- 1: Magazin.
- 1.1: Thema.
- 1.2: Fundpunkt.
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- 1.3.3: Ausstellungen.
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- 1.3.6: Funde & Befunde.
- 1.3.7: Personalia.
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Von A bis Z

Funde & Befunde
Seltener Bleibarrenfund vor der Küste von Ibiza
Kölner Wissenschaftler vermutet Rüstungsgüter für Karthago
Einem Wissenschaftler des Archäologischen Instituts der Universität zu Köln, Dr. Marcus Heinrich Hermanns, ist es gelungen, vor der Nordküste von Ibiza aus 39 Metern Tiefe drei Bleibarren zu bergen, die vermutlich aus dem 3. Jahrhundert vor Christus stammen. Einer dieser Barren ist mit iberischen Schriftzeichen gekennzeichnet. Den Metallanalysen des Deutschen Bergbaumuseums in Bochum nach stammt der Rohstoff aus der Bergwerksregion der Sierra Morena in Südspanien.
Neuer Mosaikstein der Geschichte Israels
Inschrift aus dem 10. Jh.v.Chr. ist ein neuer Mosaikstein der Geschichte Israels
Südwestlich von Jerusalem, im Ela-Tal, liegt die Ruinenstätte Qeiyafa. Der Jerusalemer Archäologe Yosef Garfinkel hat dort eine sensationelle Entdeckung gemacht. Gefunden wurde eine Keramikscherbe, die nach dem Bruch des Gefäßes als "Notizzettel" benutzt und mit fünf Zeilen in sogenannter "protokanaanäischer" Schrift versehen wurde.
Flämischer Maler verbarg sich im Stein
Suche nach archäologischen Vergleichsstücken aus der Zeit Luthers brachte kunstgeschichtlichen Sensationsfund ans Licht
Bei Vorbereitungen für die Landesausstellung »Fundsache Luther«, die ab Ende Oktober in Halle / Saale zu sehen sein wird, wurde das bisher einzige bekannte Selbstporträt des flämischen Malers Robert Campin (ca. 1375 - 1445) entdeckt.
Spektakuläre Inschriftenfunde in Lykien
In Oinoanda/Lykien in der Türkei haben Wissenschaftler des Deutschen Archäologischen Instituts eine ganze Reihe teilweise spektakulärer Inschriften entdeckt
Eisfunde vom Schnidejoch - 1000 Jahre älter als Ötzi
Die prähistorischen Objekte, die seit 2003 auf dem Schnidejoch im Berner Oberland aus dem Gletschereis aufgetaucht sind, haben sich als weit älter erwiesen als bisher angenommen. Sie stammen aus der Zeit um 4.500 v.Chr. und sind damit mindestens 1.000 Jahre älter als die Gletschermumie Ötzi. Dies wurde gestern bei einer internationalen Tagung von Archäologen und Klimawissenschaftern in Bern bekannt.
Der Goldschatz von Profen
Archäologen fanden das bislang reichste Frauengrab der frühen Römischen Kaiserzeit im freien Germanien / Präsentation der restaurierten Urnenbeigaben
Romanische Reste in der Merseburger Domklausur entdeckt
Bauhistorische und naturwissenschaftliche Untersuchungen durch das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt ergaben, dass die gewölbten Räume im Keller- und Erdgeschoss aus der Zeit um 1150 stammen müssen. Somit zählt der Merseburger Südflügel zu den ältesten Domstiftsgebäuden in Sachsen-Anhalt.
Nicht groß aber alt: eine Feuersteinklinge der Neandertaler
Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben in der Baugrube des neuen Steinkohlekraftwerks in Hamm-Uentrop ein Feuersteinmesser von Neandertalern sowie Knochen von Mammuts und anderen eiszeitlichen Tieren gefunden.
Bronzezeitlicher Hortfund im Saarland entdeckt
Durch die Unterstützung eines ehrenamtlichen Mitarbeiters konnten die Archäologen des Landesdenkmalamtes Saarland in der Region Bliesgau einen gut 3000 Jahre alten Hortfund aus der Bronzezeit bergen.
Zwei fast zweitausend Jahre alte Schuhleisten und ein "Flip-Flop"
Die Mitarbeitenden der Kantonsarchäologie staunten nicht schlecht, als sie vor wenigen Wochen bei Grabungen im römischen Oberwinterthur zwei gut erhaltene, hölzerne Schuhleisten ans Tageslicht beförderten. Dieser Fund ist einzigartig, da noch nie zuvor ein Schuhleistenpaar aus dieser Zeit in einem ähnlich intakten Zustand geborgen werden konnte.
Lang klebe das Römische Reich
Eine dpa-Pressenachricht hat diesem Fund zu größerer Aufmerksamkeit verholfen. Der Restaurator Frank Willer vom Rheinischen Landesmuseum in Bonn konnte an einem römischen Helm Spuren eines antiken Klebstoffes nachweisen.
1.000 Jahre alte Schriften gerettet
Archäologen entdecken christliche Texte im sudanesischen Nubien.
Neolithische Plastiken gefunden
Fragmente einer Tier- und einer Menschenfigur aus Ton kamen bei Ausgrabungen im niedersächsischen Hevensen ans Licht. Funde in dieser Kombination gibt es nur selten.
Steinzeitlicher Brunnen entdeckt
Einen seltenen Fund machten Archäologen bei Niederröblingen in Sachsen-Anhalt: sie entdeckten einen über 7.000 Jahre alten Brunnen.
Die Prinzessin mit den Seidenstrümpfen
Eine seltene Gelegenheit nutzten die Wissenschaftler des Rheinischen Amtes für Denkmalpflege (RAD), um Erkenntnisse über Leopoldine Eleonore, die 1693 im Alter von 13 Jahren verstorbene Schwester des Kurfürsten Jan Wellem zu gewinnen: anlässlich notwendiger Dekontaminierungsarbeiten am Mausoleum in der Düsseldorfer St. Andreaskirche wurde ihr Sarg veröffnet.
Münzschatz aus Sachsen
Zwei ehrenamtliche Mitarbeiter des Landesamts für Archäologie Sachsen stießen bei Oberflächenprospektionen in der Nähe von Löbsal auf einen frühneuzeitlichen Münzschatz.
Start für Nachbau eines antiken römischen Schiffes
Universitätspräsidentin Prof. Monika Auweter-Kurtz gab Mitte Januar den Startschuss für ein spektakuläres Projekt: Im Zusammenhang mit dem Ausstellungsprojekt „Imperium Konflikt Mythos – 2000 Jahre Varusschlacht“ wurde in der Harburger Werft von Jugend in Arbeit Hamburg e.V. der Nachbau eines historischen Römerschiffs feierlich auf Kiel gelegt.
Hofmeyr-Schädel unterstützt "Out of Africa"-Theorie
Die Datierung dieses Schädelfundes in Südafrika liefert den ersten fossilen Hinweis, dass der moderne Mensch zuerst in Afrika entstanden ist.
Apostel Paulus unter Tünche
Durch Zufall entdeckte Renate Pillinger, Professorin für Frühchristliche Archäologie an der Universität Wien, 1998 in der Paulusgrotte in Ephesos einen wahren Schatz
Spezielle Funde bei Grabungen am römischen Gutshof in Dietikon
Bei laufenden Ausgrabungen der Kantonsarchäologie Zürich am römischen Gutshof in Dietikon sind einige besondere Funde zum Vorschein gekommen.














