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| Das Fundstück aus dem römischen Niedergermanien trägt eine seltene griechische Inschrift mit einem Bindezauber gegen Feinde. |
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| Neue Fossilienfunde zeigen: Die frühkindliche Entwicklung verlief erstaunlich ähnlich wie beim modernen Menschen. |
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| Im Vorfeld des Baus der künftigen Stromtrasse SuedOstLink finden derzeit in enger Abstimmung mit dem Netzbetreiber 50Hertz archäologische Untersuchungen des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie (LDA) Sachsen-Anhalt statt. Nun ist bei Gerstewitz, Burgenlandkreis, eine außergewöhnliche Bestattung in einer Ofengrube der Schnurkeramik (etwa 2900-2050 v. Chr.) entdeckt worden. |
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| Dutzende menschliche Skelette, scheinbar wahllos über- und nebeneinander liegend, denen auch noch der Schädel fehlt – was Forschende seit 2022 in einer 7000 Jahre alten Siedlung nahe der heutigen Ortschaft Vráble in der Slowakei fanden, wirkt auf den ersten Blick erschreckend. Sind die kopflosen Skelette Spuren eines jungsteinzeitlichen Massakers, grauenvolle Indizien für eine Krise der damaligen Gesellschaft? Erste Knochenuntersuchungen und die Zusammenfassung der bisherigen Grabungsergebnisse deuten in eine andere Richtung. |
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| Seit Januar 2025 ist das stark geschädigte Grabmal Kaiser Ottos des Großen im Magdeburger Dom Gegenstand eines umfangreichen Projektes zur Dokumentation und Konservierung dieses bedeutenden Denkmals. Es wird durch die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt und das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt in enger Abstimmung mit der Evangelischen Domgemeinde und der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland durchgeführt. Derzeit erfolgt in einer eigens errichteten, gesonderten Einhausung innerhalb des Domes die Sanierung des Steinsarkophags. Zeitgleich wird der Standort des Grabmals im Hohen Chor archäologisch untersucht. |
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| Neues keltisches Fürstengrab in Bad Camberg entdeckt: Archäologen finden seltenes Wagengrab mit Goldschmuck und etruskischen Importen |
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| Die Novelle des hessischen Denkmalschutzgesetzes soll Verfahren beschleunigen und verlagert Verantwortung auf Kommunen. Doch für archäologische Bodendenkmäler könnte das bedeuten: Weniger Prüfungen, mehr Risiko. |
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| Mittelalterliche Bauwerke oder deren Überreste haben sich im Berliner Stadtbild nur an wenigen Orten erhalten. Neben der Nikolaikirche, der Marienkirche und den Ruinen des Franziskanerklosters zählen hierzu vor allem die Reste der Berliner Stadtmauer an der Littenstraße. Die Grabung des Landesdenkmalamtes Berlin am Molkenmarkt hat nun ein weiteres außergewöhnliches Zeugnis der mittelalterlichen Stadtgeschichte freigelegt. |
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 | Vom 27.3.-1.11.2026 präsentiert das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) eine große Sonderausstellung. Ausgehend von der außergewöhnlichen Bestattung der Schamanin von Bad Dürrenberg (7.000 v. Chr.) wird den frühesten Hinweisen auf das Phänomen des Schamanismus nachgegangen. Faszinierende Funde aus ganz Europa und eine atmosphärische Inszenierung entführen in die Welt der spirituellen Spezialistin von Bad Dürrenberg und des Mesolithikums. www.ausstellung-schamanin.de | |
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| GIS-Projekte und digitale Zukunft für das syrische Kulturerbe Ende Mai 2026 war der syrische Antikendirektor Dr. Masaoud Badawi zu Gast am Deutschen Archäologischen Institut (DAI) in Berlin. Im Mittelpunkt standen der weitere Fortgang der schrittweise wiederaufgenommenen DAI-Aktivitäten in Syrien sowie die Vertiefung der deutsch-syrischen Zusammenarbeit im Bereich des Kulturerhalts. Bereits 2016 hatte das DAI auf die massiven Zerstörungen in Syrien und im Irak reagiert und das Archaeological Heritage Network initiiert. Im Rahmen der vom Auswärtigen Amt finanzierten Projektreihe Stunde Null – Eine Zukunft für die Zeit nach der Krise bereitete sich das DAI gemeinsam mit Partnern systematisch auf den Zeitpunkt eines möglichen Wiederaufbaus vor. |
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| Während der Europäischen Archäologietage vom 12. bis 14. Juni 2026 wurde in Roanne, Frankreich, ein Preis verliehen, der die Forschungsleistungen von Nachwuchswissenschaftler*innen würdigt. Die diesjährige Preisträgerin des »Prix européen d' archéologie Joseph Déchelette« ist die Französin Dr. Céline Tomczyk. Neben dem Fördergeld von 10.000 Euro steht der Preisträgerin die wissenschaftliche Infrastruktur mehrerer europäischer Partnerinstitutionen zur Verfügung, darunter des Leibniz-Zentrums für Archäologie (LEIZA) in Mainz. |
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| Einreichungen sind bis 30. Juni möglich Der Archäologie-Preis Baden-Württemberg geht in die nächste Runde: Bis Ende Juni werden Vorschläge für die Auszeichnung engagierter ehrenamtlicher Archäologinnen und Archäologen entgegengenommen. Die Preisverleihung findet im November 2026 in Stuttgart statt. |
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| Die kürzlich im EU-Katastrophenschutzverfahren (UCPM) registrierte Cultural Heritage Response Unit (CHRU) bildet auch in diesem Jahr weitere Teammitglieder aus. |
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| Das Citizen-Science-Projekt »Heritage Quest Luxemburg« ist gestartet. Unter der Leitung von Dr. Maxime Brami vom Institut für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und seinem Team und mithilfe von Zooniverse, einer Online-Plattform für digitale Citizen-Science-Projekte, können Freiwillige ab sofort einen Beitrag zur Erforschung von luxemburgischen archäologischen Stätten leisten. |
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| Wie lebten Menschen vor Jahrhunderten? Wie sahen sie sich selbst? Wie wurden sie von anderen wahrgenommen? Die Archäologie untersucht heute mit modernen Methoden Skelette, Besitz, Bestattungsbräuche sowie soziale und räumliche Beziehungen. Wie sich daraus die Identität von Menschen aus der Vergangenheit rekonstruieren lässt, zeigt das Buch »Human Identities in the Archaeological Record: Interdisciplinary Perspectives from Late Antiquity to the Modern Period«. |
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- HASBonline – Hefte zur Archäologie des Mittelmeerraumes aus Bern
Die Fachzeitschrift »HASBonline« der Universität Bern ist ein frei zugängliches Open-Access-Journal und bietet ein wissenschaftliches Forum für die Archäologie des Mittelmeerraums. Das digitale Angebot bündelt aktuelle Forschungsergebnisse und verfügt über ein Archiv, das neuere Ausgaben ab 2017 sowie digitalisierte Bände ab dem Jahr 1975 umfasst.
- archéofribourg/freiburg
Der Verein »archéofribourg/freiburg« engagiert sich im Kanton Freiburg für den Schutz archäologischer Stätten und die Vermittlung archäologischen Wissens und unterstützt die Arbeit der Kantonsarchäologie. Auf der Website werden aktuelle Veranstaltungen präsentiert und regelmäßig archäologische Nachrichten und Publikationen, darunter Interviews und Jahresprogramme, veröffentlicht.
- Cahiers d'archéologie fribourgeoise = Freiburger Hefte für Archäologie
In den »Freiburger Heften für Archäologie« werden die Ergebnisse der im Kanton Freiburg durchgeführten Ausgrabungen sowie verschiedene Aktivitäten des Amts für Archäologie Freiburg veröffentlicht. Seit 1999 werden darin einmal jährlich reich illustrierte Artikel oder thematische Dossiers auf Französisch oder Deutsch publiziert. Die Bände sind auf der Plattform e-periodica veröffentlicht und können kostenfrei als PDF heruntergeladen werden.
- ReNEW - From refuse to resource: Ceramic and bone wastescapes in the early Neolithic of Europe
Das Projekt „RENEW” der Freien Universität Berlin und der Universität York untersucht seit Februar 2026 Keramik- und Knochenabfälle aus dem frühen Neolithikum Europas. Das internationale Team analysiert, wie neolithische Gemeinschaften mit den neuen Herausforderungen der Sesshaftigkeit umgingen. Im Fokus stehen drei Regionen: Südosteuropa mit der Starcevo-Körös-Cris-Kultur, Mitteleuropa mit der Linearbandkeramik und Nordeuropa mit der Ertebølle-Tradition sowie der frühen Trichterbecherkultur. Durch die systematische Auswertung von zehntausenden Keramikfragmenten und Tierknochen aus vier Fallstudien soll ein besseres Verständnis der sozialen und ökologischen Veränderungen durch die sogenannte neolithische Revolution entstehen.
- Heritage Quest Luxemburg
Das Projekt »Heritage Quest« auf der Online-Plattform »Zooniverse« lädt Freiwillige ein, hochauflösende LiDAR-Höhendaten zu sichten, um bislang unbekannte archäologische Fundstätten in Luxemburg zu identifizieren und zu kartieren. Neben einem Handbuch, das detaillierte Kriterien zur Unterscheidung künstlicher Reliefstrukturen von natürlichen Formen aufführt, wird auch ein Diskussionsforum angeboten, das den Austausch zwischen den Teilnehmenden und dem Forschungsteam fördern soll.
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