28.11.2014 - 16:37:42

Von A bis Z

Alphabetisches Register
Für den schnellen Überblick: Das Schlagwortverzeichnis der Artikel und Rezensionen (nur für Clubmitglieder)

Funde & Befunde

19.10.2012
Forschung, Funde & Befunde
Vitrinenfenster zur Kühlzelle der Mumie vom Hauslabjoch (© Südtiroler Archäologiemuseum)

»Ötzi 3« wird nun bestattet

»Ötzi 3« ist ein Mann, der seinen Körper nach seinem Tod der Wissenschaft zur Verfügung gestellt hat. 15 Jahre lang, seit 1997, diente er der Forschung im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen, um die Kühlkammer von Ötzi zu perfektionieren. Nun ist die Aufgabe beendet und der Leichnam wurde nach Innsbruck überführt, wo er begraben wird.

1 Kommentar(e)

05.10.2012
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Das Grab "V3" aus dem frühbronzezeitlichen Gräberfeld von Geitzdendorf, NÖ (Foto:  Urgeschichtemuseum Niederösterreich)

Eine Metallverarbeiterin in der Bronzezeit?

Eine archäologische Überraschung verbarg sich im bronzezeitlichen Gräberfeld in Geitzendorf. Das Grab einer Metallverarbeiterin wurde gefunden – es könnte der erste Beleg einer Frau in diesem historischen Beruf sein.

1 Kommentar(e)

28.09.2012
Ausgrabungen, Forschung, Funde & Befunde
Konzentration von Elfenbeinsplittern, die den Bearbeitungsabfall der Werkstatt charakterisieren. Foto: Olaf Jöris, © MONREPOS

Älteste Elfenbeinwerkstatt der Welt in Sachsen-Anhalt entdeckt

Ausgrabungen an der als Mammutjagdstation bekannten Fundstelle Breitenbach bei Zeitz decken 35.000 Jahre alte Elfenbeinwerkstätte auf

Keine Kommentare

14.09.2012
Forschung, Funde & Befunde
Gut erhaltener Unterkiefer des Neandertalers Regourdou 1 (© P. Sémal, Royal Belgian Institute of Natural Sciences Brussels)

Zähne entlarven Neandertaler als Rechtshänder

Neandertaler waren überwiegend Rechtshänder. Zu diesem Ergebnis kommt eine Wissenschaftlerin des Senckenberg Forschungsinstitutes in Frankfurt/Main durch ihre Untersuchungen an Zähnen und Skelettteilen der ausgestorbenen Spezies. Die Rechtshändigkeit legt außerdem eine Dominanz der linken Gehirnhälfte und damit die Fähigkeit zur Sprache nahe.

Keine Kommentare

09.08.2012
Forschung, Funde & Befunde
Montage des neu entdeckten Unterkiefer KNM-ER 60000 mit dem Schädel KNM-ER 1470; man nimmt an, dass beide zur selben Art gehören. © Foto: Fred Spoor

Neue Zweige im Stammbaum des Menschen

Zwei weitere Frühmenschen-Arten in Kenia gefunden

Neue Fossilien, die im Osten des Turkana-Sees in Kenia entdeckt wurden, bestätigen nun, dass dort vor zwei Millionen Jahren neben unserem direkten Vorfahren Homo erectus zwei weitere Arten der Gattung Homo lebten.

Keine Kommentare

04.08.2012
Ausgrabungen, Aus aller Welt, Funde & Befunde
Eines der reliefverzierten Keramikgefäße, das als Kakaobecher diente mit der Darstellung eines jungen Mannes. Kakao war das Getränk des Adels in der Maya-Gesellschaft. Foto: Archäologisches Projekt Uxul/Universität Bonn

Bonner Archäologen entdecken in Mexiko das Grab eines Maya-Prinzen

Ein Trinkbecher gab den entscheidenden Hinweis

Archäologen der Abteilung für Altamerikanistik der Universität Bonn haben bei Ausgrabungen in einem Palast der Maya-Stadt Uxul ein reichhaltig ausgestattetes Prinzengrab entdeckt.

Keine Kommentare

01.06.2012
Aus aller Welt, Denkmalschutz, Funde & Befunde

Jordanien: Neue Entdeckung im frühislamischen Wüstenschloss Qusair 'Amra

Eine Inschrift, die bei Restaurierungsarbeiten im 60 km östlich der jordanischen Hauptstadt Amman gelegenen frühislamischen Jagdschloss Qusair 'Amra ans Licht kam, nennt den Namen des umayyadischen Prinzen, der im 8. Jahrhundert den Bau in Auftrag gab.

Keine Kommentare

25.05.2012
Ausgrabungen, Funde & Befunde, Aus aller Welt
Archäologen der Universität Jena fanden diese Marmortafel mit einer hebräischen Inschrift während Ausgrabungen in Portugal. Foto: Dennis Graen/FSU

Ältestes jüdisches Zeugnis auf der Iberischen Halbinsel

Archäologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben bei Ausgrabungen nahe der Stadt Silves im Süden Portugals das bisher älteste Zeugnis jüdischer Kultur auf der Iberischen Halbinsel entdeckt. Auf einer etwa 40 mal 60 Zentimeter großen Marmorplatte ist in hebräischer Schrift der Name »Yehiel« zu lesen, gefolgt von weiteren Buchstaben, die bisher nicht entziffert werden konnten.

2 Kommentar(e)

24.05.2012
Forschung, Funde & Befunde, Veröffentlichungen
Schmuck aus dem Geißenklösterle. Foto: Universität Tübingen

Älteste Kunst noch älter

Neue Datierungen von der Geißenklösterle-Höhle in Südwestdeutschland belegen frühe Ankunft des anatomisch modernen Menschen und die frühe Entstehung von Kunst und Musik bereits vor etwa 42.000 Jahren.

Keine Kommentare

13.04.2012
Funde & Befunde
Der Kamm nach der Restaurierung (Foto: Th. Rau, ZBSA)

Ältester Schriftfund Mitteldeutschlands

Bei der Auswertung der Ergebnisse der Ausgrabung einer germanischen Siedlung bei Frienstedt, Stadt Erfurt, wurde auf einem Kamm aus der Zeit um 300 n. Chr. eine Runeninschrift entdeckt. Es handelt sich um die älteste bekannte germanische Schrift in Mitteldeutschland überhaupt und den südlichsten Nachweis von Runen in dieser Zeit.

5 Kommentar(e)

05.04.2012
Aus aller Welt, Funde & Befunde
Der fossile Mittelfußknochen bei der Auffindung.

Lucy lief nicht alleine

Mehrere fossile Fußknochen aus der Region Afar in Äthiopien bringen Bewegung in die Erforschung des aufrechten Gangs. Die Auswertung der allgemein in der Paläoanthropologie seltenen Fußknochen erbrachte ein unerwartetes Ergebnis: zeitgleich mit Lucy hat sich anscheinend auch ein »entfernter Cousin« auf anderen Wegen mit dem aufrechten Gang beschäftigt.

Keine Kommentare

30.03.2012
Ausstellungen, Funde & Befunde
Mit insgesamt 293 Silbermünzen ist der Fund von Füllinsdorf der grösste keltische Hort mit Edelmetallmünzen aus der Schweiz (© Archäologie Baselland)

Der bislang größte eisenzeitliche Münzschatz der Schweiz

Auf dem Gebiet der Gemeinde Füllinsdorf (BL) wurde ein Depot mit 293 keltischen Silbermünzen entdeckt. Es handelt sich um den bislang größten Hortfund eisenzeitlicher Edelmetallmünzen aus der Schweiz. Die Archäologie Baselland zeigt den aussergewöhnlichen Neufund in einer kleinen Ausstellung im Museum.BL.

Keine Kommentare

23.03.2012
Funde & Befunde, Forschung
Freilegung des Grabes im Laborgebäude des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle.Foto: A. Hörentrup, LDA Sachsen-Anhalt

Massengrab aus der Schlacht von Lützen wird untersucht

Zwischen 6.500 und 10.000 Soldaten waren im November 1632 in der entscheidenden Schlacht des Dreißigjährigen Krieges gefallen. Im Rahmen eines Forschungsprojektes ist es im Herbst letzten Jahres erstmals gelungen, eines der Massengräber - von denen es zahlreiche gegeben haben muss - gezielt zu lokalisieren und im Block zu bergen. Jetzt wird es unter Laborbedingungen in der Werkstatt des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle freigelegt.

1 Kommentar(e)

23.03.2012
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Der frühkeltische Fürstensitz auf der Heuneburg bei Herbertingen-Hundersingen, Kreis Sigmaringen, in dessen Umfeld die Gräber gefunden wurden (© Denkmalpflege Baden-Württemberg)

Keltischer Goldschmuck aus dem 6. Jahrhundert v. Chr.

"Die Grabkammer einer vor ca. 2.600 Jahren bestatteten frühkeltischen Fürstin gehört zu den spektakulärsten archäologischen Entdeckungen in Deutschland", erklärte Ingo Rust, Staatssekretär im baden-württembergischen Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, am Dienstag, den 20.3.2012, bei der Bergung von zwei Schmuckstücken in Ludwigsburg.

1 Kommentar(e)

24.02.2012
Forschung, Funde & Befunde
Karte des Azraq Beckens mit der Fundstelle Kharaneh IV und weiteren epipaläolithischen Fundstellen der Region (Bild: CC BY PLoS ONE)

20.0000 Jahre alte Hütten in Jordanien entdeckt

Dass die sesshafte Lebensweise, bzw. der Beginn größerer dörflicher Strukturen im Vorderen Orient nicht erst mit dem Beginn des Ackerbaues einsetzt, wird in der Forschung schon länger nicht mehr bezweifelt. Die Forschungsergebnisse eines internationalen Archäologenteams am Fundort Kharaneh IV in Jordanien scheinen den Anfang dieser Entwicklung allerdings nochmals um 10.000 Jahre zu verschieben.

1 Kommentar(e)

24.02.2012
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Die etwa 10.000 Jahre alte Felszeichnung von Lapa do Santo. Fotografie und Umzeichnung. Abbildung: CC-BY PLoS one

Die älteste Felszeichnung Amerikas?

Forscher der Universität von São Paulo und der University of Washington in Seattle glauben die älteste sicher datierbare figürliche Felszeichnung der Neuen Welt gefunden zu haben. Ihre Ergebnisse haben Sie kürzlich in dem Online-Wissenschafts-Magazin PLoS ONE veröffentlicht.

Keine Kommentare

24.02.2012
Funde & Befunde

Goldene Zeiten in Niedersachsen

Die Nordeuropäische Erdgasleitung NEL ist eine große Herausforderung und zugleich Chance für die Archäologie, denn die 36 m breite Trasse schneidet über 200 km durch 10.000 Jahre Kulturgeschichte Niedersachsen. Im Zuge der baubegleitenden Ausgrabungen wurde im letzten Jahr ein bronzezeitlicher Goldschatz entdeckt.

Keine Kommentare

10.02.2012
Funde & Befunde
Frühchristliche Öllampen (Foto: Ägyptisches Museum der Universität Leipzig)

Verschollene Objekte kehren von Leipzig nach Berlin zurück

44 Objekte spätantik-byzantinischer Alltagskultur wurden kürzlich in Leipzig als Eigentum des Berliner Museums für Byzantinische Kunst identifiziert und kehren nun ins Bode-Museum zurück. Die Stücke waren nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in die Sowjetunion transportiert worden und gelangten 1958 im Zuge der Rückgabeaktion an die DDR fälschlicherweise in das Ägyptische Museum - Georg Steindorff - der Universität Leipzig.

Keine Kommentare

27.01.2012
Funde & Befunde

Rätselhafte Entdeckung auf Gräberfeld in Krefeld-Gellep

Wissenschaft kennt keine vergleichbaren Funde aus römisch-fränkischer Zeit

Ein unerklärliches wissenschaftliches Rätsel hat Dr. Margareta Siepen vom Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland aus Bonn beim Grabungsabend des Museums Burg Linn in Krefeld vorgestellt. Auf dem römisch-fränkischen Gräberfeld von Krefeld-Gellep entdeckte sie sogenannte Kopfgräber.

Keine Kommentare

27.01.2012
Funde & Befunde
Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk: Paderborner Stadtarchäologe Dr. Sven Spiong mit dem neu entdeckten Siegelstempel des Paderborner Benediktinerabtes Jodocus. Foto: LWL/Museum in der Kaiserpfalz

Ehrenamtlicher Sondengänger findet Siegelstempel des Abtes Jodocus Rosa

Frisch vom Feld in die Vitrine

Das kürzlich entdeckte Siegel eines Paderborner Abtes aus dem 16. Jh. ist ab sofort im Museum in der Kaiserpfalz zu sehen.

Keine Kommentare

13.01.2012
Ausstellungen, Funde & Befunde
Der prunkvolle 1000 Jahre alte Seidenkaftan wird auch kurze Zeit in der Ausstellung des LVR-LandesMuseum Bonn zu sehen sein. Beteiligte v. l. : Prof. Dr. Jan Bemmann, Universität Bonn; Prof. Dr. phil. Annemarie Stauffer, FH Köln; Dr. Anne Sicken, FH Köln; Laura Peters (B.A.), FH Köln; Maike Piecuch (B.A.), Dr. Michael Schmauder, LVR-LandesMuseum Bonn (Foto: Thilo Schmülgen/FH Köln)

Eine kulturhistorische Sensation

1000 Jahre alte wertvolle Textilien aus der Mongolei werden in der Fachhochschule Köln erforscht und restauriert. Die wertvollen Textilien zählen zu den Prunkstücken der spektakulären Ausstellung »Steppenkrieger – Reiternomaden des 7. – 14. Jahr­hun­derts aus der Mongolei«, die ab dem 26. Januar 2012 im LVR-Landesmuseum in Bonn zu sehen sein wird.

Keine Kommentare

06.01.2012
Funde & Befunde
Die Goldkugeln aus dem Grab der Keltenfürstin von der Heuneburg, Kreis Sigmaringen. (Foto: RP Stuttgart)

"Weihnachtsbescherung" für Archäologen

Das in einer spektakulären Aktion vor fast genau einem Jahr im Kreis Sigmaringen geborgene Grab der Keltenfürstin von der Heuneburg hat erneut einmalige Funde preisgegeben, wie das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart am 23.12.2011 mitteilte.

Keine Kommentare

06.01.2012
Funde & Befunde
Diese Goldmünzen fanden Brandenburger Archäologen. Foto: D. Sommer

Byzantinisches Gold in der Uckermark

In Brandenburg haben Archäologen Goldmünzen aus der Völkerwanderungszeit gefunden. Es handelt sich um acht sogenannte Solidi, z.T. Prägungen aus Konstantinopel und Rom, aber auch von germanischen Königen. Sie sind vermutlich im sechsten Jahrhundert vergraben worden - zu einer Zeit in der die Uckermark weitgehend unbesiedelt war und als Thüringen zur fränkischen Provinz wurde.

1 Kommentar(e)

18.11.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
So naturgetreu gearbeitete Schachfiguren wie dieser auf der Falkenburg gefundene Bischof sind europaweit extrem selten. Die Figur wurde im Schachspiel als Läufer eingesetzt. Foto: LWL/S. Brentführer

Dem Burgherrn ins Gemach geschaut

Einzigartige Schachfigur auf der Falkenburg entdeckt

Es ist eines der größten Burgenforschungsprojekte Westfalens: Die Grabungen an der Falkenburg bei Detmold. Seit 2004 untersucht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gemeinsam mit dem Lippischen Landesmuseum die Burg der Edelherren zur Lippe. Bei der diesjährigen Kampagne gab es kurz vor Grabungsende noch einen Überraschungsfund - die Archäologen entdeckten eine kunstvoll gearbeitete Schachfigur von internationalem Rang.

Keine Kommentare

11.11.2011
Ausstellungen, Funde & Befunde
Nur noch bis Ende November können Besucher das alte Langhaus besichtigen, danach wird es wissenschaftlich zerlegt (Foto: Urgeschichtemuseum NÖ)

Lebensdauer eines Langhauses

Eine Lebensdauer von 20 Jahren gaben die Erbauer dem jungsteinzeitlichen Langhaus im Freigelände des Urgeschichtemuseums in Asparn/Zaya (Niederösterreich), nun sind es mehr als 40 geworden.

5 Kommentar(e)

26.10.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Das »Malset« nach der Freilegung. Der Inhalt der Abalone-Schale wird durch einen flachen Kieselstein bedeckt © d'Errico/Pedersen/Henshilwood

Farbproduktion vor 100.000 Jahren

Schon sehr lange nutzt der Mensch Farben. Doch gerade für die paläolithischen Epochen lagen bisher kaum Informationen zum Herstellungsprozess der Pigmente vor. Die Entdeckung eines 100.000 Jahre alten »Werkzeugkastens« zur Farbherstellung vor drei Jahren in Südafrika hat diese Wissenslücke nun etwas geschlossen. Französische Wissenschaftler des Centre National de la Recherche Scientifique haben bei der Auswertung dieses besonderen Fundkomplexes mitgearbeitet.

2 Kommentar(e)

25.10.2011
Aus aller Welt, Funde & Befunde, Forschung
An dieser Stelle wurde das Mastodon vom Speer getroffen. Bild: Universität Kopenhagen

Die Uramerikaner begannen früher mit der Großwildjagd

Bisher galten die Menschen der sogenannten Clovis-Kultur als die ersten, die in Nordamerika Mastodonten jagten. Nun hat ein amerikanisch-dänisches Forschungsteam nachgewiesen, dass die amerikanische Elefantenart den Menschen bereits 1.000 Jahre früher als Nahrung diente.

Keine Kommentare

23.10.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde, Aus aller Welt
Das römische Forum von Alexandria Troas. Am rechten Rand des Forums haben die Archäologen den zwölfeckigen Bau ausgegraben. Foto: WWU

Mit einem 60-Tonnen-Kran in die Antike

Archäologen der Forschungsstelle Asia Minor berichten von Ausgrabungen in der Türkei

Seit rund zehn Jahren legen Archäologen der Universität Münster Schritt für Schritt die Überreste der antiken Stadt Alexandria Troas in der Türkei frei. Dabei fördern sie immer neue, bedeutsame Funde ans Tageslicht. In der diesjährigen Grabungssaison stellte das Projekt die Wissenschaftler vor eine große Herausforderung: Sie legten ein großes zwölfeckiges römisches Gebäude frei, das durch ein Erdbeben in der Spätantike unter einer meterhohen Schutt- und Trümmerschicht begraben worden war. Die Forscher mussten schweres Räumgerät einsetzen, um die Überreste des Gebäudes zu bergen.

Keine Kommentare

21.10.2011
Forschung, Funde & Befunde
So oder so ähnlich könnten die Wildpferde etwa 6000 vor Christus ausgesehen haben. (Foto: Robert Sommer)

Wildpferde überlebten Temperaturanstieg nach der Eiszeit

Das Schicksal des Wildpferdes hing während und nach der Eiszeit am Klima und an den Menschen. Dabei war es widerstandsfähiger, als bisher in der Fachwelt angenommen und überlebte den Temperaturanstieg und Klimawandel.

1 Kommentar(e)

14.10.2011
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Neuheiten der damaligen Medizintechnik - eine Zahnprothese.

Bruchbänder und Zahnprothesen: Über 140 Gräber auf Göttinger Campusgelände archäologisch untersucht

Die archäologischen Voruntersuchungen auf dem Baugelände des geplanten Lern- und Studiengebäudes der Universität Göttingen sind abgeschlossen. In der nordwestlichen Ecke des Campus befand sich ehemals ein Friedhof der katholischen Michaelis-Gemeinde, der zwischen 1851 und 1889 genutzt wurde. Ein Team aus Archäologen einer privaten Grabungsfirma im Auftrag der Universität und der Stadt Göttingen hat knapp 600 Quadratmeter des insgesamt 4000 Quadratmeter großen Areals untersucht und 146 Gräber freigelegt.

Keine Kommentare