- 1: Magazin.
- 1.1: Thema.
- 1.1.1: Phänomen Varusschlacht.
- 1.1.2: Archäoastronomie.
- 1.1.3: Am Rand der keltischen Welt.
- 1.1.4: Das Pferd.
- 1.1.5: Burgenarchäologie im Friaul.
- 1.1.6: Experimentelle Archäologie.
- 1.1.7: Mythos Neandertaler.
- 1.1.8: Neues aus dem Alten Ägypten.
- 1.1.9: Der Limes.
- 1.1.10: Pfahlbauten und Seeufersiedlungen.
- 1.1.11: Montanarchäologie.
- 1.1.12: Die Alamannen.
- 1.1.13: Syrien.
- 1.1.14: Musikarchäologie.
- 1.1.15: Fürstengräber.
- 1.1.16: Archäologie 2000.
- 1.1.17: Häuser im Moor.
- 1.2: Fundpunkt.
- 1.3: Nachrichten.
- 1.4: Aus der Presse.
- 1.5: TV-Programm.
- 1.6: Kalender.
- 1.1: Thema.
- 2: Guide.
- 3: Digger.
- 4: Bibliothek.
- 5: Mediathek.
- 6: Forum.
- 7: Club.
- 8: Autoren.
- 9: FAQ.
Von A bis Z

Seit 1997 arbeitet das Archäologisch-Ökologische Zentrum Albersdorf (AÖZA) daran, langfristig eine über 5.000 Jahre alte prähistorische Kulturlandschaft mit all ihren Charakteristika wie verschiedenen Landschafts-, Siedlungs- und Grabformen auf einer archäologisch und ökologisch hochinteressanten Fläche von ca. 40 Hektar Größe so zu gestalten, dass der Besucher auf unmittelbare Weise in die Vergangenheit geführt wird.
Unter dem Motto "Natur - Kultur - Geschichte erleben und erfahren, um sie für die Zukunft zu bewahren" verfolgt das AÖZA-Projekt in drei Abschnitten folgende konkrete Ziele:
1. Durch einen weitgehend natürlichen, aber landschaftsplanerisch gesteuerten und mehrere Jahrzehnte dauernden Entwicklungsprozess "vom Maisacker zum Steinzeitwald" soll ein Freigelände entstehen, das in Struktur, Proportion, Raumgefühl, Farbigkeit und Nutzbarkeit den Eindruck einer Landschaft der Jungsteinzeit vermittelt. Gleichzeitig wird ein attraktiver Erholungsraum geschaffen und die ökologische Situation verbessert.
- Ein teilweise rekonstruiertes Großsteingrab auf dem Gelände des AÖZA in Albersdorf. (Foto: R. Kelm)
2. Auf der Grundlage von zwei wissenschaftlichen Tagungen in Albersdorf, die den aktuellen Forschungsstand zum jungsteinzeitlichen Hausbau behandelten, sollen eine jungsteinzeitliche Siedlung und weitere neolithische Kulturlandschaftselemente nachgebaut werden. Im Frühjahr 1999 wurde mit diesem Abschnitt der Projektarbeiten begonnen. Dabei handelt es sich im ersten Schritt konkret um den nach Grabungsbefund wiederaufgebauten erweiterten Dolmen von Frestedt und die ersten drei Teilrekonstruktionen von trichterbecherzeitlichen Häusern nach den Befunden von Flögeln im nördlichen Elbe-Weser-Gebiet in Niedersachsen. Ab dem Sommer 2001 wurde ein erstes vollständiges Haus der Trichterbecherzeit nach dem Befund von Pennigbüttel nördlich von Bremen errichtet.
3. Bis 2005 ist die Errichtung eines Museums zur Archäologie und Landschaftsgeschichte mit dem Schwerpunktthema "Jungsteinzeit in Norddeutschland" geplant. Die intensiven Planungen zur Gebäudefrage und zum späteren Betrieb haben mittlerweile begonnen.
