Boden liegende Steingut-, Keramik- und Glasscherben verweisen auf das 18. Jahrhundert. Verstreute Musketenkugeln mit einem Kaliber um 17 Millimeter, die zum Teil verformt sind, deuten auf einen militärischen [...] Ehrenbreitsteins. Die Festungsbesatzung wagte Ausfälle, also Gegenangriffe. Ob die gefundenen Musketenkugeln bei solchen Gefechten verschossen wurden oder ob sie die Soldaten nur verloren haben, ist noch
sollen auf künftigen Ausstellungen zu sehen sein. Neben den Silberfunden konnten auch einige Musketenkugeln, diverser Bronze-, Blei- und Eisenfragmente sowie ein Sachsenpfennig geborgen werden.
fünf Silbermünzen des ausgehenden 16. und des 17. Jahrhunderts. Daneben weisen einige hundert Musketenkugeln aus Blei auf ein kriegerisches Ereignis in der Zeit des 30-jährigen Krieges (1618-1648) hin
vermutet wird, dass die Butzenglasfenster zum Herausschmelzen des Bleis für die Herstellung von Musketenkugeln in das Lager gebracht worden waren. Verschiedene Depots mit Metallteilen machen zudem deutlich
Belagerungen vor allem des 17. und 18. Jahrhunderts zurückgeführt werden können. Neben zahlreichen Musketenkugeln und Bestandteilen militärischer Ausrüstungen liegen auch Keramikfragmente von Ess- und Trinkgeschirr
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