wurden in der Steinzeit oft zur Verarbeitung von Tierhäuten genutzt. Die Funde deuten möglicherweise darauf hin, dass die damaligen Menschen Tierhäute zur Herstellung von Kleidung und für ihre Behausungen
Feuerstein hergestellt, Waffen repariert und vermutlich mithilfe von Kratzern aus Feuerstein auch Tierhäute von Fett und Fleischresten befreit. Werkzeuge zur Holzbearbeitung und zeittypische Geschossspitzen
Die daraus entstehende, stark gerbsäurehaltige «Lohe» wurde anschliessend für den Gerbprozess von Tierhäuten eingesetzt. Sowohl Säge als auch Stampfe wurden durch ein Wasserrad angetrieben. Die baub
Funktions- und Rückstandsanalysen weisen darauf hin, dass die Werkzeuge zum Bohren, zum Schaben von Tierhäuten, zum Schnitzen von pflanzlichem Material sowie zum Schneiden von weicher, tierischer Materie verwendet
zeigen Spuren, die auf eine Anwendung des Werkzeugs auf ein weiches Material hindeutet, wie z.B. Tierhaut. Moderne Lederarbeiter nutzen ähnliche Werkzeuge noch heute. »Lissoirs wie diese eignen sich so
die Fenster in der kalten Jahreszeit mit Holzläden und zusätzlich mit auf Holzrahmen gespannten Tierhäuten. In die Ritzen stopfte man entweder Stroh und Schafwolle oder verklebte sie mit Pech und Talg.
Elephantine: Frühe Wohn- und Arbeitshütte aus Holz und Schilf mit Tierhäuten bespannt (Rekonstruktion, Naqada IId, um 3400-3200 v. Chr.). Die Hütte wurde in einer flachen
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