610 Archäologie-Videos
Bericht über Ausgrabungen in Wenningsen bei Hannover
Ein Bericht des Regionalsenders h-eins.tv über die Ausgrabungen, die im April 2012 im Vorfeld des Neubaus eines Familienzentrums in Wenningsen bei Hannover durchgeführt wurden. Die Kommunalarchäologin Ute Bartelt erklärt die mittelalterlichen Funde und Befunde. (02:28)
3D-Scan-Roboter im Einsatz für die Archäologie
Zugegeben: R2D2 aus »Star Wars« sieht besser aus, aber erstens bewegt sich »Irma3D« auch auf Rädern und zweitens steht dieser Roboter im Dienst der Archäologie (somit auf der hellen Seite der Macht). Forscher der Jacobs University in Bremen haben den RoboArchäologen entwickelt, um die dreidimensionale Dokumentation antiker Architektur automatisieren zu können. Der Film begleitet Irma (im Zeitraffer) auf seiner »ersten Entdeckungstour« in einem Ausgrabungsgelände in Ostia Antica, der Hafenstadt des antiken Rom. (03:37)
Montanarchäologie: Altbergbau im Pöbeltal
Im Mittelalter gruben Bergleute im sächsischen Pöbeltal (Weißeritzkreis) wie auch im nahen Dippoldiswalde nach Silbererz. Nun wird hier ein neues Hochwasserrückhaltebecken angelegt und die alten Bergwerke müssen verfüllt werden. Der Filmbericht begleitet die Archäologin Dr. Christiane Hemker vom Landesamt für Archäologie auf einer Tour durch die mittelalterlichen Stollen und Schächte. (10:08)
Archäoseismologie - Die Suche nach Spuren vorinstrumenteller Erdbeben
Bei den Ausgrabungen im Rahmen der Archäologischen Zone Köln wurden mehrere Gebäude aus römischer Zeit freigelegt. Einige davon, wie z.B. das Praetorium, zeigen starke Beschädigungen. Das ehemals 90 m lange Gebäude, einst Sitz des römischen Statthalters für die Provinz Germania Inferior, weist massive strukturelle Schäden im Bereich der Fundamente auf. Archäoseismologen der Universität Köln wollen herausfinden, ob ein Erdbeben die Ursache dafür ist. Dazu haben sie den ausgegrabenen Gebäudebestand mit einem 3D-Phasenlaserscanner kartiert. Das Gerät sendet einen Infrarot-Laserstrahl aus, der von einem Zielobjekt, z.B. einer Mauer, reflektiert und vom Gerät wieder registriert wird. Über die Phasendifferenz zwischen dem gesendeten und dem empfangenen Signal wird die Entfernung zum Zielobjekt berechnet. Bei einer Messrate von 120.000 Punkten pro Sekunde ermöglicht diese Methode eine schnelle, millimetergenaue, dreidimensionale Kartierung. Der Film stellt die Untersuchungen vor. (03:53)
Archaeology is sexy
Ein kurzer Clip darüber, wie wahre Liebe bei Archäologen aussieht ... ;-) (01:36)