Kurz notiert

Umbenennung des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte

Das Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena wird neu ausgerichtet

Neuer Forschungsschwerpunkt im Bereich der Geoanthropologie

Der Senat der Max-Planck-Gesellschaft hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, das Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena im Zuge der wissenschaftlichen Neuausrichtung in "Max-Planck-Institut für Geoanthropologie" umzubenennen. Das wissenschaftliche Konzept für die Geoanthropologie, welchem alle drei Sektionen der Max-Planck-Gesellschaft in ihren Sitzungen bereits im Oktober 2020 zugestimmt hatten, wurde maßgeblich von Jürgen Renn, Direktor am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin entwickelt. Renn wird daher auch als Direktor an das Institut bestellt/berufen, um die Umsetzung des Konzepts voranzutreiben.

Ausgrabung in Basel

Aktuell ist die Archäologische Bodenforschung der Stadt Basel mit mehreren gleichzeitig laufenden Rettungsgrabungen stark ausgelastet. Wegen des Ausbaus klimafreundlicher Fernwärme durch den kantonalen Energieversorger IWB in den Altstadtzonen von Gross- und Kleinbasel sowie den Vorstädten werden im Vorfeld der Arbeiten über weite Strecken große Rettungsgrabungen mit drei jeweils um die zehn Personen umfassenden Teams notwendig.

Ausgrabungen
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Mit der App im Museum

Leibniz-Forschungsmuseen präsentieren gemeinsame App

Seit Anfang dieser Woche können Besucherinnen und Besucher die acht Leibniz-Forschungsmuseen in Berlin, Bochum, Bonn, Bremerhaven, Frankfurt am Main, Nürnberg, Mainz und München mit der App »twiddle – the museum riddle« entdecken. Die kostenlose Spiel-App ist für Android-Smartphones und iPhones verfügbar.

Museen & Ausstellungen
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Die Porta Nigra in Trier

Mit dem Projekt "Archäologischen Stadtkataster Trier" soll das bedeutende kulturelle Erbe der Stadt systematisch erhoben, gebündelt und ausgewertet werden, um eine Planungsgrundlage für die weitere Innenstadtentwicklung zu erhalten.

Kulturerbe
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Augmented Reality App

Preisverdächtig zeigten sich die 3D-Animationen im Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Herne mit gleich zwei Nominierungen beim internationalen Medien-Festival »Artefacta« in Düsseldorf. Am Ende wurden sowohl die holografischen Vitrinen mit Animationen alter Handwerkskunst als auch die App »Geister der Vergangenheit« prämiert. Beide Digitalprojekte sind dauerhaft in der Ausstellung des LWL-Archäologiemuseums zu erleben.

Museen & Ausstellungen
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Archäologiepark Gävernitz

Mit der Rekonstruktion eines 3.000 Jahre alten Grabhügels und eines bronzezeitlichen Pfostenhauses entstand Anfang der 1930er Jahre in heutigen Ort Priestewitz-Gävernitz im Landkreis Meißen das erste archäologische Freilichtmuseum Sachsens. Der 2020 gegründete Verein Archäologiepark Gävernitz e.V. hat das Freilichtmuseum nun wiederbelebt - am heutigen Freitag wurde die neu gestaltete Anlage feierlich eröffnet.

Museen & Ausstellungen
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Knochen mit Schnittspuren

Ein Fundort im Landkreis Ansbach mit tausenden Knochen von Höhlenbär, Mammut, Wolf, Wildpferd und Nashorn stellt Wissenschaftler vor Rätsel. Klar ist: der frühe Mensch war auch dort.

Ausgrabungen
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Abdruck von Katzenpfoten (Felis) auf mittelalterlichem Ziegelstein

Der kürzlich in den Ruhestand verabschiedete Leiter der Senckenberg Forschungsstation für Quartärpaläontologie in Weimar Prof. Dr. Ralf-Dietrich Kahlke hat seiner Wirkungsstätte ein besonderes Geschenk gemacht: Er überlässt dem Standort eine Sammlung mittelalterlicher Trittsiegel.

Forschung
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Andreas Pries

Der Ägyptologe Andreas Pries kommt im Rahmen einer Heisenberg-Stelle von der Universität Tübingen nach Würzburg. Hier wird er an drei Teilprojekten forschen.

Forschung
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Verzierte Keramik der jüngeren Römischen Kaiserzeit in Fundlage

Im letzten Jahr wurde bei einer archäologischen Voruntersuchung zwischen Brebel und Süderbrarup eine Siedlung aus den Jahrhunderten um Christi Geburt entdeckt. Nun werden hier im Vorfeld der Erschließung eines großen Gewerbegebietes zahlreiche archäologische Befunde durch das Archäologische Landesamt Schleswig-Holstein (ALSH) ausgegraben und dokumentiert.

Ausgrabungen
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Grabungsfläche mit mindestens acht Grubenhäusern

Der neue wikingerzeitliche Fundplatz in Norderbrarup liegt im Ortskern in exponierter Lage nahe der über 800 Jahre alten Kirche im nahen Umfeld weiterer bedeutender wikingerzeitlicher Fundorte. Er wurde im Zuge von Ausgrabungen des Archäologischen Landesamtes Schleswig-Holstein (ALSH) entdeckt, die im Vorfeld der Umsetzung eines hier geplanten Wohnbaugebietes durchgeführt werden.

Ausgrabungen
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Kurz notiert

Auf dieser Seite finden Sie Notizen aus der archäologischen Wissenschaft und Forschung sowie zu aktuell in Print- und Online-Medien verbreiteten Meldungen zu archäologischen Themen.

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