30.10.2014 - 17:40:55

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Funde & Befunde

19.08.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Der außergewöhnliche Befund nach der Freilegung des Bronzehortes im Landesmuseum für Vorgeschichte. Foto: J. Lipták, © LDA Halle

Ein abgetrennter Schädel und ein Bronzehort: Zufall oder rituelles Opfer?

Einen abgetrennten Schädel zusammen mit einer einzelnen Hand findet man nicht allzu häufig in einer spätbronzezeitlichen Siedlungsgrube. Wenn darunter noch ein großer, aus über 120 Bronzegegenständen bestehender Hortfund zutage kommt, ist das schon sehr außergewöhnlich. Darum haben sich die Wissenschaftler und Restauratoren des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle auch fast zwei Jahre für die Untersuchungen Zeit gelassen, bevor sie am Donnerstag die ersten Ergebnisse präsentierten.

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10.08.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Eisenzeitlicher Wandputz mit Bemalung: Punktreihen und -wolken umschließen die einzelnen Motive. Foto: J. Lipták, LDA Halle

Farbenfrohe Eisenzeit

Von wegen graue Vorzeit - auch in der Eisenzeit mochten es die Menschen bunt

Bei Ausgrabungen nahe Wennungen an der Unstrut kam 2009 ein bemerkenswerter Fund zutage: über 1.500 leuchtend rot bemalte Fragmente einer Hauswand aus der Eisenzeit. In der Restaurierungswerkstatt des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle wurde dieses Vorzeitpuzzle wieder zusammengesetzt.

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28.07.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Mittelalterlicher Spielstein aus Horn. Foto: © LDA Halle

Neueste Ausgrabungsergebnisse von der mittelalterlichen Holzburg Niendorf

In Haldensleben haben Archäologen den vollständigen Grundriss einer hölzernen Befestigungsanlage aus der Zeit des »Sachsenaufstandes« gegen Heinrich IV. freigelegt. Außerdem fanden die Wissenschaftler Spuren einer Siedlung, die bis ins 9. Jh. zurück reicht - und frühmittelalterliche slawische Keramik. Dies lässt spannende Erkenntnisse zur Siedlungsgeschichte dieses Raumes erwarten.

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27.07.2011
Aus aller Welt, Ausgrabungen, Funde & Befunde
Ballspielender König: Die Relieftafel wurde von den Bonner Archäologen innerhalb der Treppe des Maya-Palasts in Uxul gefunden. Foto: © Archäologisches Projekt Uxul/Uni Bonn

Königliches Ballspiel

Wissenschaftler der Abteilung für Altamerikanistik der Universität Bonn entdeckten in einem Palastkomplex der Maya-Stadt Uxul in Mexiko Relieftafeln, die Könige beim Ballspiel zeigen. Die Reliefs deuten darauf hin, dass der Palast von Uxul zumindest zeitweise von den Königen der Kaan-Dynastie in Besitz genommen wurde.

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22.07.2011
Ausgrabungen, Forschung, Funde & Befunde
Luftbild der Kreisgrabenanlage von Schönebeck. Foto: R. Schwarz, © LDA Halle

Schönebeck: »Deutsches Stonehenge« II - nur ohne Steine

Bei Schönebeck südlich von Magdeburg wird derzeit eine frühbronzezeitliche Kreisgrabenanlage ausgegraben. Das vorgeschichtliche Heiligtum liegt in Sichtweite der Anlage von Pömmelte-Zackmünde, die als »deutsches Stonehenge« durch die Medien ging. Die Archäologen gehen davon aus, dass es sich um den direkten Nachfolger des Kultplatzes von Pömmelte handelt. Die Anlage hatte vermutlich die gleiche Bedeutung wie die berühmte Megalithanlage von Stonehenge, sagte Sachsen-Anhalts Landesarchäologe Harald Meller am Montag bei der Präsentation der ersten Grabungsergebnisse.

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22.07.2011
Funde & Befunde

Höhlenmalerei in Deutschland?

Wie die ZEIT in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, stießen Wissenschaftler im oberfränkischen Landkreis Bamberg auf eine mit zahlreichen Gravierungen verzierte Höhle.

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15.07.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Der frühbronzezeitliche Hortfund von Dermsdorf in situ. Foto: TLDA

Frühbronzezeitliches Schatz-Haus: wohnte hier der Fürst von Leubingen?

Unweit des berühmten »Fürstengrabes von Leubingen« gelang thüringischen Archäologen eine spektakuläre Entdeckung: Bei Rettungsgrabungen im Vorfeld einer neuen Ortsumgehung fanden sie nicht nur ein außergewöhnlich großes Haus aus der Frühbronzezeit, sondern konnten zudem an einer der Giebelseiten ein Depot von etwa 100 Bronzebeilen bergen.

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15.07.2011
Funde & Befunde
Die Reliquienlade stammt aus dem Jahr 948 und ist mit Seidengewebe ausgekleidet. (c) Foto: Wolfgang F. Meier/Rheinisches Bildarchiv Köln

Mäuseknochen und kostbare Seidentücher

Archäologin der Universität Bonn untersuchte Textilien in der Reliquienlade der Kölner Kirche St. Severin

Knochen winziger Mäuse, leuchtend farbige Seidentücher und Gebeine kamen vor zwölf Jahren bei der Öffnung der Reliquienlade in der Kölner Kirche St. Severin zum Vorschein. Ein Wissenschaftlerteam aus unterschiedlichen Disziplinen unter Beteiligung von Prof. Dr. Sabine Schrenk von der Universität Bonn legte am Mittwoch in Köln in Form eines Buches die Ergebnisse der Erforschung dieses Schreins vor.

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15.07.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Die neu entdeckten Überreste des spätantiken Hauses in Aquileia. Deutlich zu erkennen ist der Mosaikboden. Foto: Ministero per i Beni e le Attività Culturali

Spätantikes Gebäude in Aquileia entdeckt

Italien, Friaul: Im Zuge von Bauarbeiten in einem Wohngebiet von Aquileia fanden Archäologen ein Gebäude aus spätrömischer Zeit.

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08.07.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Der unterste Teil des bandkeramischen Brunnens wurde, in Stahlplatten eingepackt, als ganzer Block abtransportiert. In einer Halle wird er nun vorsichtig von Wissenschaftlern untersucht. Foto: Jürgen Vogel, LVR

Europas tiefster Brunnen aus der Steinzeit entdeckt - und im Block geborgen

7.100 Jahre alte Eichenkonstruktion begeistert Archäologen

Archäologen des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland haben bei Merzenich-Morschenich (Kreis Düren) den bislang tiefsten aus der Jungsteinzeit stammenden Trinkwasserbrunnen Europas entdeckt.

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08.07.2011
Forschung, Funde & Befunde
Blick nach Westen über das mittlere Kladeos-Tal und den Olympia vorgelagerten Hügelzug. Im Hintergrund links ist das schmale Alpheios-Tal zu erkennen sowie die Küste des Golfs von Kyparissia. Die Reste der antiken Kultstätte Olympia wurden im 6. Jh. n.Chr. durch tsunamigene Hochflutsedimente zerstört und unter mächtigen Ablagerungen verschüttet. Foto: Andreas Vött

Antikes Olympia wurde von Tsunamis zerstört

Die antike Kultstätte auf der griechischen Halbinsel Peloponnes wurde mehrfach von Monsterwellen überrollt, die das Heiligtum nicht nur zerstörten sondern auch unter gewaltigen Erdmassen begruben. Zu dieser Schlussfolgerung kommen Mainzer Forscher anhand neuer geomorphologischer und geoarchäologischer Untersuchungen zur Zerstörung Olympias, die vor kurzem der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

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24.06.2011
Funde & Befunde
Auf 17 Millionen Jahre datierter Backenzahn des Menschenaffen von Engelswies. (Böhme, Universität Tübingen)

Die ältesten Menschenaffen Eurasiens lebten in Schwaben

Forscher aus Tübingen, Helsinki, Stuttgart und München datieren einen Backenzahn auf die Zeit vor 17 Millionen Jahren.

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03.06.2011
Funde & Befunde, Forschung
Das internatonale Forschungsteam, das im Auftag der LWL-Archäologie für Westfalen mehr als 2000 römische Amphoren untersucht v.l.n.r.: Dr. Patrick Monsieur, Horacio Gonzalez, Dr. Bettina Tremmel (LWL-Archäologie für Westfalen), Lisa Franzke (Foto: LWL/S. Brentführer)

2000 Amphoren aus dem Römerlager in Haltern

Auf mediterrane Produkte wie Wein, Olivenöl, Oliven und die für die altrömische Küche unverzichtbare Fischsauce (Garum) wollten die Legionäre vor 2.000 Jahren auch im entlegenen Germanien nicht verzichten. Das haben Spezialisten aus Spanien und Belgien im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bei der Untersuchung von 2000 Amphoren aus dem Römerlager in Haltern am See bestätigt.

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15.04.2011
Forschung, Funde & Befunde
Das Löwenköpfchen mit der Schlange im Maul, das auf dem Schlachtfeld von Lützen gefunden wurde. Gehörte es Gustav Adolf? Foto © LDA Sachsen-Anhalt

Archäologen auf den Spuren des Dreißigjährigen Krieges

Neue Einblicke durch systematische Prospektion

Die Schlacht von Lützen markiert einen Wendepunkt des Dreißgjährigen Krieges. 6.500 Soldaten fielen in dieser Schlacht am 16. November 1632 und auch der Schwedenkönig Gustav II. Adolf fand den Tod. Fast 400 Jahre danach versuchen Archäologen, ein objektives Bild der Ereignisse zu zeichnen. Dazu untersuchten sie seit Ende 2009 etwa ein Drittel des damaligen Schlachtfeldes mit Metallsonden. Die Verteilung der bisher mehr als 10.000 Funde ermöglicht detaillierte Einblicke in den Verlauf der Schlacht.

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01.04.2011
Ausstellungen, Funde & Befunde
Wiederentdeckt: das „Inventarium vaterländischer Altertümer“. Die 1841 darin verzeichnete archäologische Sammlung des Dithmarscher Geistlichen Johann Bendix Messner gehörte zu den ersten ihrer Art in Norddeutschland. (© Foto: LfA Sachsen)

Verschollene Berliner Museumsinventare in Dresden entdeckt

Mehrere historische Sammlungsverzeichnisse des Berliner Museums für Vor- und Frühgeschichte – Staatliche Museen zu Berlin sind jüngst in Dresden aufgefunden worden.

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18.03.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Goldmünze aus Zug: Münzherr Papst Leo X. mit seinem Namen und Wappen. Quelle: Kantonsarchäologie Zug

Goldfund bei archäologischen Untersuchungen in Zug

Bei archäologischen Untersuchungen im Vorgeld einer grossen Wohnüberbauung im schweizerischen Zug hat die Kantonsarchäologie eine Goldmünze aus dem frühen 16. Jahrhundert gefunden. Die Münze wurde zur Zeit der Renaissance in Bologna geprägt und diente als stabile Handelswährung.

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11.02.2011
Denkmalschutz, Funde & Befunde
Feierliche Übergabe der antiken Streitaxt durch Staatssekretär Michael Ebling an den Botschafter der Republik Irak Dr. Hussain Mahmood Fadhlalla Al-Khateeb im Beisein von Univ.-Prof. Falko Daim, Generaldirektors des RGZM

Rückgabe einer Streitaxt an den Irak

Am Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) in Mainz wurde gestern eine gestohlene antike Streitaxt an den rechtmäßigen Eigentümer, die Republik Irak, zurückgegeben. Staatssekretär Michael Ebling übergab im Beisein von Vizepräsident des BKA Prof. Dr. Jürgen Stock, Präsident des Bayerischen LKA Peter Dathe und Generalstaatsanwalt Dr. Christoph Strötz das Artefakt an den Botschafter der Republik Irak Dr. Hussain Mahmood Fadhlalla Al-Khateeb.

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28.01.2011
Forschung, Funde & Befunde
Prof. Gerd Graßhoff beim Testscan einer ägyptischen Sonnenuhr aus Siltstein (Neues Reich, 1540-1075 v.Chr., Inventarnr. ÄM 16743) © TOPOI, Foto: Georg Schönharting

Antike Astronomie: Eine Neuentdeckung im Neuen Museum?

Berliner Wissenschaftshistoriker scannen antikes Marmorfragment mit eingravierter Sterndarstellung.

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28.01.2011
Forschung, Funde & Befunde
Einer der frühen Faustkeile des "anatomisch modernen" Menschen (Foto: Joint Sharjah-Tübingen Archaeological Project)

Out of Africa - früher als bisher angenommen

Ein internationales Wissenschaftlerteam um Prof. Hans-Peter Uerpmann von der Eberhard Karls Universität Tübingen hat die bisher verbreitete Ansicht widerlegt, dass anatomisch moderne Menschen vor etwa 70.000 Jahren von Afrika über Arabien nach Südasien eingewandert seien. Die neuen Daten belegen, dass dies schon gut 50.000 Jahre früher geschah und dass moderne Menschen schon vor etwa 125.000 Jahren den Südosten Arabiens erreicht hatten. "Anatomisch moderne" Menschen – unsere direkten Vorfahren – entstanden vor etwa 200.000 Jahren in Afrika und haben in der Folgezeit den Rest der Welt bevölkert.

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22.01.2011
Funde & Befunde
Der hessische Groschen aus dem Spätmittelalter (Foto:  LDA Sachsen-Anhalt)

Erster hessischer Groschen des Spätmittelalters archäologisch nachgewiesen

Das erste archäologisch nachgewiesene Exemplar eines höchst seltenen hessischen Groschens des Spätmittelalters wurde heute, am 22.1.2011 in Halle / Saale auf dem 9. Colloquium des Freundeskreises Mittelalternumismatik vorgestellt.

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21.12.2010
Funde & Befunde, Ausstellungen
Bruchstücke einer 800 Jahre alten Ofenkachel aus Paderborn. Foto: LWL/Wegener

Aus der Wärmestube des mittelalterlichen Klosters

Westfalens älteste Ofenkacheln wurden im Magazin der Stadtarchäologie Paderborn entdeckt

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10.12.2010
Funde & Befunde, Ausstellungen
Vermutlich ein Teil der Stirn Kaiser Trajans: Eines der in Frankfurt gefundenen Fragmente der Reiterstatue.

Des Kaisers Bronzepferd

Frankfurt am Main: Fragmente einer bronzenen Reiterstatue des Kaisers Trajan und Münzschatz gefunden

Bis Januar kommenden Jahres wird der außerordentlich seltene Fund im Archäologischen Museum Frankfurt gezeigt.

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14.09.2010
Aus aller Welt, Funde & Befunde
Das Göttinger Team des Agrigent-Surveys

Eisenzeit-Siedlung auf Sizilien entdeckt

Göttinger Archäologen haben bei großflächigen Geländebegehungen im Umfeld der antiken Stadt Akragas eine bisher unbekannte Höhensiedlung aus der Eisenzeit, Gräber und Heiligtümer entdeckt.

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10.09.2010
Funde & Befunde
Arabische Münzen (Foto: Jan Meßerschmidt, Universität Greifswald)

Greifswalder Forscher bergen Silberhortfund

Ende August 2010 wurde im Kreis Ostvorpommern der bedeutendste frühmittelalterliche Schatz der vergangenen Jahrzehnte gefunden und gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern geborgen.

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27.08.2010
Funde & Befunde

Eine neue Mammutfundstelle im Kanton Aargau

Sprengungsarbeiten beim Steinbruch der Firma Jura Cement in Wildegg (Kanton Aargau) förderten in einem bisher nicht dafür bekannten Gebiet Knochen und Stosszähnereste von Mammuts zu Tage.

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27.07.2010
Aus aller Welt, Funde & Befunde
Neugefundes Statuenfragment in situ © DAI, Sommer-von Bülow

Deutsch-serbisches Archäologenteam stößt auf seltene Marmorskulptur einer Jagdszene

Fragment im spätantiken Kaiserpalast Felix Romuliana/Ostserbien entdeckt

Die Fragmente, die bei Gamzigrad in Ostserbien gefunden wurden, zeigen einen Ausschnitt einer ehemals etwas unterlebensgrossen rundplastischen Darstellung des "Thrakischen Reiters" im Gestus des erfolgreichen Jägers.

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09.07.2010
Aus aller Welt, Funde & Befunde

Rom: Älteste Apostel-Darstellungen entdeckt

Nach zwei Jahren intensiver Forschungen in der Katakombe der Heiligen Thekla entdeckten römische Archäologen Wandmalereien mit den Aposteln Petrus, Andreas und Johannes. Fabrizio Bisconti, der Direktor der archäologischen Arbeiten, stellte die Fresken der Öffentlichkeit vor: »Dies sind die ältesten Darstellungen der Apostel und sie stammen vom Ende des 4. Jahrhunderts n. Chr.« Das Fresko mit dem Bild des Paulus war während der Grabungen 2009 freigelegt worden, die der anderen drei Apostel erst in der Saison 2010.

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07.07.2010
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Die 1.600 Jahre alte Fischreuse in der Fundsituation. Foto: LWL

1.600 Jahre alte Fischreuse entdeckt

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) stießen auf der Ausgrabung in Castrop-Rauxel-Ickern (Kreis Recklinghausen) auf eine Fischreuse aus dem 4. Jahrhundert. Die Fischfang-Vorrichtung ist sehr gut erhalten und einzigartig in Westfalen.

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25.06.2010
Funde & Befunde, Forschung
KSD-VP-1/1

Aufrechter Gang älter als gedacht

Den aufrechten Gang gibt es schon deutlich länger als bisher angenommen. Dies zeigt ein Hominidenfund aus Äthiopien, der jetzt der Öffentlichkeit präsentiert wurde: Der von seinen Entdeckern »Kadanuumuu« getaufte Vormensch ist 3,6 Millionen Jahre alt und lief bereits fast so wie der heutige Mensch.

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18.06.2010
Funde & Befunde
Sichtbar gemachte Spuren im Boden: Alle namhaften Archäologen kamen am Anfang des 20. Jahrhunderts zu den Ausgrabungen nach Haltern, hier Friedrich Koepp (li.) und Hans Dragendorff über dem Profil eines Spitzgrabens vom Uferkastell auf der Flur Hofestatt. (Foto: LWL)

"... nichts ist so dauerhaft wie ein Loch ..."

Vor genau 111 Jahren, am 19. Juni 1899, begann in Haltern am See (Kreis Recklinghausen) die erste archäologische Untersuchung der römischen Militäranlagen. Heute gilt der Fundort Haltern als der größte und am besten erforschte Militärstandort des gesamten Römischen Reiches aus der Zeit um Christi Geburt.

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