Michaelsberg bei Bruchsal wurde als Ort einer jungsteinzeitlichen Besiedlung Namen gebend für die ‚Michelsberger Kultur’ (4.300 bis 3.500 v. Chr.): Charakteristisch für diese Kultur sind die so genannten „Erdwerke“ [...] befestigte Siedlungen, Viehkrale, Fluchtburgen oder Kultplätze? „Jungsteinzeit im Umbruch. Die ‚Michelsberger Kultur’ und Mitteleuropa vor 6.000 Jahren“ heißt die neue große Sonderausstellung, mit der das [...] und ihrer geistigen Vorstellungswelt, der sich in neuen Kultpraktiken und einem veränderten Bestattungswesen niederschlug. In Europa setzte um 4.200 v. Chr. ein zweiter Landnahmeprozess ein. Die bäuerliche
Darüber hinaus entdeckten die Fachleute Reste von drei Brandschüttungsgräbern. "Bei dieser Bestattungsweise wird die Asche nicht in eine Urne gefüllt", erläutert Grabungsleiter Dr. Wolfgang Messerschmidt [...] ein vergängliches Material, ein Tuch oder einen Beutel, gehüllt und beigesetzt worden." Die Bestattungen enthielten keine Grabbeigaben mehr. "Es handelt sich hier um die letzten Reste eines Gräberfeldes [...] frühesten jungsteinzeitlichen Bauerngesellschaften im südwestfälischen Mittelgebirge, der sogenannten Michelsberger Kultur um 4.000 vor Christus. Einige Pfeilspitzen und Werkzeuge aus Feuerstein ließen vermuten
g Teil der Bestattung. Die Goldmünze wurde dem Mann für den Fährmann auf dem Weg in die Unterwelt in den Mund gelegt. Neben einem Kindergrab überwogen in dem kleinen Gräberfeld Bestattungen von Pferden [...] Pferden. Eine Besonderheit stellt hier die Pferde-Hund-Bestattung dar. Innerhalb des zweiten Kreisgrabens wurde keine Bestattung entdeckt, eine Goldmünze in der Nähe deutet aber auf ein weiteres Grab einer [...] n Anna-Marie Dürr zeigen. Den mit Abstand größten Befund bildete eine Wallanlage aus der der Michelsberger Kultur, die durch eine Radiokarbondatierung auf etwa 4.200 bis 3.990 vor Christus datiert werden
schon seit etwa 3.700 vor Christus genutzt, als hier Menschen lebten, die wir Archäolog:innen der Michelsberger Kultur zuordnen. Das am Knotenpunkt gelegene Saatental bildet den reichhaltigsten Siedlungsplatz [...] relativ selten, erklärt Sicherl: »Der Graben selbst kann zur rechtlich-rituellen Abgrenzung der Bestattung gedient haben. Möglich ist auch, dass in ihn Pfosten oder Steine gesetzt waren, die die Hügelschüttung
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