (die stehen allerdings nicht als Download zur Verfügung).
  • recensio.regio - Rezensionsplattform für die Landesgeschichte
    recensio.regio ist eine Open-Access-Plattform, auf der regionalhistorisch relevante Buchbesprechungen langfristig kosten- und barrierefrei zur Verfügung gestellt werden sollen. Das Angebot wird von der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB) im Rahmen des Fachinformationsdiensts Geschichtswissenschaft realisiert. Dank umfangreicher sachlicher Erschließung mittels Schlagwörtern und einer Fachsystematik, die die drei Ebenen Thema, Raum und Zeit abdeckt, sind die Rezensionen differenziert suchbar und leicht auffindbar.
  • Archaeology of Jordan
    Archaeology of Jordan ist eine Linksammlung zu allen archäologischen Bereichen in Jordanien. Neben Verweisen auf die archäologsichen Stätten, finden sich hier auch aktuelle Nachrichten, Publikationen u. ä.
  • AGDS - Archäologische Grabung und Dokumentation Sarnowski
    Das Unternehmen bietet eine breite Palette an Leistungen im Bereich der archäologischen Erkundung und Ausgrabung und richtet sich dabei sowohl an Bauherren, als auch an Forschungseinrichtungen und Denkmalpflegeämter. Bei den Grabungen setzt die Firma stets auf höchste Qualität bei der Freilegung und Dokumentation der Befunde aber auch auf ein effizientes Zeitmanagement und eine gute Zusammenarbeit mit beteiligten Bauherren und Planern. Durch den Einsatz moderner Dokumentationsmethoden wie fernsteuerbaren Totalstationen, 3D-Technik (sfm) und GIS kann ein rasches Bearbeiten der Befunde vor Ort bei gleichzeitiger Fehlerminimierung und Überprüfbarkeit gewährleistet werden. Das Kerngebiet umfasst Hessen mit Stationen bei Bad Schwalbach (Taunus) und Mainz-Kastel (Rhein-Main). Prinzipiell steht aber einem Einsatz im gesamten Bundesgebiet bei größeren Projekten nichts entgegen.
 
 

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