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Seit Mitte der 90er-Jahre gräbt Dr. Klaus Schmidt vom DAI Berlin im anatolischen Göbekli Tepe eine gewaltige Kultanlage aus, die mindestens um 9000 v. Chr. errichtet wurde. Die Sensation: Erbauer und Nutzer dieser Anlage waren noch Jäger- und Sammler. Kurzfassung eines Artikels von M. Zick in "Archäologie in Deutschland" 5/02 Sprache: deutsch

Vorher - NACH-denken 5 von 5 Sternen

Kausalität

Das "GANZE" regt zum NACH-denken an.
Ursachen = Kausalität bringt zu überlegungen was alles bereits vorher, in den Jahrzehntausenden geschehen musste, damit Göbekli Tepe entstehen konnte.
Was spielte sich in den Gehirnen dieser Vorfahren ab? War es ein einzelner Planer oder eine "Pristerschaft"? Seit wann gab es bereits eine "Arbeitsteilung"? Ein Kreis ist leichter herzustellen als ein Qadrat, eine Schnur, ein Stein in der Mitte und einmal "Rund-gehen". Vorstellung eines "Mehr" als das Sichtbare, dahereines nur "Gedanklichen". Und der Ablaufganz ohne Gesang, Musik und Sprüchen? Kaum. Nur Tiere im Zentrum des menschlichen Denkens und der Vorstellung und keine Menschen, interessant!

Kommentar von: Anton der Letzte, Mar 18 2008 9:36PM

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Ausgrabung und Deutung von Kultplatz Göbekli Tepe 5 von 5 Sternen

Informiert durch Veröffentlichungen in Zeitschriften wie "Geo" und andere, bin ich begeistert über immer wieder neue Ausgrabungsergebnisse von Kultstätten der Menschheit. Es ist für mich besonders interessant, etwas über den gemutmaßten Sinn dieser Bauwerke, die Parallelität des Sesshaftwerdens der Menschen in dieser frühen Zeit im Bereich Ostanatoliens und auch über die Beerdigung dieser Kultstätten zu erfahren.

Kommentar von: Hans-Jürgen Voigtmann, Mar 4 2008 10:34AM

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