komplexen Handelsstrukturen der Hallstätter Bergleute um wichtige Punkte zu erweitern«, beschreibt Mehofer. Die Metallfunde selbst kommen aus Gräbern. »Diese Grabfunde aus Hallstatt in Oberösterreich zählen [...] Wien) untersuchten erstmals Grabbeigaben aus dem 8.–4. Jahrhundert v. u. Z. aus dem Gräberfeld Hallstatt auf die Herkunft des Metalls. Die Wissenschafter*innen konnten durch die Analyse des »geochemischen [...] welchen Metallkreisläufen das Gold bezogen wurde und ob es z.B. mit Gold aus dem am Nordufer des Hallstätter Sees gelegenen Arikogel Golddepot chemisch vergleichbar ist. Auf diese Materialanalysen wird
eingeschlagen und mit in das eimerartige Bronzegefäß gelegt. Hierzu zählen ein aufwendig verziertes Schwert, Pferdezaumzeug, ein Tüllenbeil, ein Rasiermesser, Holz- und Beinfragmente sowie Trachtbestandteile [...] wie etwa großer Hofgrundrisse oder befestigter Höfe. Auch die auf eine Zentralmacht verweisenden hallstatt- und latènezeitlichen Höhenfestungen und Stadtanlagen fehlen hier mit Ausnahme weniger Beispiele
solcher Gruben datieren diese überwiegend in die ausgehende Bronzezeit (Hallstatt B2, B3) und beginnende Eisenzeit (frühes Hallstatt C) und damit in das 9. bis 7. Jh. v. Chr.. Im Umfeld dieser frühen [...] zeichnet sich im 12. bis 10. Jh. v. Chr. ab (Hallstatt A1 bis B2). Danach lassen sich die Bergbauspuren noch bis in die beginnende Eisenzeit (frühes Hallstatt C) verfolgen, und verlieren sich im 7. Jh. v [...] Ost- und Südalpenraum zeugen. Etwa in der Mitte des 12. Jhs. v. Chr., am Übergang von Hallstatt A1 zu Hallstatt A2, vollzog sich ein markanter Wechsel in der Zusammensetzung der in Mitteleuropa verwendeten
Chr.) und die Latènezeit (450 v.Chr. bis Zeitenwende) besondere kulturelle Erscheinungen. In Hallstatt, im heutigen Österreich, wurde Salz abgebaut, was zu einem großen regionalen Reichtum führte, mit [...] 1500 Fragmente und Objekte Detail einer eisernen Schwertkette aus einem Waffendepot, Schnippenburg, 3. Jh. v.Chr. Die größte Gruppe unter den
Welt zahlreiche kulturelle Gemeinsamkeiten feststellen - sonst könnten wir ja gar nicht von der Hallstatt- und der Latènekultur sprechen -, der ethnische Aspekt wird in jüngerer Zeit aber zunehmend skeptisch [...] durch sie gestärkt und Verbindungen zu anderen Gemeinschaften erleichtert oder aber im Gegenteil erschwert. Unumstößlich und unwandelbar sind sie aber nicht, denn ethnische Bindungen sind mitunter nur schwach [...] Schwerin; vgl. BRANDT 2005, 81 Abb. 1) Im Gegensatz zum Norden ist im Süden in der Hallstatt- und auch noch in der älteren Latènekultur, also bis in das vierte Jahrhundert hinein, sehr deutlich
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