Zwischen Rhein und Nordsee fand man viele keltische Gegenstände und auch Reste keltischer Sprache können nachgewiesen werden. Lebten hier also Kelten? Die römischen Überlieferungen geben in dieser Frage [...] Hofgrundrisse oder befestigter Höfe. Auch die auf eine Zentralmacht verweisenden hallstatt- und latènezeitlichen Höhenfestungen und Stadtanlagen fehlen hier mit Ausnahme weniger Beispiele. Hierzu zählen u
bereits angedeutet, dass die eigentliche Kernfrage des Autors ist, ob das Gebiet zwischen Nordsee und Rhein – hauptsächlich geht es um die Niederlande – überhaupt von Kelten besiedelt war bzw. die Einwohner [...] neben „keltischer Kultur“ (gemeint ist die Ausbreitung von Kelten bzw. keltischer Kultur in der Latènezeit) und „Hallstattkultur“ auch ein „Zentrum keltische Kultur“ definiert, ein etwa 300 x 100 km großes [...] und auch flüssiger zu lesen. In Kapitel 2 geht es um die Frage, wie keltisch das Gebiet zwischen Rhein und Nordsee, besonders die Niederlande ( „Niedere Lande“ ) eigentlich war. Hier sind selbst die
die Eisenzeit schlechthin, und man gliedert sie in die (ältere) Hallstattzeit und die (jüngere) Latènezeit. Beide Namen gehen zurück auf zeittypische Fundorte, die zu Beginn der archäologischen Forschung [...] aber erst durch Gaius Julius Cäsar, der während der Eroberung Galliens und Belgiens in den 50ern den Rhein zur Völkerscheide zwischen Kelten und Germanen erhob. Nun geht die Forschung heute allerdings davon [...] daher fragwürdig. Und so verwundert es nicht, dass in Süddeutschland eben auch Kelten rechts des Rheins zu finden sind, im Mittelrheingebiet hingegen Germanen links des Flusses. Dort traf Cäsar bei der
keltischen Epoche, die ins 2. Jh. v. Chr. datieren und der ausgehenden mittleren und beginnenden späten Latènezeit entsprechen. Herausragend ist darunter der kleine Schatzfund, der aus insgesamt 27 keltischen [...] Verkehrsnetz eingebunden, das von Nord nach Süd am Oberrhein entlanglief und von Westen über den Rhein (Sasbach) gen Osten weiterlief. Vorderseite eines Philipper-Staters
Studien zu Siedlungsfragen der Latènezeit. Veröffentlichungen des Vorgeschichtlichen Seminars Marburg, Sonderband 3. Marburg 1984, 65-88. H.-J. WEIßHAAR 1986: Zur latènezeitlichen Besiedlung auf der Amöneburg [...] entwickelte "öffentliche" Infrastruktur anzeigen. Ähnliche Einrichtungen dürfen auch auf anderen latènezeitliche Burgen des Mittelgebirgsraums vorausgesetzt werden. Deponierungssitten [...] der größten Befestigungen seiner Zeit. Er kontrollierte die zentrale Verkehrsader vom keltischen Rhein-Main-Gebiet in das südwestfälische Schiefergebirge und die nordhessisch-südniedersächsischen Mittelgebirge
Bergbau, als auch, was die Archäometallurgie betrifft. Durch die Gründung der VULKANPARK GMBH der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik und des Röm. Germ. Zentralmuseums Mainz mit Sitz in Mayen hat endlich auch die [...] a) Blaupigmente in Wallerfangen/Saar; b) Blei/Silberbergbau im Bergischen Land (zus. mit dem Rhein. Amt f. Bodendenkmalpflege, Zweigstelle Overath) c) Frühe Metallgewinnung im Mittleren Lahntal [...] Sulgutowska Zofia (Eds.), Man and Flint, Warszawa 1997, 143-147. Vogt, Uwe, Die Salzgewinnung zur Latènezeit in Bad Nauheim, Hessen. In: Arch. Österreichs 6, 1995, 47-52. Ders., Bad Nauheim, ein keltischer
- Spiegel des Lebens. Schriftenr. Rhein. Landesmus. Trier 2 (Mainz 1989) 66 Abb. 43; 68 Abb. 44; vgl. auch 54 Abb. 34. ↩ M. Seidel, Die jüngere Latènezeit und ältere Römische Kaiserzeit in [...] Eisenzeit III. Marburger Stud. Vor- u. Frühgesch. 15 (Marburg 1993) Taf. 3,9-11 Karte 10: Schwerpunkt im Rhein-Main-Gebiet bis in die Wetterau; S. 54 Gruppe 4.3.2 mit 20 Exemplaren, meist aus Manching, dazu Grab