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Von A bis Z

Steinzeitlicher Brunnen entdeckt
Einen seltenen Fund machten Archäologen bei Niederröblingen in Sachsen-Anhalt: sie entdeckten einen über 7.000 Jahre alten Brunnen.
»Der Brunnen ist als einer der ältesten seiner Art in Mitteleuropa eine Sensation« sagte Landesarchäologe Harald Meller. Bisher sind aus der Zeit der Bandkeramik (benannt nach den charakteristischen Gefäßverzierungen) nur sechs weitere Brunnen bekannt.
Der Brunnen ist quadratisch und misst etwa 80 x 80 cm. Angelegt wurde er inmitten einer Siedlung, von der bisher 20 Hausgrundrisse nachgewiesen werden konnten. Interessant ist auch, dass sich die steinzeitlichen Ackerbauer und Viehzüchter die Mühe machten, einen Trinkwasserbrunnen unweit eines Flusses anzulegen. »Das deutet daraufhin, das es schon damals ein Umweltproblem gab und die Flüsse nicht mehr sauber waren« sagt die Archäologin Susanne Friederich.
Die Wissenschaftler waren bei Ausgrabungen im Zuge des Neubaus der Autobahntrasse A71 auf den Brunnen gestossen, der nun geborgen werden soll. Allerdings gestaltet sich dieses Vorhaben schwierig, denn der Brunnen liegt tief im Grundwasser.


Kommentare
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Fragen über Fragen.... :eek:
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Der Grund für den Brunnenbau wird wohl eher auf praktischen überlegungen erfolgt worden sein. Brandschutz die Hütten waren aus Holz mit Ried gedekt, innen offene Feuerstellen, Tränke für Mensch und Vieh, im Winter das mühsame heranschleppen bei Schnee und Eis. Es gibt noch viele weiter Gründe.
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Ergänzend den vermutenden Gründen für die Notwendigkeit eines Brunnens in der Siedlung statt einer Wasserstelle am Fluss: Flüsse können bei langer Trockenheit zu Rinnsalen verkümmern, im Winter unter einer Eisschicht verschwinden und bei Hochwasser so viele Sedimente, tote Tiere u.ä.mitführen, dass auch dem Bandkeramiker der Appetit vergangen sein dürfte.
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In vielen Fällen dürfte der Zugang zum Fluss auch schwierig gewesen sein... Überschwemmungen, Eis (s.o.) etc.
Ein eigener Brunnen dürfte, nicht nur bei Konkurrenzsiedlungen, vor allem dem Pionier/Autarkie/Kult/Sippengedanken entsprochen haben. Aber dies ist natürlich Spekulation- vermutlich aber näher an der Wahrheit als die "Umweltproblemtheorie"!?
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