28.07.2015 - 23:46:40

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Sie suchen Berichte über neue Entdeckungen und Forschungsergebnisse? Interessieren sich für Nachrichten aus den Universitäten, aktuellen Informationen zu Ausstellungen sowie Studium & Beruf? Dann sind Sie hier richtig!

Hier finden Sie aktuelle Kurznachrichten aus allen Bereichen der Archäologie. Zu einigen der hier aufgeführten Nachrichten stehen auch ausführlichere Berichte in unserer Rubrik Fundpunkt bereit.

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24.07.2015
Funde & Befunde
Diese Montage zeigt das bei Grabungen im Hohle Fels neu entdeckte Fragment aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Fotos: J. Lipták/Universität Tübingen

Eine weitere Frauenstatuette aus dem Hohle Fels?

Ein neu entdecktes Elfenbeinfragment aus dem Hohle Fels in Baden-Württemberg gehört möglicherweise zu einer zweiten weiblichen Figurine. Der im letzten Jahr gemachte Fund aus der Altsteinzeit ist derzeit in einer Sonderpräsenation in Blaubeuren zu sehen.

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24.07.2015
Funde & Befunde
Restauratorin Susanne Kummer konserviert den über 2.600 Jahre alten Sarg. (Bild: Costa Belibasakis/FH Köln)

Die Restaurierung des Sargs der Harsiese

Im 8. oder 7. Jahrhundert vor Christus wurde im altägyptischen Abusir el Meleq eine Dame namens Harsiese bestattet. Mehr als 2.600 Jahre später liegt ihr hölzerner Sarg im Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft (CICS) der Fachhochschule Köln. Susanne Kummer, Absolventin des Masterstudiengangs Restaurierung und Konservierung von Kunst- und Kulturgut, restauriert den beschädigten Sarg, damit dieser wieder ausgestellt werden kann.

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24.07.2015
Ausgrabungen
Isny: Kupfergefäße des Brunnens aus Fläche 4 a (Foto: LDA BaWü)

Isnys Stadtbrand von 1631 für die Archäologen ein Glücksfall

Im Rahmen der Präsentation des vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart herausgegebenen Jahrbuchs »Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2014« wurden gestern die Ergebnisse der Grabungen auf dem Areal »Hofstatt« in Isny vorgestellt.

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24.07.2015
Ausgrabungen
Luftbild des Grabungsareals. Foto: S. Ittig

Ausgrabungen am Schwabenberg/Töpfemarkt in Meiningen

Mitten in der historischen Altstadt und wenig westlich der spätmittelalterlichen Stadtmauer gräbt die Außenstelle Römhild des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) seit Mai bis in die zweite Augusthälfte 2015 am Töpfemarkt in Meiningen. Überraschend konnten Spuren der spätneolithischen Schnurkeramischen Kultur (2800–2200 v. Chr.) aufgedeckt werden – sie belegen erstmals in Meiningen die Nutzung des flussnahen Gebietes in der zweiten Hälfte des 3. Jahrtausends v. Chr.

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24.07.2015
Ausstellungen
Basel: 3000 Jahre Geschichte kurz und bündig. Möglich wird dies mit einem kurzweiligen und informativen Audioguide der Archäologischen Bodenforschung zum Münsterhügel, dem historischen »Herzstück« der Stadt Basel.

Eine Zeitreise durch 3.000 Jahre Geschichte: Der neue Basler App-Audioguide für Smartphone

Kelten und Römer haben auf dem Basler Münsterhügel ebenso ihre Spuren hinterlassen wie die Menschen des Mittelalters. Die wichtigsten archäologischen Fundstellen kann man nun mit Hilfe einer Smartphone-App erkunden, die von der Archäologischen Bodenforschung Basel kostenfrei angeboten wird. Die App bietet dem Besucher eine Audioführung, digitale Rekonstruktionen, zahlreiche Bilder und vertiefende Informationen zur Besiedlungsgeschichte des Basler Stadtgebietes.

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24.07.2015
Ausgrabungen
Eine der Ofenkacheln aus der aktuellen Grabung in Neuenburg am Rhein (Foto: LDA BaWü)

Grabung auf dem Gelände einer Werkstatt des 17. Jh. in Neuenburg am Rhein

Am vergangenen Mittwoch wurden die aktuellen Ergebnisse der Ausgrabung in Neuenburg am Rhein in Baden-Württemberg präsentiert. Es handelt sich dabei um die Werkstatt eines Hafners.

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24.07.2015
Tagungen

Musik in steinzeitlichen Höhlen und antiken Tempeln

Im Rahmen der zweiten Sommerschule Musikarchäologie des Berliner Antike-Kollegs am 14. und 15. August führen renommierte Experten in das Studium antiker Musik ein. Ein besonderer Schwerpunkt in diesem Jahr liegt auf der Musik in kultisch-religiösen Zusammenhängen sowie auf einzelnen Instrumenten wie der Lyra und der Doppelpfeife.

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17.07.2015
Funde & Befunde
Münzschatz von Lüneburg. Foto: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/User:AxelHH" target="_blank">Axel Hindemith</a>, Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode">Creative Commons CC-by-sa-3.0 de</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target="_blank">Kurzfassung</a>). Bearbeitung: geschärft; Die Originaldatei ist <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Münzschatz_von_Lüneburg_Haufen.jpg" target="_blankd">hier</a> zu finden.

Rätselhafter Schatzfund bei Lüneburg: Reichsbankgold aus der NS-Zeit

Bei Begehungen nahe Lüneburg entdeckte ein archäologisch interessierter Bürger Goldmünzen, die er unverzüglich der archäologischen Denkmalpflege meldete. Die Ausgrabung erbrachte einen Versteckfund Goldmünzen, die von Teerpappe geschützt in zwei versiegelten Beuteln niedergelegt waren. Die Plomben der Berliner Reichsbank legen eine Vergrabung im Kontext des Zweiten Weltkrieg nahe.

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17.07.2015
Ausgrabungen
Kirche St. Alexius in Herbolzheim (Foto: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:St._Alexius_%28Herbolzheim%29_jm3042.jpg">Joergens.mi/Wikipedia</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">CC-BY-SA-3.0</a>)

Mittelalterliche Bebauung auf dem Herbolzheimer Kirchberg

Erste Ergebnisse der Ausgrabung des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in der Baugrube des Katholischen Gemeindezentrums wurden am Dienstag von Dr. Bertram Jenisch, Referent für Archäologie des Mittelalters, in Herbolzheim vorgestellt

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17.07.2015
Veranstaltungen
Mesolithische Nahrungszubereitung. Foto: Steinzeitpark Dithmarschen

Die letzten Jäger und Sammler aus der Steinzeit kommen nach Schleswig-Holstein zurück

Im Sommer 2015 wird im Steinzeitpark Albersdorf ein einzigartiges Experiment stattfinden: etwa 20 Archäologen, Archäo-Techniker und andere Steinzeit-Spezialisten aus ganz Europa lassen sich „freiwillig“ in die Steinzeit versetzen.

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17.07.2015
Forschung
Loch im rechten unteren dritten Backenzahn (Weißheitszahn) des Spätpaläolithischen Individuums aus Villabruna. (Foto: S. Benazzi)

Zahnbehandlungen gibt es länger als gedacht

Der älteste Nachweis für einen zahnmedizinischen Eingriff stammt aus dem Jungpaläolithikum, wie Wissenschaftler der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, der Universität Bologna und der Universität Ferrara herausfanden. Das Forscherteam untersuchte den kariösen Backenzahn eines 14.000 Jahre alten Individuums, dessen Überreste 1988 in der Felshöhle von Riparo Villabruna in Norditalien gefunden wurde.

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17.07.2015
Studium, Universität
Website der Hamburg Open Online University-Initiative (Screenshot)

Ham­burg Open On­line Uni­ver­si­ty: För­der­pro­jek­te an der Uni­ver­si­tät Ham­burg aus­ge­wählt

Das Lernen und Lehren mit Hilfe digitaler Infrastruktur zu bereichern, Bildung in der Gesellschaft transparent und einer breiten Interessensgruppe zugänglich zu machen, ist das Ziel der Ham­burg Open On­line Uni­ver­si­ty (HOOU). Dazu wollen die sechs staatlichen Hamburger Hochschulen gemeinsam mit allen Studierenden und Lehrenden sowie Wissbegierigen jeder Couleur ein Netzwerk aufbauen. Unter den Pilotprojekten, die hierzu gezielt gefördert werden, befinden sich auch zwei aus dem Gebiet der Archäologie und der Alten Geschichte.

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17.07.2015
Denkmalschutz, Veranstaltungen
Freuten sich über das Interesse an der Tagung zum Denkmalrecht (v.l.): Prof. Dr. Michael Rind (Direktor der LWL-Archäologie für Westfalen), Prof. Dr. Janbernd Oebbecke (Westfälische-Wilhelms-Universität Münster), Dr. Holger Mertens (komm. Leiter der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen), Wolfgang Karl Göhner (Justitiar am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege), LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale, Prof. Dr. Jörg Haspel (Präsident des Deutschen Nationalkomitees vom Internationalen Rat für Denkmalpflege) und Dr. Markus Harzenetter (Vorsitzender der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland). Foto: LWL/Brentführer

»Quo vadis Denkmalrecht?«

Über 200 Denkmalpfleger und Juristen diskutierten in Münster über den Schutz des kulturellen Erbes

Wie können wir unser kulturelles Erbe mit Gesetzen schützen? Wozu ist der Eigentümer eines Denkmals verpflichtet? Wer muss die Kosten für archäologische Grabungen übernehmen, wenn ein Bodendenkmal durch Baumaßnahmen zerstört wird? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Tagung »Quo vadis Denkmalrecht? Kulturerbe zwischen Pflege und Recht«, die am heutigen Freitag zu Ende ging.

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11.07.2015
Denkmalschutz, Veranstaltungen
Jedes einzelne Loch auf dieser Luftaufnahme ist eine Raubgrabung, bis zehn Meter tief, z. T. mit horizontalen Stollen. Die Ruine dieser sumerischen Stadt im Süden des Irak (Tell Ibzeikh) hatte fünftausend Jahre weitgehend unversehrt im Boden überdauert. Sie wurde durch Raubgrabungen, zur Versorgung eines nimmersatten internationalen Antikenmarktes mit Hehlerware, vollständig vernichtet. Foto: Carabinieri T.P.C. Italia

Antikenhandel und Terrorismus - Konsequenzen für den Kulturgutschutz

Mit Meldungen über systematische Plünderungen archäologischer Stätten und Museen wie auch die gezielte Vernichtung von Kulturgut in Krisengebieten sieht sich eine entsetzte Weltöffentlichkeit derzeit konfrontiert. Nachdem die Kulturorganisation der Vereinten Nationen, UNESCO, am 29. Juni die »Bonner Erklärung zum Welterbe« verabschiedete, in der sie diese Zerstörungen anprangert, veranstaltete das Römisch-Germanische Zentralmuseum (RGZM) gemeinsam mit dem Magazin zenith am 10. Juli eine Podiumsdiskussion in Mainz zum Thema »Krieg gegen die Zivilisation. Fördert der Handel mit Antiken den internationalen Terror?«, in der es um Möglichkeiten ging, wie dieser Bedrohung konkret zu begegnen ist. Experten aus den Bereichen Archäologie, Medien, Politik und Justiz waren sich einig: Das Bewusstsein für die Gemeinschädlichkeit des Handels mit Antiken zweifelhafter Herkunft und die Notwendigkeit wirksamer Kulturschutzgesetze ist die Grundvoraussetzung einer jeden Lösung.

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09.07.2015
Ausgrabungen
Gemeinsam mit Mitarbeitern des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie gruben Urgeschichtler der Universität Jena einen prähistorischen Rastplatz aus. (Foto: Clemens Pasda)

Rastplatz prähistorischer Jäger ausgegraben

Bei Altendorf im Saale-Holzland-Kreis haben Wissenschaftler vom Bereich für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie der Universität Jena eine Station späteiszeitlicher Jäger ausgegraben. Durch die Ausgrabung wurde eine Fundstreuung von etwa 30 Quadratmetern dokumentiert. Der Urgeschichtler Prof. Dr. Clemens Pasda sagt, es handele sich um die erste archäologische Ausgrabung einer Magdalénien-Fundstelle in Thüringen seit über 40 Jahren.

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09.07.2015
Universität
Neben den Regionalwissenschaften, Religionswissenschaften und Außereuropäischen Sprach- und Kulturwissenschaften zählen u.a. die Archäologischen Wissenschaften wie Klassische oder Christliche Archäologie zu den sogenannten kleinen Fächern. (Foto/©: Peter Pulkowski)

Mainzer Arbeitsstelle Kleine Fächer startet Online-Umfrage zur Internationalisierung

Die Mainzer Arbeitsstelle Kleine Fächer hat eine bundesweite Studie gestartet, um die Chancen und Herausforderungen der sogenannten kleinen Fächer durch die zunehmende Internationalisierung der Wissenschaft zu ermitteln. Mittels der Online-Befragung soll herausgefunden werden, wie es um die internationale Ausrichtung der kleinen Fächer steht, ob und welche länderübergreifenden Kooperationen sie verfolgen, ob sie Fördergelder der EU einwerben und welchen Hemmnissen sie sich gegenübersehen.

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03.07.2015
Forschung

Konflikte vor 4.000 Jahren

Bereits in der Bronzezeit bauten die Menschen erstmals mit starken Mauern befestigte Siedlungen, um sich vor Angreifern zu schützen und Verkehrswege zu kontrollieren. Diese bronzezeitlichen Befestigungen sind bislang nur wenig erforscht. Das Frankfurter Schwerpunktprogramm »Prähistorische Konfliktforschung« soll die Forschungslücke in den nächsten drei Jahren schließen.

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03.07.2015
Forschung, Aus aller Welt
Ulrike Wulf-Rheidt, Leiterin des Architekturreferates an der Zentrale und Shan Jixiang, Direktor des Palastmuseums, unterzeichneten am 23. Juni 2015 in Peking eine Absichtserklärung zur Kooperation. Foto: Information Centre of the Palace Museum Peking

Gemeinsame Forschungen zu Kaiserpalästen in Peking und Rom beschlossen

Das Deutsche Archäologische Institut und das Palastmuseum Peking wollen in den nächsten Jahren eine enge Kooperation im Bereich der Palastforschung aufbauen.

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03.07.2015
Forschung

Mit dem 3D-Scanner auf den Spuren bronzezeitlicher Handwerker

Die Bronzeamphoren aus dem Königsgrab von Seddin und dem Depotfund von Herzberg stammen möglicherweiswe aus der selben Werkstatt. Das schließen Wissenschaftler des sächsischen Landesamtes für Archäologie anhand verblüffender Übereinstimmungen, die sich in den Ende letzten Jahres durchgeführten 3D-Streifenlichtscans zeigten. Nun soll ermittelt werden, ob auch die Amphore von Unia (woj. wielkopolskie, Polen) zu dieser Werkgruppe gehören könnte.

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03.07.2015
Forschung
Dreidimensionales Computermodell des winzigen, aber komplexen Gehirns von Victoriapithecus, einem Altweltaffen, der vor 15 Millionen Jahren lebte. (MPI f. evolutionäre Anthropologie/ F. Spoor)

Altweltaffe hatte ein winziges aber komplexes Gehirn

Victoriapithecus hatte ein im Verhältnis zur Körpergröße kleines Gehirn mit einem etwa dreimal so großen "Riechlappen" wie vergleichbar große heute lebende Affenarten.

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26.06.2015
Forschung
Das einem 40.000 Jahre alten Unterkiefer entnommene Erbgut zeigt, dass dieser moderne Mensch vor nur vier bis sechs Generationen einen Neandertaler-Vorfahren gehabt hatte.

Frühe Europäer haben sich mit Neandertalern vermischt

DNA-Analysen eines 40.000 Jahre alten Kieferknochens aus Rumänien zeigen, dass sich moderne Menschen mit Neandertalern vermischt haben, als sie nach Europa einwanderten.

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26.06.2015
Funde & Befunde
Die in der Feuchtwiese erhaltene sogenannte »Baumleiche« einer Eiche bestand noch aus einem langen Stamm und mindestens drei Astteilen. Foto: LWL/Hallenkamp-Lumpe

"Baumleiche" in Salzkotten entpuppt sich als wertvoller Zeitzeuge

Eigentlich sollte nur ein störendes Holzstück aus den Feuchtwiesen bei Salzkotten-Scharmede beseitigt und vorsichtshalber im Vorfeld untersucht werden. Dass sich das Holz als »Baumleiche«, 1.500 Jahre alt und als historischer Zeuge von großem Wert herausstellte, überraschte nicht nur die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), sondern auch weitere Fachwissenschaftler und den Eigentümer der Wiese. Der Baum stürzte um, als die Völker im Norden Europas und auch in dieser Region in Bewegung kamen und sich neue Siedlungsgebiete suchten.

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26.06.2015
Denkmalschutz

SPK kooperiert mit UNESCO beim Kampf gegen illegalen Handel mit Antiken

Um den illegalen Handel mit Antiken aus dem Irak und Syrien einzudämmen, werden die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) und die UNESCO künftig enger zusammenarbeiten. Ein entsprechendes Kooperationsabkommen wurde jetzt unterzeichnet. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf bewusstseinsbildenden Maßnahmen sowie auf einer engen Zusammenarbeit zum Wissensaustausch und Hilfe zur Selbsthilfe.

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26.06.2015
Forschung, Universität

Minerva-Forschungszentrum nimmt Arbeit auf

Das neue Minerva-Forschungszentrum an der israelischen Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan, an dem die Universität Leipzig als deutscher Partner beteiligt ist, nimmt am 1. Juli seine Arbeit auf. In den kommenden sechs Jahren wird unter der Leitung des Archäologen Prof. Dr. Aren M. Maeir (Bar Ilan) als Direktor und der Theologin Prof. Dr. Angelika Berlejung (Universität Leipzig) als Co-Direktorin "das Konstrukt von autonomer Entscheidungsfindung und Wechselwirkungen am Fall von Israel und Aram in biblischen Zeiten" (zirka 1000 v. Chr. bis zirka 300 n. Chr.) erforscht.

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26.06.2015
Veranstaltungen

Mit Sieb und Schaufel in die Römerzeit

Neun Schulen aus Haltern am See und eine aus Bochum beteiligten sich mit Sieb und Schaufel an den archäologischen Arbeiten auf dem Gelände des Römerparks Aliso hinter dem LWL-Römermuseum in Haltern am See.

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19.06.2015
Funde & Befunde
Die Überreste des «Kennewick Man» werden derzeit im Burke Museum in Seattle, WA aufbewahrt.

Herkunft des «Kennewick Man» geklärt

Seit fast 20 Jahren rätseln Wissenschaftler über die Herkunft eines 8500 Jahre alten Skelettes. Nach jahrelangen wissenschaftlichen Kontroversen haben Forschende der Universität Zürich und der Universität Kopenhagen nun das Geheimnis um den sogenannten Kennewick Man aus dem Nordwesten der USA entschlüsselt: Es handelt sich um einen Ureinwohner Nordamerikas, dessen Nachkommen noch heute in dieser Region leben.

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19.06.2015
Forschung
Vertragsunterzeichnung in Dublin (Foto: Discovery Programme, Dublin, CC-BY-NC-ND)

RGK forscht am legendären Königssitz Tara in Irland

Eszter Bánffy, Direktorin der Römisch-Germanischen Kommission des DAI in Frankfurt/Main hat am 6.6.2015 in Dublin einen Kooperationsvertrag mit dem Discovery Programme und der National University Ireland Galway unterzeichnet.

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19.06.2015
Ausgrabungen
A. Feuerstelle aus gebrannten Sedimenten in der "roten Lünette" (Uferdüne), B. Wärmespeicher aus Lehm, C. Detailansicht einer Feuerstelle aus gebrannten Sedimenten. (William Truscott, La Trobe University)

Bootsbauer in der Wüste?

Der Mega-See Lake Mungo hat Australier vor 24.000 Jahren möglicherweise dazu inspiriert, inmitten der Wüste das Boot erneut zu erfinden

Geologen und Archäologen vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, der La Trobe University (Australien) und der University of Wollongong (Australien) haben inmitten der australischen Wüste erstmals Belege dafür gefunden, dass der Lake Mungo vor 24.000 Jahren einen größeren Füllgrad hatte, als bislang angenommen. Darüber hinaus präsentieren die Forscher archäologische Belege dafür, dass die damaligen Menschen wiederholt eine in der Mitte des Mega-Sees entstandene Insel besuchten. Dazu hatten sie möglicherweise innerhalb der kurzen Zeit, die der Mega-See bestand, das Bootsfahren noch einmal erfunden.

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19.06.2015
Ausgrabungen
Die weißen Fähnchen markieren die Stellen, an denen Keramik, Knochen und Holzkohle im hart getrockneten Lehmboden erkennbar waren. Foto: LWL/Hallenkamp-Lumpe

Brandgräber unter Baggerschaufel

Beim Kiesabbau in der Nähe des Römerlagers Anreppen bei Delbrück-Bentfeld (Kreis Paderborn) wurden überraschend Überreste von Bestattungen zutage gefördert, die nun die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) beschäftigen. In den Gräbern wurden vor gut 2.000 Jahren die Aschereste von Toten bestattet. Damals war es Brauch, die Verstorbenen auf Scheiterhaufen zu verbrennen und die Asche anschließend in Gräbern beizusetzen. Gleich mehrere dieser Begräbnisstellen kamen unter der Baggerschaufel bei aktuellen Kiesabgrabungen zum Vorschein.

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19.06.2015
Ausgrabungen
Deutlich zu erkennen sind die Eingriffe in die Schädelknochen. Handelt es sich dabei um medizinische Experimente? Foto. LWL/Archaeonet

Mehr als 40 Bstattungen unweit der Stiftsruine entdeckt

Gräber in Lippstadt überraschen die Archäologen

Damit hatte niemand gerechnet. Unweit eines der Wahrzeichen der Stadt Lippstadt, der malerischen Stiftsruine, kamen jetzt bei Bauarbeiten mehr als 40 Tote zum Vorschein. Eine echte Überraschung, die für die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) unverhoffte Einblicke in ein unbekanntes Kapitel der Stadtgeschichte ermöglicht. Die Gräber könnten Überreste eines ehemaligen Garnisonsfriedhofs aus dem 18. Jahrhundert sein.

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