Gegen den Strom. Flussschifffahrt im Mittelalter

13.11.2019 - 16.01.2020

Ausstellungskabinett des Universitätshauptgebäudes (Raum 025)
Fürstengraben 1
Jena
Deutschland

Ausstellungsplakat Gegen den Strom

Während heute Menschen und Güter größere Entfernungen vor allem auf Autobahnen und Schienen zurücklegen, bewegten sie sich zu Zeiten des Mittelalters vor allem auf Flüssen. Über ganz Europa erstreckte sich ein dicht verzweigtes Netz an Wasserstraßen, das Schifffahrt in nahezu alle Regionen des Kontinents ermöglichte. Meist nutzten die Bewohner natürliche Flussläufe, an einigen Stellen errichten sie aber auch Kanäle. Die Lage an einem solchen Gewässer konnte beeinflussen, ob Städte sich zu Handels- und Machtzentren entwickelten. Eine neue Ausstellung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena widmet sich diesen besonderen Transportwegen zur Zeit des Mittelalters und stellt vor, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Wasserstraßen heute erforschen. Die Schau "Gegen den Strom. Flussschifffahrt im Mittelalter" wurde überwiegend am Deutschen Schifffahrtsmuseum – Leibniz-Institut für Maritime Geschichte Bremerhaven unter der Leitung von Dr. Lars Kröger erstellt. Sie fasst aktuelle Forschung zur Binnenschifffahrt aus dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Schwerpunktprogramm „Häfen von der Römischen Kaiserzeit bis zum Mittelalter“ zusammen, an dem auch die Universität Jena mit zwei Projekten beteiligt ist.

Der Eintritt ist frei.

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