- 1: Magazin.
- 1.1: Thema.
- 1.2: Fundpunkt.
- 1.3: Nachrichten.
- 1.3.1: Aus aller Welt.
- 1.3.2: Ausgrabungen.
- 1.3.3: Ausstellungen.
- 1.3.4: Denkmalschutz.
- 1.3.5: Forschung.
- 1.3.6: Funde & Befunde.
- 1.3.7: Personalia.
- 1.3.8: Studium.
- 1.3.9: Universität.
- 1.3.10: Tagungen.
- 1.3.11: Veranstaltungen.
- 1.3.12: Veröffentlichungen.
- 1.3.13: Archiv.
- 1.3.14: Nachrichten-Suche.
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Von A bis Z

Funde & Befunde
Größter Hortfund angelsächsischer Goldschmiedekunst entdeckt
Britischer Sondengänger meldete Schatzfund - und darf auf hohen Finderlohn hoffen.
Wie jetzt bekannt wurde, hat ein Hobby-Archäologe im Juli diesen Jahres den größten bisher bekannten Schatzfund aus angelsächsischer Zeit gemacht. Die Qualität der Fundstücke ist vergleichbar mit dem berühmten, schon 1939 entdeckten Grab von Sutton Hoo. Was die Menge an Gold und Silber angeht, übertrifft der Fund dieses sogar.
Steinzeit-Räder im Bad Schussenrieder Moor entdeckt
Die hölzernen Räder aus dem Jahr 2897 v.Chr. gehören zu den weltweit ältesten noch erhaltenen Nachweisen für die Nutzung des Rades. Am Dienstag wurden die Funde der Öffentlichkeit präsentiert.
Grabungen in einer der ältesten erhaltenen Kirchen am Oberrhein
Die unlängst abgeschlossene Sanierung der St. Michaels-Kapelle in Riegel (Kr. Emmendingen) – aufsteigende Feuchtigkeit drohte das Gemäuer nachhaltig zu schädigen, das Innere der Kapelle war vom Hausschwamm befallen – wurde von archäologischen Untersuchungen begleitet, die wesentliche neue Erkenntnisse zu ihrer Baugeschichte erbrachten.
Früheste Musiktradition in Südwestdeutschland nachgewiesen
Forscher der Universität Tübingen berichten in der Zeitschrift Nature: Ausgrabungen von Archäologen um den Tübinger Urgeschichtler Prof. Nicholas Conard haben im Sommer 2008 an den Fundstellen Hohle Fels und Vogelherd in Form einer nahezu vollständigen Knochenflöte und einzelner Fragmente dreier Elfenbeinflöten neue Belege für Musik im Paläolithikum geliefert.
Der erste Neanderthaler Hollands lag auf dem Grund der Nordsee
Hobby-Paläontologe entdeckte Schädelfragment im Abfall eines Muschelfischers
Das Alter des Knochens schätzen Experten auf über 40.000 Jahre. Zu dieser Zeit war dort, wo heute Fischerboote fahren, noch ein fruchtbares, von Flüssen durchzogenes Land.
Frühmittelalterliche Sonnenuhr aus dem Neusser Kloster St. Quirin
Eine Sonnenuhr des 9.-10. Jahrhunderts aus dem ehemaligen Kloster St. Quirin in Neuss konnte jetzt anhand von archäologischen Fragmenten rekonstruiert und nachgebaut werden. Bislang sind in Europa nur sehr wenige Uhren aus dieser Zeit bekannt geworden.
Archäologen entdecken 300 Jahre alten Besen
Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben in Paderborn einen 300 Jahre alten Reisigbesen ausgegraben. Das Kehrgerät hat sich in einer Latrine unter dem Gaukirchkloster am Markt bis heute erhalten.
"Nippes" aus dem alten Rom
Neutronen im Dienst der Archäologie
Einen Blick in eine römische Gottheit hinein warfen jetzt Physiker an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) der Technischen Universität München (TUM). Sie untersuchten für die Archäologische Staatssammlung München mittels Neutronen-Tomographie eine Merkur-Statuette und stellten fest: Die Bronzefigur ist hohl und ihre Beine wurden nachträglich angesetzt. Indizien für eine antike Massenproduktion.
Funde in Haltern untersucht
Überreste von Germanen in römischem Töpferofen
Wissenschaftler haben zum ersten Mal einen merkwürdigen Befund aus dem Gelände am ehemaligen römischen Hauptlager in Haltern am See untersucht: Die 2.000 Jahre alten Skelettteile in einem Töpferofen unmittelbar vor dem heutigen LWL-Römermuseum entpuppten sich als die sterblichen Überreste von Germanen. Die wissenschaftliche Auswertung wird in der kommenden Varus-Ausstellung "Imperium" des LWL-Römermuseums präsentiert.
Das Jüdische Amulett von Halbturn
Internationales Symposium zum jüdischen Leben in der Provinz Pannonien
Seit gestern treffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, Israel, Ungarn und Österreich, um sich mit dem jüdischen Amulett von Halbturn auseinanderzusetzen. Dabei handelt es sich um einen der bedeutensten archäologischen Funde des letzten Jahres. ArchäologInnen der Universität Wien haben das Amulett aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. bei Ausgrabungen in Halbturn im Burgenland gefunden. Organisiert wird die Tagung vom Römisch-Germanischen Zentralmuseum (Mainz) und dem Institut für Judaistik der Universität Wien.
"Mooras" letzten Geheimnissen auf der Spur
Älteste Moorleiche Niedersachsens aus der Eisenzeit wird durch die Paläopathologie der Universitätsmedizin Göttingen untersucht.
Dienstleister für hungrige Legionäre
Wrack eines römischen Lastschiffes erreicht LWL-Römermuseum
Fünf Tonnen Getreide pro Tag - so viel benötigten die Soldaten einer römischen Legion vor 2.000 Jahren. Diese Menge ließ sich in Germanien nicht ohne Weiteres auftreiben. Das LWL-Römermuseum in Haltern am See zeigt in seiner neuen Ausstellung "Imperium", wie die Legionäre zu ihrem Proviant kamen: Am Mittwoch erreichte das Wrack eines römischen Lastschiffes aus dem niederländischen Lelystad das Römermuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).
Abschied vom Museum in Charlottenburg
Das Museum für Vor- und Frühgeschichte in Berlin wird am Abend des 26. April 2009 an seinem Charlottenburger Standort die Türen schließen, um im Oktober 2009 im Neuen Museum seinen endgültigen Ausstellungsort zu eröffnen. Die erfolgreichen Jahre in Charlottenburg sind Anlass, mit einem zweitägigen Fest am 25. und 26. April vom Standort Charlottenburg Abschied zu nehmen.
Römerthermen Zülpich: LVR übernimmt Betriebsführung
Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) wird zum 1. April die Betriebsführung in den Römerthermen Zülpich übernehmen. Im Museum unterzeichneten LVR-Direktor Harry K. Voigtsberger, der Zülpicher Bürgermeister Albert Bergmann sowie der Geschäftsführer des Fördervereins Zülpicher Geschichte und Kulturdenkmäler e.V., Helmut Limper nun den Kooperationsvertrag.
Denk an die Kinder!
Neueste Erkenntnisse zu einer außergewöhnlichen peruanischen Mumie aus den Sammlungen der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim (rem)
Überraschender Fund aus dem alten Ägypten
Kunsthistorische Bestimmung von 2.500 Jahre alten Grabbeigaben an der Universität Jena
Wenn die Göttin der Liebe auf den Gott der Unterwelt und den Gott des Jenseits trifft, kann die ägyptische Mythologie ganz schön durcheinander geraten. Im Institut für Altertumswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena liegen Isis, Anubis und Osiris gemeinsam in einer Kiste und warten auf ihre kunsthistorische Bestimmung. Im Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie in Weimar hat kürzlich Restaurator Jörg Hägele eine altägyptische Sammlung entdeckt, die jahrzehntelang im Magazin lagerte. Nun kam die Sammlung an die Universität Jena, um am Lehrstuhl für Klassische Archäologie bestimmt und kulturhistorisch eingeordnet zu werden.
Neue Spur zu einer verschollenen Varus-Inschrift
LWL-Römermusem stößt auf Überraschung bei Recherche für die "Imperium"-Schau
Unter Kaiser Augustus befand sich das Römische Reich vor 2000 Jahren auf dem Höhepunkt seiner Macht. Den Aufstieg Roms zur Weltmacht, die über den gesamten Mittelmeerraum herrschte, zeigt das LWL-Römermuseum in Haltern am See in der neuen Ausstellung "Imperium".
Wichtiger Fund durch Förderprogramm gesichert
Der Stuttgarter Regierungspräsident Johannes Schmalzl stellte letzten Dienstag, den 10.3.2009 in Sipplingen einen spektakulären neuen Fund der Taucharchäologen des zum Regierungspräsidium Stuttgart gehörenden Landesamtes für Denkmalpflege vor. Eine nahezu vollständig erhaltene Sandale aus der Zeit um 2900 v.Chr., deren Zustand und Aussagekraft den Kleidungsstücken des bekannten Gletschermannes „Ötzi“ nicht nachsteht.
Ötzi eingescannt
Ötzi, die älteste je entdeckte Feuchtmumie wurde einem hochauflösenden Photoscan unterzogen, der den Mann aus dem Eis aus 12 Blickwinkeln zeigt.
Myconius-Bibel in Gotha wiederentdeckt
Wertvolles Original der Reformationsgeschichte im Zuge der Online-Katalogisierung an der Forschungsbibliothek Gotha aufgefunden















