- 1: Magazin.
- 1.1: Thema.
- 1.2: Fundpunkt.
- 1.3: Nachrichten.
- 1.3.1: Aus aller Welt.
- 1.3.2: Ausgrabungen.
- 1.3.3: Ausstellungen.
- 1.3.4: Denkmalschutz.
- 1.3.5: Forschung.
- 1.3.6: Funde & Befunde.
- 1.3.7: Personalia.
- 1.3.8: Studium.
- 1.3.9: Universität.
- 1.3.10: Tagungen.
- 1.3.11: Veranstaltungen.
- 1.3.12: Veröffentlichungen.
- 1.3.13: Archiv.
- 1.3.14: Nachrichten-Suche.
- 1.4: Aus der Presse.
- 1.5: TV-Programm.
- 1.6: Kalender.
- 2: Guide.
- 3: Digger.
- 4: Bibliothek.
- 5: Mediathek.
- 6: Forum.
- 7: Club.
- 8: Autoren.
- 9: FAQ.
Von A bis Z

Hamburger Archäologisches Institut kurz vor der Schließung
Den Sparzwängen der öffentlichen Hand soll jetzt in Hamburg ein Großteil der archäologischen Studiengänge und Forschungsbereiche zum Opfer fallen. Nach derzeitiger Planung des Universitätspräsidiums sollen die Fächer Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie, Ägyptologie und Mesoamerikanistik liquidiert werden, nachdem vor zwei Jahren bereits die Altorientalistik ersatzlos gestrichen wurde. Die Entscheidung über die Sparpläne soll bereits am kommenden Mittwoch fallen.
Dozenten und Studenten des Hamburger Archäologischen Instituts, das bisher vier international renommierte Fachgebiete unter seinem Dach vereint, protestieren auf das Heftigste gegen die Streichungspläne, denen kein schlüssiges Gesamtkonzept zugrunde läge.
Durch die Streichung von drei archäologischen Fächern auf einen Schlag würde nicht nur der Wissenschaftsstandort Hamburg international abgewertet, auch die deutsche Forschungslandschaft insgesamt würde wieder ein Stück ärmer. Die kurzfristig durch diese radikale Maßnahme zu erzielenden Einsparungen würden laut offenem Brief der Dozenten zudem teuer erkauft: "Die geplanten Streichungen bedeuten Verschleuderung von langfristig akkumulierten Mitteln aus Aufkommen der Hamburger Steuerzahler: Gewachsene Kompetenz verschwände, Wissenschaftsexport müsste eingestellt werden, internationale Vernetzungen würden abgebrochen, weltweit vertriebene und gelesene Zeitschriften würden mit einem Mal eingestellt werden müssen. Hinzu kommt die drohende Vernichtung auch materieller Werte in Form von Sammlungen, Archiven und Bibliotheken."
Die Mitglieder des Archäologischen Instituts der Universität rufen dazu auf, den Widerstand gegen die Streichungen durch Stellungnahmen an den Wissenschaftssenator, den Universitätspräsidenten und den Dekan des Fachbereiches zu unterstützen.


Kommentare
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
Und Feinde werden ja bekanntlich mit allen Mitteln bekämpft.
Man siehts.
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
Einerseits wird der deutsche Bildungsstand angeprangert, andererseits sollen hier ganze Forschungsbereiche wegrationalisiert werden. Armes Deutschland...
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
Miroslav Barta
Assist. Prof. Czech Institute of Egyptology
Fulbright Professor
UPenn, Philadelphia
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
Unwissen ist Ohnmacht
Ein unwissendes Volk, läßt sich leicht beherrschen.
IHR könnt jetzt heulen ODER
IHR könnt jetzt was TUN.
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
Trotzdem Glück auf!
Stefan Enste
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.