sich tatsächlich um einen zweiteiligen Farbmörser aus Reibschale und Stößel. Ohne jeden Zweifel passen die Schliffkanten auf dem Stößel und die Rillen im Mörser zueinander. Deutlich zu erkennen sind auch [...] Die Bearbeitungs- und Rötelspuren an der Kuppe des Quarzites lassen eine Deutung als Reibstein oder Stößel zum Zerkleinern und Zerreiben von Substanzen zu. In Frage kämen zum Beispiel die ziegelroten bis [...] Abb. 6| Haidershofen, NÖ. Zweiteiliger Farbmörser des Homo erectus aus Reibschale (Mörser) und Stößel (Pistill) (Foto: A. Binsteiner) Während der »Drucklegung« dieses Beitrages
und kommt zu dem Schluss, dass sie zunächst als Spitze und später umgearbeitet als Meißel, Keil, Stößel und Schlagwerkzeug genutzt worden sein könnten. »Die Abnutzungen sprechen dafür, dass die Werkzeuge [...] Materialien gespalten wurden und dass andererseits das dicke Ende als Schlagwerkzeug oder eine Art Stößel diente, etwa um andere Materialien zu zerkleinern.« Die Werkzeuge werden als »Fund des Jahres«
auch über eine gesprochene Sprache verfügten. Ein Forscherteam unter der Leitung von Alexander Stoessel vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie hat jetzt mithilfe hochauflösender Compu [...] geblieben waren, insbesondere wenn das Ohr mit Sedimenten gefüllt war", sagt Erstautor Alexander Stoessel. Nachdem sie die Knochen am Computer rekonstruiert hatten, verglichen die Wissenschaftler, zu denen
stärker gewölbten Unterlagen bis hin zu becherförmigen, dickwandigen Gefäßen, die als Reibschalen mit Stößel oder Mörser mit Pistill bezeichnet werden. Abbildung 14 zeigt einen Messingmörser mit Pistill aus
Steppe (Symposium, 16. Jan. 2000), im Druck. Boroffka, N. / Sava, E., Zu den steinernen "Zeptern/Stößel-Zeptern", "Miniatursäulen" und "Phalli" der Bronzezeit Eurasiens. In: Archäologische Mitteilungen
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