russische Archäologen die Überreste eines ausgestorbenen Urmenschen in der Denisova-Höhle im südlichen Sibirien aus. Die Sequenzierung des Kerngenoms, das einem mehr als 30.000 Jahre alten Fingerknochen entnommen [...] demnach über ein außergewöhnlich großes ökologisches und geographisches Gebiet verbreitet, das von Sibirien bis ins tropische Südostasien reichte. »Die Tatsache, dass Denisova-DNA in einigen aber nicht in [...] wanderten erst im Laufe späterer Migrationen zu. Diese als »Südroute« bezeichnete Hypothese der Besiedlung von Südostasien und Ozeanien konnte zwar bereits durch archäologische Befunde belegt werden, eine
Genomen heutiger Populationen nur noch bruchstückhaft vorhanden, wobei die indigenen Populationen Sibiriens und Amerikas mit rund 40 Prozent den höchsten bekannten Anteil in ihren Genomen tragen. Im Gegensatz [...] handelt es sich stattdessen um ein bisher unbekanntes genetisches Isolat, das wahrscheinlich vor der Besiedlung des Tarimbeckens einen extremen und langanhaltenden genetischen Flaschenhals durchlebte. »Um
Nord-, Mittel- und Südamerikas gesammelt und mit Genproben anderer Völker, darunter solchen aus Sibirien, verglichen. Geringe genetische Diversität Da der Zugang zum amerikanischen Kontinent
vorherrschte, mit offenen Steppenlandschaften, ähnlich denen im heutigen Sibirien oder Nordskandinavien. Während der Besiedlung von Ranis zur Zeit des LRJ dürften sich die klimatischen Bedingungen sogar
der Landfläche der Erde, einschließlich Teilen der nördlichen USA, Südkanadas, Skandinaviens und Sibiriens«, sagt Erstautorin Megan Michel, Doktorandin am Max-Planck-Harvard-Forschungszentrum Archaeoscience [...] seit langem, ob P. vivax, eine Malariaart, die an gemäßigte Klimazonen angepasst ist, mit der Besiedlung des Kontinents über die Beringstraße oder im Zuge der europäischen Kolonisation nach Amerika gelangt
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