Archäologie Online (Logo)

Newsletter 22/2019

12.12.2019

 

Sehr geehrte Leser,
dieser Newsletter informiert Sie über Neuigkeiten und Änderungen bei Archäologie Online.

Newsletter online lesen
 
 

Dankeschön an alle Unterstützer

Ihre Hilfe ist wichtig!

Bisher haben wir in diesem Jahr 88 Einzelspenden erhalten, im Mittel lag die Höhe eines Spendenbetrages bei 14,70 €. Einige Unterstützer haben uns im Laufe des Jahres auch mehrfach einen Betrag zukommen lassen.

Für ihre Unterstützung möchten wir uns bei allen Förderern bedanken.
Jede Spende - und sei es auch nur ein symbolischer Beitrag von einem Euro - ist für uns eine wertvolle und handfeste Hilfe dabei, das Portal Archäologie Online am Leben zu halten. Ihre Unterstützung ist für uns auch ein wichtiger Rückhalt und ein Zeichen der Anerkennung für die Zeit und Arbeit, die wir in Archäologie Online stecken. Sie bestärken uns in unserer Motivation, stetig weiter an der Aktualisierung und am Ausbau dieser Seiten zu arbeiten.

Wir benötigen aber auch weiterhin Hilfe, um die Betriebskosten für Archäologie Online decken zu können. Wie es um die Finanzierung dieser Kosten steht, können Sie stets aktuell an dem Spendenbarometer sehen, das wir an verschiedenen Stellen des Portals einblenden. Wie Sie dort ablesen können, haben wir in diesem Jahr - vor allem Dank einer äußerst großzügigen Einzelspende - zwar einen größeren Betrag zusammenbekommen als in den letzten Jahren. Dennoch werden wir ohne weitere Unterstützung durch Sie das gesteckte Ziel nicht erreichen. Wie auch in den letzten Jahren werden wir die verbleibende Finanzierungslücke durch Rücklagen und eigene Zuschüsse decken, hoffen aber dass wir dafür nicht allzu tief in unsere Tasche greifen müssen.

Wir wünschen Ihnen allen eine möglichst stressfreie Vorweihnachtszeit!
Das Archäologie Online Team

 
 

Nachrichten

Römischer Münzschatz auf dem Zugerberg entdeckt
Münzschatz vom Zugerberg

In einem abgelegenen Waldstück auf dem Zugerberg im Schweizer Kanton Zug haben Archäologen bei systematischen Prospektionsgängen einen kleinen römischen Münzschatz entdeckt. Die zwölf Silbermünzen sind über 1.700 Jahre alt und gut erhalten.

Mehr lesen
 
Evolutionspsychologe Robin Dunbar ist dritter HUMAN ROOTS AWARD Preisträger
HUMAN ROOTS AWARD Preisträger Robin Dunbar

Am 8. November 2019 erhielt Professor Robin Dunbar, Evolutionspsychologe an der Universität Oxford, den mit 10.000 Euro dotierten HUMAN ROOTS AWARD für seine herausragenden Leistungen für das Verständnis menschlicher Sozialität. Der internationale Forschungspreis wird seit 2017 vom Archäologischen Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution MONREPOS, einer Einrichtung des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie (RGZM) an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlichster Disziplinen für ihre Beiträge zum Verständnis der menschlichen Verhaltensevolution verliehen.

Mehr lesen
 
Universität Münster schenkt Griechenland antiken Skyphos
Der antike Skyphos, den Spyridon Louis nach dem Marathonsieg bei den Olympischen Spielen von 1896 bekam

Der antike Marathon-Siegerpokal von 1896 wurde in einer Sammlung des Archäologischen Museums der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) entdeckt. Nun hat die Universität die Trophäe der 1. Olympischen Spiele der Neuzeit Griechenland geschenkt. Der Skyphos, ein historisches Trinkgefäß aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., gehörte unerkannt zur "Sammlung Peek" des Archäologischen Museums. Eine WWU-Delegation unter Leitung von Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels übergab den Skyphos am 13. November in Athen als Geschenk an das griechische Ministerium für Kultur und Sport. Der Skyphos soll künftig einen Ehrenplatz im Museum der antiken Olympischen Spiele in Olympia bekommen.

Mehr lesen
 
7.000 Jahre alte Sensationen aus Steinzeitbrunnen
Linienbandkeramisches Gefäß mit Birkenrindenbändern

Unter Laborbedingungen haben Spezialisten des Landesamtes für Archäologie Sachsen (LfA) zwei hölzerne Brunnen der jungsteinzeitlichen linienbandkeramischen Kultur freigelegt und konserviert. Die gut erhaltenen Holzfunde ermöglichten eine genaue Bestimmung der Bauzeit auf das Jahr 5.134 v. Chr. Die Brunnen waren 2014 im Tagebau Vereinigtes Schleenhain im Block geborgen worden. Gestern präsentierten Vertreter des Landesamtes das bisherige Ergebnis der jahrelangen Arbeiten.

Mehr lesen
 
Mittelalterliche Häuser und Kanäle
Freilegung der Mauern

Archäologen gewinnen neue Erkenntnisse zur Mindener Stadtgeschichte

In Minden untersuchen Archäologen in Abstimmung mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Rande der Altstadt Überreste der mittelalterlichen Bebauung. Die freigelegten Gebäudegrundrisse und Holzkonstruktionen sind über 700 Jahre alt. Die Entdeckung zeigt, dass dieses Stadtgebiet rund 100 Jahre früher besiedelt wurde als bislang angenommen.

Mehr lesen
 
Das alte Rom: eine 12.000-jährige Geschichte genetischer Veränderungen, von Migration und Vielfalt
Ausgrabung in Rom

Die Wissenschaft beschäftigt sich seit hunderten Jahren mit dem alten Rom. Dennoch birgt die Stadt nach wie vor einige Geheimnisse. So ist beispielsweise relativ wenig über die Herkunft von Roms BewohnerInnen bekannt. Ein internationales Forschungsteam rund um den Anthropologen Ron Pinhasi von der Universität Wien schließt diese Lücke nun mittels Untersuchungen der genetischen Geschichte und zeigt, wie sehr sich die teils turbulente Geschichte der Ewigen Stadt in ihrer Bevölkerung widerspiegelte.

Mehr lesen
 
Der älteste Hausgrundriss des Sauerlandes
Um die Gebäudegrundrisse zu veranschaulichen, haben die Archäologen helle Birkenstammabschnitte auf die Pfostenspuren gestellt

In einem Baugebiet bei Neu-Listernohl nahe Attendorn (Kreis Olpe) haben Archäologen die Spuren eines über 2.000 Jahre alten Hofs aus der Eisenzeit entdeckt. Die aktuelle Ausgrabung durch eine archäologische Fachfirma im Auftrag der Stadt Attendorn und in Abstimmung mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ergab damit den bisher ältesten Grundriss eines Wohngebäudes für das Sauerland überhaupt.

Mehr lesen
 
Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt
Die 21 Knochen des am vollständigsten erhaltenen Teil-Skelettes eines männlichen Danuvius

Der aufrechte Gang und die gemeinsamen Vorfahren des Menschen und der Menschenaffen haben sich möglicherweise nicht in Afrika, sondern in Europa entwickelt. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forschungsteam um Professorin Madelaine Böhme vom Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen in einer am Mittwoch im Fachmagazin Nature veröffentlichten Studie. Böhme hat in Süddeutschland Fossilien einer bislang unbekannten Primatenart entdeckt: Die versteinerten Überreste des Danuvius guggenmosi, der vor 11,62 Millionen Jahren lebte, lassen den Schluss zu, dass er sich sowohl auf zwei Beinen als auch kletternd fortbewegen konnte. Die Fähigkeit, aufrecht zu gehen, gilt als zentrales Merkmal von Menschen.

Mehr lesen
 
Mehr Nachrichten finden Sie hier
 
 

Kurz notiert

15.11.2019 Archäologie trifft Hightech
15.11.2019 Archäologische Dokumentation und Forschung im Oberlausitzer Braunkohletagebau für die nächsten fünf Jahre gesichert
14.11.2019 Doppelt preisgekrönt: Zwei DAI-Projekte erhalten Shanghai Archaeology Award 2019
13.11.2019 Optimale Bedingungen für die Schätze des DSM
08.11.2019 Von Massengräbern und Nachzehrern
Hier geht es zu den Blog-Einträgen
 
 

Neu in der Mediathek

Archäologie in Baden - »VR Experience« Video

In diesem Video sind kurze Ausschnitte aus der »Virtual Reality Experience« zu sehen, die man seit kurzem in der Sammlungsausstellung »Archäologie in Baden – Expothek¹« im Badischen Landesmuseum Karlsruhe mittels VR-Brille erfahren kann. Gezeigt werden Sequenzen zu den Themen Linienbandkeramik, Bronzezeit und Frühmittelalter.

Video ansehen (Dauer: 01:28)
 
Hier finden Sie alle Medien in der Mediathek
 
 

Neue Einträge im Guide

  • syrian-heritage.org
    Das Museum für Islamische Kunst im Pergamonmuseum und das Deutsche Archäologische Institut haben im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes zahlreiche Fotosammlungen, Pläne und Forschungsmaterialien über den reichen Kulturraum zum größten digitalen Bildarchiv Syriens zusammengefasst. Daraus ist nun die Plattform »syrian-heritage.org« entstanden, um mit einer ständig wachsende Anzahl an Bildern und Textbeiträgen die syrische Kultur, aber auch die Zerstörungen durch den Bürgerkrieg einem breiten Publikum erfahrbar zu machen.
  • App »MAN - Museo Arqueológico Nacional«
    Das MAN - Museo Arqueológico Nacional in Madrid bietet für iOS- und Android-Geräte eine App an, die auf den Inhalten des Multimediaguides des Museums basiert. So kann man sich die Ausleihe eines Gerätes im Museum sparen und schon vorab in den Ausstellungen stöbern.
  • ArchHerNet - Archaeological Heritage Network
    Das Expertennetzwerk »Archaeological Heritage Network« wurde im Jahr 2016 gegründet, um die deutschen Kompetenzen im Bereich des Kulturerhalts und Kulturgüterschutzes im Ausland zu bündeln. Koordiniert wird das Netzwerk vom Deutschen Archäologischen Institut. Die Homepage informiert über die Projekte, Veranstaltungen und Strukturen.
  • British Museum Guide App (Playstore)
    Das Britische Museum bietet für iOS- und Android-Geräte einen kostenlose Lite-Version seines Multimediaguides an. Die Vollversion, die einen detaillierten Einblick in die Schätze des Britischen Museums gewährt, die Planung von Touren erleichtert und detaillierte Informationen zu vielen Ausstellungsstücken bietet, kann man kostenpflichtig innerhalb der App freischalten lassen. iOS-Nutzer finden die App hier.
  • Eine Metallschüssel erzählt von der frühen Globalisierung
    In einer kurzen Onlineausstellung auf den Seiten von Arts&Culture stellt das Römisch-Germanische Zentralmuseum eine Metallschüssel aus dem 14. Jahrhundert vor, die Anfang der 1990er Jahre in Nordnigeria gefunden wurde. Die Schüssel trägt nicht nur den bislang ältesten archäologischen Nachweis arabischer Schrift in Nordnigeria, sondern ist auch ein gutes Beispiel für den bereits damals globalisierten Handel.
  • ArchaeNova - Gesellschaft zur Förderung prähistorischer Archäologie e.V.
    ArchaeNova ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Heidelberg zur Förderung von Aktivitäten wie experimenteller Archäologie und archäologischen Forschungsprojekten im In- und Ausland. Der Verein wurde 1995 auf Initiative des späteren Ausgräbers des Göbekli Tepe (Südosttürkei) Klaus Schmidt gegründet. Auf seiner Homepage informiert der Verein über die aktuellen Projekte, Veranstaltungen und seine Strukturen.
 
 
 

Ihre Meinung ist uns wichtig

Wie ist Ihre Meinung zu unserem Newsletter? Wünschen Sie sich mehr oder andere Informationen? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Hinweise.

Schreiben Sie an: redaktion@archaeologie-online.de

Besuchen Sie Archäologie Online
 
 

Wussten Sie schon?

Archäologie Online ist ein Non-Profit-Projekt. Um die Kosten für Server usw. aufbringen zu können, brauchen wir Ihre Unterstützung.
Erfahren Sie mehr, helfen Sie mit!

Sie erhalten diesen Newsletter, da Sie ihn für die Mailadresse ###USER_email### abonniert haben. Sie können den Newsletter jederzeit abbestellen, falls Sie ihn künftig nicht mehr erhalten wollen.