05.09.2015 - 03:09:39

Von A bis Z

Alphabetisches Register
Für den schnellen Überblick: Das Schlagwortverzeichnis der Artikel und Rezensionen (nur für Clubmitglieder)

Nachrichten

Nachrichten

Sie suchen Berichte über neue Entdeckungen und Forschungsergebnisse? Interessieren sich für Nachrichten aus den Universitäten, aktuellen Informationen zu Ausstellungen sowie Studium & Beruf? Dann sind Sie hier richtig!

Hier finden Sie aktuelle Kurznachrichten aus allen Bereichen der Archäologie. Zu einigen der hier aufgeführten Nachrichten stehen auch ausführlichere Berichte in unserer Rubrik Fundpunkt bereit.

RSS Newsfeed

Diese Seite können Sie auch als RSS Newsfeed abonnieren.

04.09.2015
Ausgrabungen
Diese kleinen Apothekerfläschchen stammen aus der Verfüllung eines barocken Kellerschachtes. (Foto: LWL/Brentführer)

Von den Karolingern bis zum Zweiten Weltkrieg

LWL-Archäologen finden Querschnitt durch die Geschichte Dülmens

Tief in die Ursprünge der Stadt Dülmen dringen aktuell die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) vor. Was in der Erde beim Bau des Intergenerativen Zentrums zu Tage kommt, reicht von überraschenden Zeugnissen aus dem 9. und 10. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert hinein. Einige Kapitel der Stadtchronik können schon jetzt ein wenig umgeschrieben werden. Andere werden durch die archäologischen Funde und Befunde bereichert und ergänzt.

1 Kommentar(e)

04.09.2015
Ausgrabungen
Kapelle und angrenzende Räume eines großen Gebäudekomplexes in Assos. (Foto: RGZM / B. Böhlendorf-Arslan)

Byzantinischer Gasthof in Assos entdeckt?

In der zurzeit noch laufenden zweiten Ausgrabungskampagne des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten und am Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) angesiedelten Projekts "Entwicklung der Stadt Assos in spätantiker und byzantinischer Zeit" wurden in der antiken Stadt Assos (Türkei) wieder sensationelle Ergebnisse erzielt. Durch die Einbettung in den "Leibniz-WissenschaftsCampus Mainz: Byzanz zwischen Orient und Okzident" sind auch in diesem Jahr Studentinnen der Johannes-Gutenberg-Universität zusammen mit Studierenden der Universitäten Çanakkale und Cottbus an den Ausgrabungen beteiligt.

Keine Kommentare

04.09.2015
Funde & Befunde, Forschung
An dem ca. 7.000 Jahre alten weiblichen Skelett aus dem neolithischen Gräberfeld von Stuttgart-Mühlhausen wurden Hinweise für eine Leukämieerkrankung gefunden. © M. Francken/Universität Tübingen

Leukämie vor 7.000 Jahren

Prähistorisches Skelett zeigt Anzeichen der Krebserkrankung

Wissenschaftler des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment und der Universität Tübingen haben den wahrscheinlich ältesten bisher bekannten Fall von Leukämie gefunden. In einem etwa 7.000 Jahre alten Skelett einer 30- bis 40-jährigen Frau konnten sie mithilfe von hochauflösender Computer-Tomographie Hinweise auf die Krebserkrankung feststellen.

Keine Kommentare

04.09.2015
Ausgrabungen
Grabungsleiter Daire Leahy legt den Brunnen einer frühmittelalterlichen Hofstelle des Dorfes Bodene frei. Foto: LWL/S. Spiong

Verlassenes mittelalterliches Dorf taucht wieder auf

Wo sich heute unzählige Windräder drehen, war die hügelige Landschaft östlich des Dorfes Helmern bei Bad Wünnenberg schon vor vielen Jahrhunderten begehrt. Vor über 600 Jahren verließen die letzten hier ansässigen Familien ihr Dorf, das Bodene hieß. Auf die Siedlungsspuren sind jetzt die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) im Boden gestoßen.

1 Kommentar(e)

03.09.2015
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Die Studenten Nico Prantner (l.) und Joschua Klein (r.) legen Steine eines römischen Bauwerkes frei. Foto: Saar-Uni

Rätselhaftes römisches Bauwerk auf dem Campus

Dass sich im Wald neben dem Gelände der Universität des Saarlandes Ruinen eines römischen Bauwerks befinden, ist schon länger bekannt. Bisher war man davon ausgegangen, dass es sich um die Überreste einer römischen Villa handelt. Doch was die Experten für Vor- und Frühgeschichte Professor Rudolf Echt und Frank Fecht gemeinsam mit ihren Bachelorstudenten bei der diesjährigen Lehrgrabung bisher freigelegt haben, gibt ihnen noch Rätsel auf. Die Überreste lassen am ehesten auf einen Kultbezirk der Römer schließen.

3 Kommentar(e)

02.09.2015
Funde & Befunde, Personalia
v.l.n.r.: Der derzeitige Konservierungsbeauftragte Dr. Eduard Egarter Vigl, Museumsdirektorin Dr. Angelika Fleckinger und der Nachfolger PD Dr. med. Oliver Peschel (© Südtiroler Archäologiemuseum)

Ötzi bekommt neuen "Pfleger"

Bis August 2016 wird Dr. Eduard Egarter Vigl noch Konservierungsbeauftragter für den Mann aus dem Eis im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen bleiben. Dann wird er diese Aufgabe auf eigenen Wunsch nach fast 20 Jahren anspruchsvoller Arbeit rund um die Mumie an einen Nachfolger übergeben.

Keine Kommentare

02.09.2015
Personalia

Neuer Direktor am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie

Am Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie (MPI-EVA) nimmt unter der Leitung von Prof. Dr. Richard McElreath eine neue Abteilung für Verhalten, Ökologie und Kultur des Menschen ihre Arbeit auf.

Keine Kommentare

02.09.2015
Aus aller Welt
Gerhard Forstenpointner ist seit den frühen 1990er-Jahren regelmäßig in Ephesos tätig. Foto: Österreichisches Archäologisches Institut

Archäozoologen eröffnen Knochenlabor in der Türkei

»BoneLab Ephesos« beherbergt größte wissenschaftliche Knochensammlung

Seit dem 19. Jahrhundert legen österreichische ArchäologInnen die Ruinen der antiken Stadt Ephesos frei. Die an der türkischen Westküste liegende Ausgrabungsstätte ist auch Arbeitsort für ArchäozoologInnen der Vetmeduni Vienna, die dort seit Anfang der 1990-er Jahre Funde tierischen Ursprungs untersuchen. Vor kurzem eröffneten die Vetmeduni Vienna und das Österreichische Archäologische Institut vor Ort das »BoneLab Ephesos«. Das neu eingerichtete Knochenlabor beherbergt die größte wissenschaftliche Sammlung von Knochen und Molluskenschalen in der Türkei und soll in Zukunft auch Kooperationsprojekten mit anderen Institutionen Raum bieten.

Keine Kommentare

31.08.2015
Ausgrabungen
LWL-Archäologe Dr. Sven Spiong mit dem Fragment eines gotischen Fenster- oder Türrahmens, der auf der Ausgrabungsfläche im Hintergrund ebenfalls entdeckt wurde. Foto: LWL/Burgemeister

Auf der Suche nach den Ursprüngen der Herforder Neustadt

Zu den Ursprüngen der Herforder Neustadt dringen erstmals seit 25 Jahren wieder die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) vor. In der Komturstraße kamen jetzt in einem Meter Tiefe die Grundmauern eines mittelalterlichen Wohnhauses zum Vorschein, das kurz nach der Gründung der Neustadt im Jahr 1224 errichtet wurde.

Keine Kommentare

28.08.2015
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Diese Goldringe wurden im Keltengrab in Kirchheim unter Teck gefunden. Foto: LAD/Felix Pilz

Frühkeltisches Frauengrab mit Goldschmuck geborgen

Überraschungsfund bei der Ausgrabung einer prähistorischen Siedlung in Kirchheim unter Teck

Am Rand der Stadt Kirchheim unter Teck stießen Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, die dort seit Juli 2014 im Zuge von Rettungsgrabungen tätig sind, auf einen außergewöhnlichen und unerwarteten Fund: Im Areal einer jungsteinzeitlichen Siedlung des 6. Jahrtausends vor Christus, das im Vorfeld von Erschließungsmaßnahmen für ein Gewerbegebiet derzeit flächig untersucht wird, konnte das Grab einer keltischen Frau aus der Zeit um 500 vor Christus geborgen werden. Fein gearbeiteter Goldschmuck, der im Kopfbereich der Bestattung lag, zeigt, dass die hier bestattete Frau der keltischen Oberschicht angehört haben muss.

1 Kommentar(e)

28.08.2015
Forschung, Veröffentlichungen
Massive Verletzungen kurz vor oder nach dem Tod: Schädelverletzung bei einem etwa 3- bis 5-jährigen Kind. Foto: Universität Basel, IPNA

Ein Massaker vor 7000 Jahren: Extreme Gewalt in jungsteinzeitlichen Kriegen

Die gewaltsamen Auseinandersetzungen der europäischen Jungsteinzeit wurden mit grosser Brutalität geführt, wie sie zuvor nicht bekannt war. Dies zeigen neue anthropologische Auswertungen eines rund 7.000 Jahre alten Massengrabs im hessischen Schöneck-Kilianstädten durch Wissenschaftler der Universitäten Basel und Mainz. Die jetzt im Fachblatt PNAS veröffentlichten Resultate machen deutlich, dass die Opfer getötet und bewusst verstümmelt wurden.

Keine Kommentare

28.08.2015
Ausgrabungen
Freilegungsarbeiten in einen Raum der westlichen Randbebauung der Burg. Blick von Westen. Foto: LWL/Welp

Holsterburg enthüllt ihren Bergfried und noch mehr Geheimnisse

Lange Zeit konnten die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) nur vermuten, wo sich genau der Bergfried der Holsterburg bei Warburg befand. Die aktuellen Ausgrabungen brachten jetzt die Überreste des ehemaligen Hauptturmes zum Vorschein. Damit sind die Forscher einen wichtigen Schritt weiter bei der Frage, wie die Struktur der einzigartigen achteckigen Burg genau aussah.

Keine Kommentare

28.08.2015
Ausgrabungen
Einer der Öfen im Ursulinenkloster bei seiner Freilegung. Foto: Cornelia Zühlsdorff, TLDA

Erfurter Bier – älteste Brauerei Thüringens im Ursulinenkloster entdeckt

Auch bei den Nonnen des Erfurter Ursulinenklosters war Bier ein unverzichtbares Grundnahrungsmittel. Vor kurzem gelang dort der bislang in Erfurt wie auch in ganz Thüringen erste archäologische Nachweis des im Mittelalter so wichtigen Brauereiwesens.

Keine Kommentare

28.08.2015
Ausgrabungen
Studenten der Universität Münster unterstützten die Stadtarchäologie Paderborn bei den Untersuchungen. Hier dokumentieren sie das Grab eines sechs- bis achtjährigen Kindes. Foto: LWL/Burgemeister

Paderborn: Gräber liegen weniger tief als erwartet

Friedhof unter dem Dom- und Marktplatz in Paderborn wird archäologisch untersucht.

Dass sich südlich des Paderborner Domes ein bis in das 18. Jh. genutzter Friedhof befand, war den Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bekannt, als sie mit den Ausgrabungen im Vorfeld der aktuellen Baumaßnahmen bgannen. Überrascht hat sie, dass bereits in 1,30 m Tiefe Gräber zum Vorschein kamen.

Keine Kommentare

28.08.2015
Ausgrabungen, Studium
Auf der Ausgrabungsfläche am Landeshospital konnten die Archäologen drei Gräber mit zum Teil komplett erhaltenen Skeletten dokumentieren. Foto: LWL

Archäologischer Nachwuchs aus England gräbt am Paderborner Landeshospital

Paderborn ist für Archäologen ein Paradies: Es gibt kaum Städte, deren mittelalterliche Entwicklung so gut erforscht werden konnte. Studenten aus dem britischen Cardiff durften jetzt eine Woche lang auf der Ausgrabung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am Landeshospital mitarbeiten. Dabei sammelten sie mit Unterstützung der LWL-Stadtarchäologie nicht nur Grabungserfahrung, sondern konnten auch die hiesigen Arbeitsmethoden näher kennenlernen.

Keine Kommentare

28.08.2015
Forschung
Jacopo de Strada, Porträt von Tizian

DFG fördert Forschungsprojekt zu Corpus antiker Münzen

Mit Mitteln in Höhe von knapp 600.000 Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein Forschungsprojekt von Prof. Dr. Martin Mulsow, Direktor des Forschungszentrums Gotha der Universität Erfurt, das den Titel „Jacopo Stradas Magnum ac Novum Opus. Ein numismatisches Corpus des 16. Jahrhunderts“ trägt. Drei Jahre lang werden sich Mulsow und seine Mitarbeiter darin nun mit dem umfangreichen Corpus zu antiken Münzen aus dem 16. Jahrhundert beschäftigen.

Keine Kommentare

28.08.2015
Forschung, Veröffentlichungen
Glasnadeln aus Süßwasser-Baumschwämmen machten die Keramikgefäße, von denen diese Scherben stammen, robuster. Foto: Uni Halle / Tom Leonhardt

Glasnadeln machten Keramik brasilianischer Ureinwohner robuster

Vor 1.500 Jahren haben Brasiliens Ureinwohner ihren Ton mit Zusatzstoffen vermischt, damit er haltbarer wird. Eine wichtige Rolle spielten dabei mikroskopisch kleine Glasnadeln von Süßwasser-Baumschwämmen. Das hat eine internationale Forschergruppe unter Leitung von Dr. Filipe Natalio vom Institut für Chemie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg herausgefunden.

Keine Kommentare

21.08.2015
Aus aller Welt
Professoren und NachwuchswissenschaftlerInnen der Universität Bagdad, College of Arts. Foto: I. Wagner © DAI Orient-Abteilung

Siebte Irakisch-Deutsche Sommerschule ging Mitte August zuende

Sechs Wochen lang waren irakische Professoren und Nachwuchswissenschaftler in Berlin und Heidelberg zu Besuch, um gemeinsam mit deutschen Kollegen zu diskutieren und Fortbildungsprojekte durchzuführen.

Keine Kommentare

20.08.2015
Ausgrabungen
Ausgrabung am frühbronzezeitlichen Grabhügel »Bornhöck«. Foto: © LDA Sachsen-Anhalt / Torsten Schunke

Grabhügel »Bornhöck« gibt Geheimnisse preis

Einmalige Einblicke in die Architektur frühbronzezeitlicher Herrschergräber

Mit einer Höhe von ehemals mehr als 20 m und einem Durchmesser von 65 m stellt der vor knapp 4.000 Jahren errichtete Grabhügel »Bornhöck« bei Dieskau (Saalekreis) das bekannte frühbronzezeitliche Fürstengrab von Leubingen locker in den Schatten. Doch im Gegensatz zu diesem wurde der Bornhöck in den 1870er Jahren zum großen Teil undokumentiert abgetragen. Das, was von dem einstigen Riesengrabhügel übrig blieb, wird seit 2014 von Wissenschaftlern des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und der Martin-Luther-Universität Halle untersucht. Am Dienstag präsentierten die Forscher die Ergbnisse der zweiten Ausgrabungskampagne.

Keine Kommentare

15.08.2015
Ausgrabungen
Zwei Steine des Steinrings um den Grabhügel, rechts davon Reste des »Ringankers« und der bronzezeitlichen Pflasteroberfläche Foto: J. Jones, BLDAM

Steine und Knochen am »Königsgrab« von Seddin in der Prignitz

Anfang August endete eine dreiwöchige Ausgrabungskampagne am berühmten »Königsgrab« von Seddin in der Prignitz. Die Untersuchungen erbrachten neue Erkenntnisse zur Konstruktion des gewaltigen Grabhügels aus der jüngeren Bronzezeit.

1 Kommentar(e)

15.08.2015
Ausgrabungen
Prospektionsarbeiten am Kapellenberg bei Hofheim am Taunus. Foto: Detlef Gronenborn / RGZM (2014)

Grabungen am Kapellenberg werden fortgesetzt

Bei der mittlerweile sechsten Grabungskampagne auf dem 6.000 Jahre alten, jungsteinzeitlichen Fundplatz auf dem Kapellenberg bei Hofheim am Taunus werden weitere Flächen im Vorderbereich der etwa 45 Hektar großen Wallanlage untersucht. Die Archäologen erhoffen sich Anhaltspunkte zur Art und Dauer der Besiedlung der Anlage. Die Kampagne startet am 7. September. Sie wird von Studenten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in einer Zusammenarbeit zwischen dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) und der hessenARCHÄOLOGIE durchgeführt.

Keine Kommentare

15.08.2015
Aus aller Welt

Sachsen graben in Sibirien

Russische Archäologinnen besuchen mit DAAD-Stipendium Dresden.

Vom 20.07.2015 bis 26.07.2015 reisten zwei Mitarbeiter des Landesamtes für Archäologie Sachsen, Dr. Ingo Kraft und Dipl.-Ing. Christof Schubert, auf Einladung der Staatlichen Dostojewski-Universität Omsk nach Sibirien. Die sächsischen Archäologen nahmen an einer Lehrgrabung der Universität Omsk, Abteilung Geschichte/Archäologie, in der Nähe des Dorfes Chernoozerye, Oblast Omsk, etwa 120 km nördlich von Omsk, teil. Auf der Ausgrabung arbeiteten drei Wissenschaftler und etwa 30 Studierende aus dem Oblast Omsk und aus Kasachstan.

Keine Kommentare

15.08.2015
Personalia
Der Preisträger Udo Schmidtke (Bildmitte) mit Oberbürgermeister Peter Feldmann und dem Vorstandsvorsitzenden der Frankfurter Sparkasse 1822 Stephan Bruhn. Foto © Martin Schmidtke

Anerkennung fürs Ehrenamt

Für seine Tätigkeit im Archiv des Archäologischen Museums Frankfurt wurde dem ehrenamtlichen Mitarbeiter Udo Schmidtke der Frankfurter Bürgerpreis in der Kategorie »Alltagshelden« verliehen.

Keine Kommentare

31.07.2015
Ausgrabungen
Germanische Bügelfibel (Gewandschließe) aus Bronze (Foto: LAD im RPS, Y. Mühleis)

Neue Untersuchungen im Mittleren Schlossgarten in Stuttgart

Seit nun fast einem Jahr begleiten Mitarbeiter des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart den laufenden Erdaushub zur Herstellung der Baugruben für den Neubau des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Bereits im Ende 2014 waren hier in verschiedenen Baufeldern archäologische Funde der Römer- und Völkerwanderungszeit sowie der Renaissance gemacht worden. Weitere Teile der damals erkannten Bodenzeugnisse liegen noch in den Baufeldern, die jedoch erst in den kommenden Jahren geöffnet werden können. Die hierzu notwendigen umfangreichen Rettungsgrabungen werden vorrausichtlich im Frühjahr 2016 beginnen.

1 Kommentar(e)

31.07.2015
Ausstellungen
Dr. Nguyen Quoc Binh (wissenschaftlicher Referent des Nationalmuseums in Hanoi), Dr. Josef Mühlenbrock (Museumsleiter), Dr. Nguyen Van Cuong (Direktor des Nationalmuseums Hanoi), Tran Thi Hoa Binh (Goethe-Institut Hanoi) und Dr. Andreas Reinecke (Kurator der Sonderausstellung Vietnam) (Foto: LWL)

Direktor des Nationalmuseums Hanoi zu Besuch in Herne

Internationaler Besuch in Herne: Dr. Nguyen Van Cuong, Direktor des Nationalmuseums Hanoi, machte sich am vergangenen Dienstag persönlich ein Bild vom LWL-Museum für Archäologie. Dort soll ab September 2016 die Ausstellung "Aus dem Land des aufsteigenden Drachens - Schätze der Archäologie und Kultur Vietnams" Station machen.

Keine Kommentare

24.07.2015
Funde & Befunde
Diese Montage zeigt das bei Grabungen im Hohle Fels neu entdeckte Fragment aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Fotos: J. Lipták/Universität Tübingen

Eine weitere Frauenstatuette aus dem Hohle Fels?

Ein neu entdecktes Elfenbeinfragment aus dem Hohle Fels in Baden-Württemberg gehört möglicherweise zu einer zweiten weiblichen Figurine. Der im letzten Jahr gemachte Fund aus der Altsteinzeit ist derzeit in einer Sonderpräsenation in Blaubeuren zu sehen.

Keine Kommentare

24.07.2015
Funde & Befunde
Restauratorin Susanne Kummer konserviert den über 2.600 Jahre alten Sarg. (Bild: Costa Belibasakis/FH Köln)

Die Restaurierung des Sargs der Harsiese

Im 8. oder 7. Jahrhundert vor Christus wurde im altägyptischen Abusir el Meleq eine Dame namens Harsiese bestattet. Mehr als 2.600 Jahre später liegt ihr hölzerner Sarg im Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft (CICS) der Fachhochschule Köln. Susanne Kummer, Absolventin des Masterstudiengangs Restaurierung und Konservierung von Kunst- und Kulturgut, restauriert den beschädigten Sarg, damit dieser wieder ausgestellt werden kann.

Keine Kommentare

24.07.2015
Ausgrabungen
Isny: Kupfergefäße des Brunnens aus Fläche 4 a (Foto: LDA BaWü)

Isnys Stadtbrand von 1631 für die Archäologen ein Glücksfall

Im Rahmen der Präsentation des vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart herausgegebenen Jahrbuchs »Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2014« wurden gestern die Ergebnisse der Grabungen auf dem Areal »Hofstatt« in Isny vorgestellt.

Keine Kommentare

24.07.2015
Ausgrabungen
Luftbild des Grabungsareals. Foto: S. Ittig

Ausgrabungen am Schwabenberg/Töpfemarkt in Meiningen

Mitten in der historischen Altstadt und wenig westlich der spätmittelalterlichen Stadtmauer gräbt die Außenstelle Römhild des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) seit Mai bis in die zweite Augusthälfte 2015 am Töpfemarkt in Meiningen. Überraschend konnten Spuren der spätneolithischen Schnurkeramischen Kultur (2800–2200 v. Chr.) aufgedeckt werden – sie belegen erstmals in Meiningen die Nutzung des flussnahen Gebietes in der zweiten Hälfte des 3. Jahrtausends v. Chr.

Keine Kommentare

24.07.2015
Ausstellungen
Basel: 3000 Jahre Geschichte kurz und bündig. Möglich wird dies mit einem kurzweiligen und informativen Audioguide der Archäologischen Bodenforschung zum Münsterhügel, dem historischen »Herzstück« der Stadt Basel.

Eine Zeitreise durch 3.000 Jahre Geschichte: Der neue Basler App-Audioguide für Smartphone

Kelten und Römer haben auf dem Basler Münsterhügel ebenso ihre Spuren hinterlassen wie die Menschen des Mittelalters. Die wichtigsten archäologischen Fundstellen kann man nun mit Hilfe einer Smartphone-App erkunden, die von der Archäologischen Bodenforschung Basel kostenfrei angeboten wird. Die App bietet dem Besucher eine Audioführung, digitale Rekonstruktionen, zahlreiche Bilder und vertiefende Informationen zur Besiedlungsgeschichte des Basler Stadtgebietes.

Keine Kommentare