Jahren überschwemmten die Arnhofener den Markt. Die Vorkommen wurden weitgehend ausgebeutet. Der fehlende Nachschub an Klingen besiegelte das Schicksal des Hornsteinabbaues von Arnhofen. Binnen kürzester Zeit [...] zusammen. Am Ende des Mittelneolitikums gehen die Funde von Arnhofener Hornsteinen dann deutlich zurück. Bleibt die Frage, wie der Abbau in Arnhofen organisiert war und wer davon profitierte. Auch dazu gibt [...] betrieben, das zu den größten seiner Art in Europa zählt. Insgesamt rechnet man im Hornsteinabbau von Arnhofen mit 20.000 Schachtanlagen, aus denen gebänderte Knollen- und Plattenhornsteine zu Tage gefördert
im Chamer Grabenwerk von Riekofen, Lkr. Regensburg Plattenhornstein Arnhofen Hornstein Arnhofen Plattenhornstein Baiersdorf Hornstein Südliche Frankenalb Hornstein [...] Prozent gegenüber dem Arnhofener Material mit rund 39 Prozent. Die Klingen stellen mit 26 Artefakten rund 8 Prozent des Inventares. Davon wurden 17 Stücke, das sind 65 Prozent, aus Arnhofener Plattenhornsteinen [...] Varietäten der Arnhofener Plattenhornsteine, die vor allem in der Produktion von erstklassigen Silexdolchen Verwendung fanden, sind ein klarer Hinweis darauf, dass der Abbau von Arnhofen in der Chamer Zeit
artefakten identifiziert werden, die zusammen mit Geräten der Hornsteinminen von Baiersdorf und Arnhofen auftraten. Im Raum Landshut liegen mittlerweile gleich an mehreren Stellen eindeutige Nachweise [...] Landkreis Landsberg am Lech [7] , stammen Erntesicheln und Kleingeräte aus Baiersdorf und Arnhofen. Auch hier konnten ohne Zweifel zahlreiche Geräte aus den Lessini bestimmt werden. Im Chiemgau [...] Abb. 5 | Silexgeräte aus der Pfahlbausiedlung von See am Mondsee. 1 Klinge und 2 Bohrer aus Arnhofener Plattenhornstein (Länge: 5,5 cm); 3 retuschierte Klinge aus Lessinischem Feuerstein (Länge: 7,2
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