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Siebte Irakisch-Deutsche Sommerschule ging Mitte August zuende

Kategorie: Aus aller Welt
21.08.2015 -   DAI / AB

Sechs Wochen lang waren irakische Professoren und Nachwuchswissenschaftler in Berlin und Heidelberg zu Besuch, um gemeinsam mit deutschen Kollegen zu diskutieren und Fortbildungsprojekte durchzuführen.

Professoren und NachwuchswissenschaftlerInnen der Universität Bagdad, College of Arts. Foto: I. Wagner © DAI Orient-Abteilung

Professoren und NachwuchswissenschaftlerInnen der Universität Bagdad, College of Arts. Foto: I. Wagner © DAI Orient-Abteilung

Vier Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus den Departments for Archaeology bzw. History der Universität Baghdad arbeiteten an ihren Qualifikationsarbeiten, diskutierten mit Studierenden und Professoren des Deutschen Archäologischen Instituts und der Freien Universität Berlin und besuchten Museen, deutsche Ausgrabungsprojekte und Kulturstätten in und um Berlin.

Eine Delegation des College of Arts der Universität Baghdad unter der Leitung des Dekans, Professor Dr. Salah Fleifel Alhasan, vereinbarte gleichzeitig mit dem Deutschen Archäologischen Institut, der Freien Universität Berlin und der Universität Heidelberg weitere Kooperationsprojekte und gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen in Deutschland und im Irak.

Irakische und deutsche Wissenschaftler und Dozenten boten zudem Fortbildungsveranstaltungen im Bereich der Grabungstechnik, archäologischen Dokumentations- und Auswertungsmethoden, der präventiven Konservierung und des Katastrophenschutzes an und diskutierten am konkreten Beispiel des Ausgrabungsorts Uruk wissenschaftliche Ergebnisse, zukünftige Projektansätze und Konservierungsnotwendigkeiten dieses für den Irak so bedeutenden Fundplatzes. Hierzu waren vier leitende und fünf junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der irakischen Antikenverwaltung und der Universität Kufa nach Berlin gereist.

Das Programm findet seit 2009 unter dem Titel »Exchanging scientific approaches – Iraqi-German Summer Programme in Ancient Near Eastern Studies« statt und wird großzügig vom Auswärtigen Amt und dem Gastwissenschaftler-Programm des Deutschen Archäologischen Instituts gefördert.