ist durchaus symptomatisch: "Wir beobachten in der Zusammenstellung aller bisher publizierten Pestopfer der späteren Urgeschichte in Eurasien, dass mehr Männer als Frauen an der Pest gestorben sind",
Bestätigung dieser Hypothese hängt jedoch von der Verfügbarkeit genetischer Proben historischer Pestopfer ab. Diese müssten im Idealfall sowohl aus unterschiedlichen Zeitepochen als auch aus mehreren Regionen
rekonstruierten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Pestgenom aus den Zähnen von 34 Pestopfern, darunter zwei aus Laishevo, in der Wolga-Region Russlands. Bei der Analyse dieser Pestgenome gelang
späteren Pestausbruch im 16. Jahrhundert zuzurechnen. »Wir haben gehofft, durch die Untersuchung von Pestopfern verschiedener Pestwellen, unterschiedliche Entwicklungsstufen des Bakteriums im mittelalterlichen
der Studie. Karen Giffin, Doktorandin in Bos‘ Team analysierte die DNA der vermeintlichen Pestopfer und konnte den Erreger in den Zähnen von mehreren Individuen identifizieren. "Es gelang uns zwar
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