Teegen anhand von Knochen schon viele Rätsel geknackt. Sein Spezialgebiet ist die so genannte Glockenbecher-Kultur der Jungsteinzeit (2400 bis 2200 vor Christus). Die Kultur ist benannt nach den typischen [...] Gefäßen, die die Menschen damals benutzt haben. In der Nähe von Leipzig wurde ein Gräberfeld der Glockenbecher-Kultur ausgegraben. Wolf-Rüdiger Teegen hat die Skelette zusammen mit anderen Wissenschaftlern [...] den Schädeln, die in der Nähe von Leipzig gefunden wurden, stellten die Forscher fest, dass die Glockenbecher-Menschen an Zahnstein, aber nicht an Karies litten. Das deutet darauf hin, dass sie sich eiweißreich
Darin standen neun Gefäße, zwei weitere auf deren ehemaliger hölzernen Abdeckung. Elf geflügelte Pfeilspitzen aus Feuerstein und mehrere verzierte Knochenpfrieme lagen gruppiert am Boden des Grabes. [...] Bestattungen üblich waren damals in der Regel einfache Erdgräber mit den der Epoche namensgebenden Glockenbechern, Teile der Bewaffnung mit Pfeil und Bogen und persönliche Schmuckgegenstände aus Knochen und [...] paneuropäischen archäologischen Kulturen der vorchristlichen Jahrtausende, deren namensgebende Glockenbecher in Gräbern von England bis Italien und von Portugal bis Ungarn vorkommen. Die Untersuchungen auf
Gräber lagen in etwa zwei Meter Tiefe und sind gut erhalten. Eines der Gräber ist mit einem Glockenbecher ausgestattet, der wohl Nahrungsbeigaben enthielt. Das zweite Grab, aufgrund der linken Seitenlage [...] worden. Im Rückenbereich der wiederum auf der linken Körperseite liegenden Person fanden sich zwei Pfeilspitzen. Eine Bodenverfärbung weist zudem auf einen vergangenen Köcher aus organischem Material hin. [...] beschränkte man sich auf eines oder wenige Keramikgefäße. Einige Tote sind jedoch durch Beigabe von Pfeilspitzen und Armschutzplatten oder von Kupferdolchen als Krieger gekennzeichnet oder erhielten Schmuck
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