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Bei den Inka waren Menschenopfer selten. Sie sollten besondere Darbringungen für die Götter sein und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Untertanen aus mehr als 100 Kulturen stärken. 1999 wurde auf dem 6739 Meter hohen Gipfel des Cerro Llullaillaco in Chile die gefrorene Leiche eines etwa acht Jahre alten Jungen entdeckt. Kurze Zeit später kamen weitere Mumien zutage. Artikel von Johan Reinhard in NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND Nr. 11/1999 über die höchstgelegene Fundstätte der Welt. Sprache: deutsch

Chile vs. Argentinien 3 von 5 Sternen

Die Mumien befanden sich 2005 bis auf weiteres in der Obhut der Universität in Salta/Argentinien.
Meines Wissens ist die Zuordnung des Fundortes auf dem Llullaillaco zu Argentinien bzw. Chile problematisch, beide Länder erheben Anspruch auf den Fund.
Geplant ist eine Ausstellung der konservierten Mumien. Bereits 2005 konnten die Grabbeigaben in einer aufwändigen Präsentation bewundert werden.
Links:
http://www.camdipsalta.gov.ar/INFSALTA/ARQUEO/momias.htm
http://www.temakel.com/mundomitmsalta.htm

Kommentar von: Andreja Haase, Okt 6 2006 12:00AM

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