- 1: Magazin.
- 1.1: Thema.
- 1.1.1: Phänomen Varusschlacht.
- 1.1.2: Archäoastronomie.
- 1.1.3: Am Rand der keltischen Welt.
- 1.1.4: Das Pferd.
- 1.1.5: Burgenarchäologie im Friaul.
- 1.1.6: Experimentelle Archäologie.
- 1.1.7: Mythos Neandertaler.
- 1.1.8: Neues aus dem Alten Ägypten.
- 1.1.9: Der Limes.
- 1.1.10: Pfahlbauten und Seeufersiedlungen.
- 1.1.11: Montanarchäologie.
- 1.1.12: Die Alamannen.
- 1.1.13: Syrien.
- 1.1.14: Musikarchäologie.
- 1.1.15: Fürstengräber.
- 1.1.16: Archäologie 2000.
- 1.1.17: Häuser im Moor.
- 1.2: Fundpunkt.
- 1.3: Nachrichten.
- 1.4: Aus der Presse.
- 1.5: TV-Programm.
- 1.6: Kalender.
- 1.1: Thema.
- 2: Guide.
- 3: Digger.
- 4: Bibliothek.
- 5: Mediathek.
- 6: Forum.
- 7: Club.
- 8: Autoren.
- 9: FAQ.
Von A bis Z


- Palmyra Stadtzentrum: 1 Bel-Tempel; 2 Große Säulenstraße; 3 Bogentor; 4 Nabuheiligtum; 5 "Diokletiansthermen"; 6 Theater; 7 sog. "Senat"; 8 "Kaisareion"; 9 Tetrapylon; 10 Agora; 11 Annex der Agora; 15 Diokletianslager; 16 Allat-Tempel; 17 sog. Diokletiansmauer (?); 19 Baalshamin-Tempel; 26 Museum; M Peristylhaus; 13 Grabturm des Elahbel; 36 Tempelgrab; 51 Grabturm des Iamblik. (Nach Schmidt-Colinet, Palmyra 1995, 8 Abb. 7 mit Ergänzungen)
Für einen Besuch Palmyras sollte mindestens ein Tag Zeit eingeplant werden. Vor dem Gang in die Ruinen, empfiehlt sich ein Aufstieg zu der arabischen Burg Qal'at Ibn Maan aus dem 13. Jh. Von der auf einem Berg westlich der Stadt gelegenen Ruine hat man den besten Überblick über die Oase. Ein unvergeßliches Erlebnis ist die Beobachtung eines Sonnenauf- oder Unterganges von dieser Stelle.
Der Rundgang durch den zentralen Stadtteil mit den öffentlichen Bauten beginnt im Osten der Stadt am Bel-Tempel. Dabei handelt es sich um eine quadratische Anlage, die von einer mehr als 11 m hohen Mauer von ca. 200 m Seitenlänge eingefaßt wird. Im Innern steht das eigentliche Heiligtum, eine langrechteckige Cella, die mit einer Säulenhalle umgeben ist. Über eine monumentale Freitreppe gelangt man zu dem Eingang an der Breitseite, der mit dem Haupteingang der Umfassungsmauer in einer Achse liegt. An den schmalen Süd- und Nordseiten befinden sich Nischen, in denen die Kultbilder standen. Einige Steinreliefs zeugen von der ursprünglichen aufwendigen Ausstattung.
Die Bauzeit dauerte nach den Inschriften von 19 bis 32 n. Chr. Spätere Umbauten und Erweiterungen folgten. In frühchristlicher Zeit wurde die Tempelcella in eine Kirche umgewandelt; im 12. Jh. richteten die muslimischen Bewohner im Tempel eine Moschee ein. Bis in die frühe Neuzeit befand sich hinter dem Schutz der Tempelmauern das arabische Dorf.



