Dr. Andreas Thiel, erklärte: "Bei der Figur handelt es sich um ein Mischwesen der römisch-germanischenGötterwelt, einen sogenannten 'Giganten'. Wie vergleichbare Funde zeigen, war die Figur einst Teil einer [...] deren Sockel gehörte in der Regel ein sogenannter Viergötterstein. Im Depot des Landesmuseums Württemberg gibt es einen stark beschädigten Viergötterstein mit den Darstellungen der römischen Gottheiten Merkur [...] einer Jupiter-Giganten-Säule. Diese Denkmale vereinen klassisch-antike mit vermutlich germanischen Glaubensvorstellungen: Der Blitze schleudernde Jupiter reitet dabei auf seinem Pferd über eine am Boden
bildliche Darstellungen bezeugt sind neben dem höchsten römischen Gott Jupiter der vor allem von Soldaten verehrte Jupiter Dolichenus, der Gott für Handel und Wirtschaft Mercurius Alatheus, die Naturgöttin [...] (rituelle) Deponierungen. Die Gebäudegrundrisse sind ungewöhnlich; sie finden keinen Vergleich in den germanischen und gallischen Provinzen des Römischen Reiches. Das die Gebäude architektonisch aufwändig gestaltet [...] Dabei handelt es sich vermutlich um die Reste kultischer Mahlzeiten und Opferhandlungen für die Götter. Um diese im Detail auswerten zu können, wurden unter anderem 150 Proben für archäozoologische und
Archiven lagern. Es handelt sich um Überreste antiker, einst eindrucksvoller Statuen, Abbilder von Göttern, Kaisern und herausragenden Persönlichkeiten. Aufgestellt als Ehrenstatuen oder Kultbilder in den [...] Jahrhunderts n. Chr. ein jähes Ende, wurden zerstört, zerschlagen und zerstückelt. Einfallende Germanen demonstrierten dadurch den Sieg über den Gegner, verwendeten die wertvolle Bronze aber auch als [...] lassen sich die unruhigen Zeiten im Laufe des 3. Jahrhunderts ablesen. Damals stürzten einfallende Germanen die Statuen von ihren Sockeln und Metallsammler schmolzen die Bruchstücke ein, um aus dem wertvollen
Jahrhunderten mehrfach erwähnt, bevor er im Jahr 1530 als verlassen beschriebenen wird. Alle Gottesdienste wurden in diesem Jahr aus der Kirche am Bullerspring in die Klosterkirche Marienborn verlegt, [...] Jahrhundert n. Chr.). Es ist anzunehmen, dass die Quelle Gegenstand kultischer Verehrung der germanischen Bevölkerung war. Umfangreiche Funde aus dem Frühen Mittelalter zeigen, dass es sich zumindest [...] frühen Kirchenbaus ist 12 m lang und 9,25 m breit. Offenkundig wurde am Bullerspring ein germanisches Quellheiligtum demonstrativ durch einen christlichen Sakralbau überprägt. Während der Zwangsc
um den obersten römischen Gott Jupiter, der auf einem Thron sitzend die nach ihm benannte Säule bekrönte. Von dieser Skulptur sind nur der Thron und der Unterkörper des Gottes erhalten. Möglicherweise zeigt [...] auf dem Hofgelände standen. Im Zuge der Christianisierung wurden diese als heidnisch erachteten Göttersäulen vielleicht absichtlich in die Brunnen gestürzt. Dass dies im Falle von Kerpen-Manheim erst im [...] errichtet worden waren. Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass die Säule bei einem Einfall germanischer Stämme zerstört wurde und in den Brunnen gelangte. Denn seit dem 3. Jahrhundert drangen immer
und kein griechischer Gott erschien jemals zu Pferde. Jedenfalls waren die Römer von der keltischen Göttin so begeistert, dass sie die Dame Jahrhunderte später in ihre Götterwelt übernahmen. [...] wird in zahlreichen Mythen überliefert: Tacitus berichtet in seiner Germania „[...] daß die germanischen Pferde Arvakr und Aldidrs den Sonnenwagen zogen [...]“ und in der nordischen Edda heißt es noch [...] noch 3000 Jahre später: „Sol musste die Rösser lenken, die den Wagen jener Sonne zogen, welche die Götter, damit sie die Welt erleuchtet, aus einem Funken geschaffen hatten [...]“ . Die Kelten
wichtige Aspekte des germanischen Kriegswesens: Die Rolle der germanischen Söldner in Diensten des römischen Heeres ebenso wie das Gefolgschaftswesen und die Elitenbildung in der germanischen Gesellschaft. [...] das Verständnis der Art und des Verlaufs kriegerischer Konflikte zwischen germanischen Stämme einerseits und zwischen Germanen und Römern andererseits von Bedeutung sind. Die Markomannenkriege stehen [...] ihre Nachbarn aus dem rechtsrheinischen Barbaricum? Wer waren die Germanen und wie lebten sie? Neben den Einblicken in die germanische Alltagskultur und Gesellschaftsstruktur wird es dem Ausstellungsbesucher
sich traditionell vorstellt, die vorchristliche Religionswelt der Alamannen sei mit den Göttern der germanischen Heldensagen bevölkert gewesen, wird die Synkretismus-Theorie und der Übertritt der Alamannen [...] Religion von den Franken unterscheiden, da sie "irgendwelche Bäume und Flüsse, Hügel und Schluchten wie Götter verehren, indem sie, als wären es heilige Handlungen, Pferden und Rindern und unzähligen anderen [...] unheiligen Getränk verborgen war, entschwindet. "Die Barbaren, die es sahen, sagten verblüfft, der Mann Gottes habe einen starken Atem, da er ein mit starken Verstrebungen zusammengehaltenes Gefäß zerstören könne
liche Schatzfund von Duesminde aus dem Dänischen Nationalmuseum Kopenhagen oder die Funde aus germanischen Gräbern aus Kariv (Gebiet Lwiw/Lemberg, Westukraine). Das Gebiet, das heute Baden-Württemberg [...] und mit dem Christentum etablierte sich eine monotheistische Religion, die die vorhergehenden Vielgötterwelten bald verdrängte. Dies alles ging einher mit Zu- und Abwanderung, einem Wandel in der Gesellschaft
rund vier Meter hoch und vereint römische und germanische Symbole und Vorstellungen. Die Figuren auf der Säule stellen den Kampf zwischen dem römischen Gott Jupiter und einem Giganten dar. Die Textur der