von Arminius und der Varusschlacht wandelte sich. Arminius wurde von allem deutschtümelnden, nationalen Pathos befreit und das Hermannsdenkmal zu einer unpolitischen Touristenattraktion. Arminius als [...] (1490/95-1566/67), der Arminius in die reihe der mythischen deutschen Könige und Stammväter einreihte. Es fehlte nur noch die Namensgebung „Hermann“ in Luthers Tischreden, um aus Arminius den deutschen Helden [...] Feldherr Arminius oder Herrman“ von 1689/90 war nicht frei von aktuellen Zeitbezügen und richtete sich gegen die französische Eroberungspolitik in Richtung Rheingrenze. Dabei geriet ihm sein Arminius-Roman
die bittere Bilanz der Schlacht im Teutoburger Wald, in der vor 2000 Jahren der Cherusker-Fürst Arminius den römischen Statthalter Varus besiegte. Passend dazu melden Archäologen der Friedrich-Schille [...] über die Flüsse Dill und Lahn hatte", so Schäfer. Vielmehr geht er davon aus, dass das Römische Kaiserreich auf die reichen Rohstoffressourcen Zugriff hatte und vielleicht auch die Produktionsplätze selbst
os im Deutschen Kaiserreich. Formen und Funktionen historischer Selbstthematisierung, Göttingen 2002. ↩ Uwe Puschner: Die völkische Bewegung im wilhelminischen Kaiserreich. Sprache - Rasse [...] den Katalog der populären Nationalstereotypen. [2] In der sich zwischen wilhelminischem Kaiserreich und ‚Drittem Reich' konstituierenden völkischen Ideologie nehmen solche Positionen sogar eine [...] Eindruck hinterlassen hatte, die Germanen seien die maßgeblichen Vorfahren der Deutschen. [12] Arminius wurde in diesem Rezeptionszusammenhang zur nationalen Identifikationsfigur, weil sich in seiner
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