Entdecken Sie Archäologie neu!
Nachrichten aus der Archäologie
Gute Zeiten, schlechte Zeiten: 10.800 Jahre Niederschlagsgeschichte der Sahara
Die Analyse eines Bohrkerns aus einem Oasensee im Tschad liefert neue Erkenntnisse über die Niederschlagsgeschichte in der Sahara. Die Untersuchung unter Leitung der Universität zu Köln zeigt, dass eine langanhaltende Feuchtphase, die von 14.800 bis 5.500 Jahren vor heute andauerte, durch kurzfristige Trockenheiten unterbrochen wurde. Derartige Ereignisse könnten in ähnlicher Weise auch in Zukunft auftreten. Weiterlesen
| Forschung
| Forschung
Neue Funde bringen alte Theorie ins Wanken
Die Expansion des modernen Menschen aus Afrika verlief vermutlich anders, als bislang gedacht: Entgegen bisheriger Annahmen war Südostarabien während des späten Pleistozäns wiederholt von Menschen besiedelt. Einem internationalen Forschungsteam unter Beteiligung der Universitäten Jena, Freiburg und Tübingen sowie der Oxford Brookes University (England) gelang in einer Kooperation mit der Sharjah Archaeology Authority der Nachweis menschlicher Besiedlung bei Ausgrabungen am Buhais Rockshelter im Emirat Sharjah (Vereinigte Arabische Emirate). Wie der Projektleiter Dr. Knut Bretzke von der Friedrich-Schiller-Universität Jena sagt, lassen die Funde verschiedene Besiedlungsphasen erkennen: Vor etwa 125.000 Jahren, vor 59.000, 35.000 und 16.000 Jahren. Weiterlesen
| Forschung
| Forschung
Späte Neandertaler in Europa gehen auf eine einzelne Gruppe zurück
Die letzten Neandertaler in Europa teilten einen weitgehend einheitlichen Genpool, und es gab einen umfassenden Umbruch in ihrer Bevölkerung vor ihrem endgültigen Verschwinden vor rund 40.000 Jahren. Das ergab eine Studie, in der neue DNA-Daten untersucht und mit archäologischen Nachweisen kombiniert wurde. In der Studie zeichnete ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Professor Cosimo Posth vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen die dramatische genetische Geschichte der europäischen Neandertaler nach. Weiterlesen
| Forschung
| Forschung
Kurz notiert
Neue Datenbank "URBank" ermöglicht vergleichende archäologische und historische Stadtplanung
Forschende des Max-Planck-Instituts für Geoanthropologie (MPI-GEA) haben gemeinsam mit einem internationalen Konsortium eine neue Open-Science-Rechenplattform entwickelt, um die Vielfalt des historischen Urbanismus zu untersuchen und systematisch mit heutigen Städten zu vergleichen. Weiterlesen
| Forschung
| Forschung
Projekt KulturGutRetter stärkt europäischen Katastrophenschutz
Die von deutschen Partnern im Projekt KulturGutRetter entwickelte Cultural Heritage Response Unit (CHRU) ist seit Ende Februar 2026 offiziell im EU-Katastrophenschutzverfahren registriert und damit als einsatzbereit gemeldet. Im Fall von Natur- oder durch Menschen verursachte Katastrophen kann Deutschland nach einem internationalen Hilfsersuchen bei der Notversorgung von bedrohtem Kulturerbe weltweit Hilfe leisten. Weiterlesen
| Kulturerbe
| Kulturerbe














