28.05.2016 - 05:56:24

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Funde & Befunde

06.06.2014
Funde & Befunde, Forschung
Yanghai, Autonome Region Xinjiang, etwa um 1100 v. Chr., Vorderansicht einer Wollhose aus dem Grab M21 DAI Peking, M. Wagner

Älteste Hose der Welt kommt aus China

Reiter in den Steppen Eurasiens erfanden vor 3.200 Jahren die Hose

Unter den Grabbeigaben des Gräberfelds von Yanghai bei Turfan im Westen Chinas entdeckten Archäologen des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) Wollhosen aus der Zeit der ersten Reiterkrieger. Die Erfindung der Beinkleider dürfte eng mit dem Beginn des Reitens verknüpft sein.

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16.05.2014
Funde & Befunde, Aus aller Welt
Tangential- (oben) und Radialschnitt (unten) durch die Holzprobe des polynesichen Speeres Kaumaile, mit dem das Holz als Casuarina equisetifolia (Eisenholz) identifiziert wurde. Foto: Gerald Koch, Thünen-Institut

Deutsche Holzforscher bringen Licht in die Besiedlung einer Südseeinsel

Jahrhunderte altes Holz eines polynesischen Speeres konnte identifiziert werden

Das Alter und die Herkunft des Holzes, die jetzt von Hamburger Wissenschaftlern bestimmt wurde, bestätigen die mündliche Überlieferung der Bewohner des Südsee-Atolls Nanumea, nach der ihre Ahnen vor 23 Generationen die Insel erreichten.

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09.05.2014
Funde & Befunde
Graben des römischen Marschlagers bei Hachelbich, Kyffhäuserkreis während der Ausgrabungen. Foto © TLDA.

Römische Truppen in Thüringen

Nach vielen Jahren der Suche ist jetzt zum ersten Mal der archäologische Nachweis römischer Truppenpräsenz in Mitteldeutschland gelungen. Beim Dorf Hachelbich im Kyffhäuserkreis ist im Zuge mehrjähriger Untersuchungen durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie ein römisches Marschlager aus dem 1. bis 3. Jh. n. Chr. zweifelsfrei lokalisiert worden.

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09.05.2014
Funde & Befunde
Das umstrittene koptisch-ägyptische Papyrus-Fragment - so groß wie eine EC-Karte (Abb.: Harvard Divinity School)

Umstrittenes "Frau Jesu"-Papyrus eine Fälschung?

Das "Frau Jesu"-Papyrus trieb die Medien- und Wissenschaftswelt lange Zeit um und sorgte für etliche Schlagzeilen über Jesus, Maria Magdalena und die Frauenwelt im frühen Christentum. Können auch Frauen Jünger von Jesus gewesen sein? Und hatte eine oder seine Frau womöglich doch beim letzten Abendmahl unter den Jüngern gesessen?

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11.04.2014
Denkmalschutz, Funde & Befunde, Aus aller Welt
Steinfigur aus Tiwanaku/Bolivien im Pukara-Stil, 200 v. Chr. bis 200 n. Chr., Höhe ca. 16 cm. © Bernisches Historisches Museum, Bern. Foto Christine Moor

Bolivien fordert »Ekeko«-Figur von der Schweiz zurück

Langwierige Verhandlungen

Eine etwa 2.000 Jahre alte Steinfigur aus dem Hochland der Anden gelangte im 19. Jahrhundert unter fragwürdigen Umständen in die Schweiz. Seit 1929 befindet sich die Figur im Besitz des Bernischen Historischen Museums. Bei einem Besuch vor etwa zwei Jahren entdeckte die bolivianische Botschafterin die Figur. Seither bemüht sich der Andenstaat um die Rückgabe des Kulturgutes - doch die Verhandlungen ziehen sich hin.

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11.04.2014
Funde & Befunde, Ausgrabungen
Teile des Sarkophag-Deckels nach einer ersten Reinigung. Foto: Clara Amit, mit freundlicher Genehmigung der Israel Antiquities Authority.

Ein besonderer Fund im Jesreel Tal

In Israel wurde ein 3.300 Jahre alter Sarkophag mit persönlichen Gegenständen eines wohlhabenden Kanaaniters entdeckt. Unter den Grabbeigaben befand sich ein goldener Siegelring, der den Namen des ägyptischen Pharaos Sethos I. trägt. Bei dem Toten handelt es sich daher möglicherweise um einen Beamten der ägyptischen Armee.

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11.04.2014
Aus aller Welt, Funde & Befunde
Die Verzierung auf dem Goldblech zeigt eine Jagdszene mit Hund, Greif und Steinbock. Foto: Christian Eckmann

Verzierte Goldbleche aus dem Grab des Tutanchamun werden erstmals umfassend untersucht

Das Grab des Tutanchamun hält immer noch ungeahnte Schätze bereit: Eine Gruppe von dekorierten Goldblechen – teilweise auf Leder montiert – wird derzeit von einem ägyptisch-deutschem Team im Ägyptischen Museum Kairo konserviert und technologisch untersucht. Im Anschluss sollen die Objekte zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert werden.

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28.03.2014
Funde & Befunde
Zwei der Goldmünzen aus dem im Altar des Klosters Deir el-Bachît versteckten Hortfund: Solidus (oben) und Tremissis (unten), jeweils Vorder- und Rückseite. Fotos: DAI

Geheimversteck im Altar

Goldmünzen aus dem 6. Jahrhundert in einem koptischen Kloster in Luxor entdeckt

Ein Team des Deutschen Archäologischen Instituts entdeckte am 22. März 2014 im Kloster Deir el-Bachît, dem antiken Pauloskloster (Dra’ Abu el-Naga Nord/Theben-West) einen aus 29 byzantinischen Goldmünzen bestehenden Hortfund.

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28.03.2014
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Darstellung Karls des Großen in der Chronik des Ekkehard von Aura um 1112/14, Cambridge Corpus Christi, Ms 373, fol. 24r (Ausschnitt)

Die Spuren Karls des Großen in Forchheim

Bei Ausgrabungen im Hofbereich des ehemaligen Klosters fanden die Archäologen Überreste eines karolingischen Handelsplatzes. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich auch der Königshof in unmittelbarer Nähe befand.

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21.03.2014
Denkmalschutz, Funde & Befunde
Die Beschriftungsmaschine, die eigentlich in der Eierindustrie zum Einsatz kommt, wird über den PC bedient. (Foto: LWL/Münz-Vierboom)

Inklusionsprojekt in der Archäologie

Menschen mit Behinderung bedienen neue Maschine bei LWL-Archäologie für Westfalen

Eine computergesteuerte Beschriftungsmaschine übernimmt jetzt beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Münster die oft schwierige Beschriftung von archäologischen Funden und bietet vier Menschen mit Behinderungen bei der LWL-Archäologie für Westfalen neue berufliche Perspektiven.

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28.02.2014
Funde & Befunde, Denkmalschutz
Silberschale aus dem »Barbarenschatz«. Foto: GDKE Rheinland-Pfalz / Fitting

Schatz gefunden, Wissen zerstört - Der »Barbarenschatz« aus der Pfalz

Vor einigen Tagen ging die Meldung über den Schatzfund von Rülzheim in Rheinland-Pfalz durch die Medien. Ein 22-jähriger Sondengänger hatte mehrere goldene und silberne Gegenstände ausgegraben und diese später nicht ganz freiwillig der Denkmalbehörde übergeben.

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28.02.2014
Funde & Befunde
Die Beschläge und Schnallen des Leib- und Spathagurtes des »Kriegers von Bergkamen«. Foto: LWL/Brentführer

Bergkamener Grabfunde sind einzigartig

Mehrere Ausstellungen geplant

Auf den ersten Blick war es nur ein Haufen verrostetes Metall. Was sich unter den Werkzeugen der Restauratoren des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) als kleine Sensation entpuppt hat, war bei seiner Entdeckung optisch kaum vom Boden zu unterscheiden, in dem es lag. Inzwischen haben die Wissenschaftler herausgefunden: Diese Grabbeigaben sind einmalig, in Bergkamen (Kreis Unna) lag ein 1.300 Jahre alter Schatz verborgen.

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21.02.2014
Forschung, Funde & Befunde
3D-Scan eines eisenzeitlichen Menschenschädels (8. – 5. Jahrhundert v. Chr.). Foto: Timo Seregély

Erste Ergebnisse aus der Kirschbaumhöhle präsentiert

Die Kirschbaumhöhle auf der Fränkischen Alb wurde 2010 von Speläologen der Forschungsgruppe Fränkischer Karst e.V. entdeckt. Die dort enthaltenen Knochenfunde beließen die Höhlenforscher unberührt, so dass diese Höhle – benannt nach einem damals dort vorhandenen Kirschbaum – die erste Schachthöhle Deutschlands ist, welche im Originalzustand mit modernster Technik erforscht wird. Von den ersten Altersdatierungen der Knochen sind die Bamberger Archäologen überrascht.

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14.02.2014
Funde & Befunde
Einer der pleistozänen menschlichen Fußabdrücke von Happisburgh in Norfolk. Foto: Martin Bates

800.000 Jahre alte menschliche Fußabdrücke in Norfolk entdeckt

An der Ostküste Englands haben britische Forscher die ältesten noch erhaltenen menschlichen Fußspuren außerhalb Afrikas dokumentiert. Die Spuren, die eine Gruppe von Frühmenschen der Art Homo antecessor im weichen Boden am Ufer eines pleistozänen Flusslaufes hinterlassen hatte, sind der früheste direkte Nachweis für die Anwesenheit von Menschen in Nordeuropa.

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13.02.2014
Funde & Befunde
Der Zirkusbecher mit einem Wagenrennenmotiv. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Seltener römischer Zirkusbecher zeigt Wagenrennszene

Museum Burg Linn: Neue Funde, Erwerbungen und Erkenntnisse vorgestellt

Beim traditionellen Grabungsabend des Museums Burg Linn in Krefeld wurden die archäologischen Funde des vergangenen Jahres, neue Arbeiten aus der Restaurierungswerkstatt sowie Neuerwerbungen und Stiftungen für die Sammlung des Hauses präsentiert. Ein herausragendes Artefakt bildet ein sogenannter römischer Zirkusbecher aus der Mitte des ersten nachchristlichen Jahrhundertes.

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06.12.2013
Funde & Befunde
Gründungsurkunde aus dem Ischtar-Tempel in Assur (Vorderseite). © Staatliche Museen zu Berlin, Vorderasiatisches Museum

Goldtäfelchen kehrt ins Vorderasiatische Museum Berlin zurück

Am Mittwoch, den 4.12.2013, wurde in New York ein über dreitausend Jahre altes Goldtäfelchen aus Assur, das dem Vorderasiatischen Museum Berlin in den Wirren bei Kriegsende abhanden gekommen war, an das Museum zurückgegeben.

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06.12.2013
Funde & Befunde
Die verzierte Pferdemaske aus dem Grab von Bettelsbühl (Rekonstruktion). © LDA Baden-Württemberg

Funde im Fürstinnengrab von Bettelbühl präsentiert

Vor 3 Jahren wurde unweit der Heuneburg das Grab einer keltischen Fürstin als Ganzes im Block geborgen. Seither haben Restauratoren und Archäologen des LDA Baden-Württemberg an dessen Freilegung gearbeitet. Am Donnerstag präsentierte Landesarchäologe Dirk Krausse erstmals in einer Gesamtschau die vollständig freigelegte Bestattung der Keltenfürstin mit ihren reichen Grabbeigaben, unter denen sich neben Schmuck aus Gold und Bernstein auch eine verzierte Pferdemaske aus Bronze befindet.

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05.12.2013
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Einer der bis zu 3,5 m tiefen jungsteinzeitlichen Schächte im Profil. Deutlich ist die Abbauweitung an der Schachtsohle zu erkennen. Foto © LDA Sachsen-Anhalt

6.000 Jahre altes Feuersteinbergwerk im Mansfelder Land entdeckt

Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt haben bei der Ortschaft Erdeborn zahlreiche Bergwerksschächte freigelegt, in denen schon vor etwa 6.000 Jahren jungsteinzeitliche Bergleute nach Feuerstein gruben - dem wertvollsten Rohstoff ihrer Zeit. Damit reichen die Wurzeln des Bergbaus im Mansfelder Land mehrere tausend Jahre weiter in die Vergangenheit als bisher bekannt.

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18.10.2013
Funde & Befunde
Der Hohlbuckelarmring war während der Eisenzeit ein exklusiver Frauenschmuck in der Region. (Foto: LWL/Menne)

Wallburg gibt besonderes Fundstück frei

Schon vor fast 2.600 Jahren lebten und arbeiteten dort Menschen und schützten sich mit stattlichen Wällen gegen Angriffe: Die Wallburg "Bruchhauser Steine" bei Olsberg (Hochsauerlandkreis) hat eine lange Geschichte, die bereits in der späten Eisenzeit im 5. Jahrhundert v. Chr. begann.

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11.10.2013
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Freilegung der halbkreisförmigen römischen Badewanne bei der Lehrgrabung in Bliesdalheim. Foto: Saar-Uni.

Antike Badekultur im Bliesgau

Studierende der Saar-Uni graben halbkreisförmige Badewanne in römischer Villa aus

Bei der diesjährigen Lehrgrabung im Bliesgau machten die Studentinnen und Studenten von Professor Rudolf Echt einen außergewöhnlichen Fund: In den Überresten einer römischen Villa entdeckten sie eine in Halbkreisform gemauerte Badewanne.

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11.10.2013
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Marmorköpfe mit abgeschlagenen Nasen. Foto © DAI

Götterbilder zum Schutz vor Christianisierung in einer Höhle in Milet bestattet

Die Ausgrabung eines antiken Felsheiligtums unter dem Theaterkastell von Milet in der heutigen Türkei hat aus Terrakotta gefertigte menschliche Gliedmaße und Götterbilder aus Marmor zutage gefördert. Der Fundzusammenhang wirft ein Schlaglicht auf die Christianisierung der antiken Stadt.

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27.09.2013
Funde & Befunde
Standort der untersuchten Bäume in der Türkei (Abb.: GFZ)

Erste lange Temperaturrekonstruktion aus Jahrringen für das östliche Mittelmeergebiet

Wissenschaftler des Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam habe eine jahrgenaue, fast 900-jährige Zeitreihe entwickelt, die das mittelalterliche Klima-Optimum, die kleine Eiszeit zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert und auch den Übergang in die moderne Warmphase umfasst.

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13.09.2013
Funde & Befunde, Ausgrabungen
Aufsehen erregender Fund: Wissenschaftler der Universität Bonn entdeckten in einer künstlichen Höhle der früheren Maya-Stadt Uxul in Mexiko die Reste zerstückelter Körper. Auf dem Bild sind mehrere Schädel, Unterkiefer und Rippen zum Zeitpunkt der Ausgrabung zu sehen. Foto © Nicolaus Seefeld/Uni Bonn

Maya zerstückelten ihre Feinde

In der früheren Maya-Stadt Uxul (Mexiko) haben Altamerikanisten der Universität Bonn in einer künstlichen Höhle ein Massengrab entdeckt. Spuren an den Knochen deuten darauf hin, dass die Menschen vor rund 1.400 Jahren enthauptet und zerstückelt wurden. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass es sich bei den Opfern entweder um Kriegsgefangene oder aber um Adlige aus Uxul selbst handelt.

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18.08.2013
Funde & Befunde
Fund vom Schlachtfeld am Harzhorn: Fragment eines römischen Kettenhemds. Foto: Clemens Fiedler

Schlacht am Harzhorn: Kettenhemd eines römischen Soldaten gefunden

Archäologen der Freien Universität Berlin ist bei ihren Ausgrabungen auf dem römisch-germanischen Schlachtfeld vom Harzhorn in Niedersachsen ein herausragenden Fund gelungen. Bei der Erkundung des Areals bei Kalefeld im Landkreis Northeim nördlich von Göttingen fanden die Wissenschaftler unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Meyer das Kettenhemd eines römischen Soldaten. Erstmals wurde damit auf einem römisch-germanischen Schlachtfeld ein so gut erhaltener Körperpanzer freigelegt.

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15.08.2013
Funde & Befunde, Veröffentlichungen
Vier Ansichten des am vollständigsten erhaltenen Lissoirs, der bei Ausgrabungsarbeiten in der Neandertalerfundstätte Abri Peyroni entdeckt wurde. © Abri Peyrony & Pech-de-l’Azé I Projects

Neandertaler schufen die ersten Spezialwerkzeuge Europas aus Knochen

Uraltes Erbe: Heutige Schleifwerkzeuge zur Lederbearbeitung wurden in ähnlicher Form schon von den Neandertalern gefertigt

Noch heute, 50.000 Jahre nach den Neandertalern und der Ankunft der ersten anatomisch modernen Menschen in Europa, werden sogenannte Lissoirs zur Verarbeitung von Tierhäuten benutzt. Die aus den Rippen von Rehwild hergestellten Schleifgeräte machen Leder weicher, glatter und wasserbeständiger. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und von der Universität Leiden in den Niederlanden haben in zwei einander benachbarten altsteinzeitlichen Ausgrabungsstätten im Südwesten Frankreichs Neandertaler-Werkzeuge aus Knochen entdeckt, die solchen Lissoirs sehr ähnlich sind. Die Werkzeuge unterscheiden sich von allen zuvor in Neandertaler-Stätten gefundenen Geräten.

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19.07.2013
Funde & Befunde
Mit dem Kopf, der bei jüngsten Grabungen gefunden wurde, ist der etwa 40.000 Jahre alte Löwe wieder beinahe komplett. Foto: H. Jensen/Universität Tübingen

Kopf für Eiszeitfigur gefunden

Archäologen der Universität Tübingen konnten nach neuen Funden eine der 40.000 Jahre alten Elfenbeinfiguren vervollständigen

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19.07.2013
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Solebecken mit Bretterabdruck. Foto: Klaus Bentele © LDA Sachsen-Anhalt

Bronzezeitliche Salzproduktion in Halle

Bei Ausgrabungen auf dem Campus der Kunsthochschule Giebichenstein in Halle (Saale) stießen Archäologen auf eine außergewöhnlich gut erhaltene Salzproduktionsanlage aus der späten Bronze- und frühen Eisenzeit. Der gute Erhaltungszustand ermöglicht es hier erstmalig, den gesamten Produktionsprozess von der Aufarbeitung der Sole bis zum fertigen Produkt im archäologischen Befund nachzuvollziehen.

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05.07.2013
Ausstellungen, Funde & Befunde
Die Fragmente des Löwenmenschen. Foto: Y. Mühleis, ©LAD im RPS

Neuer alter Löwenmensch

Mit Fragementen aus den Nachgrabungen im Stadel soll die bekannte Figur des »Löwenmenschen« aus dem Lonetal weiter ergänzt werden. Das aktuelle Restaurierungsprojekt wurde am vergangenen Mittwoch der Öffentlichkeit vorgestellt.

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24.05.2013
Funde & Befunde
Das an einem Motorschlitten befestigte Multiantennen-Bodenradarsystem des LBI ArchPro im Wintereinsatz vor einem der monumentalen Grabhügel in Borre. Foto LBI ArchPro, Erich Nau

Hafen der Häuptlinge - Königreich der Toten

Im südnorwegischen Borre haben österreichische und norwegische Forscher einen in seiner Struktur einzigartigen Häuptlingssitz aus der Wikingerzeit entdeckt. Behilflich waren dabei neu entwickelte Bodenradarsysteme, die speziell für den Wintereinsatz auf verschneiten Flächen ausgelegt sind.

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11.04.2013
Funde & Befunde
Der Bochumer Student Jona Schröder bei der Bergung des Tintenfässchens im Grabungsprofil. Foto: LWL/Tremmel

Student und Schülerin finden bislang besterhaltenes römisches Tintenfässchen in Haltern

Bei der Ausgrabung im Vorfeld des geplanten "Römerparks Aliso" in Haltern (Kreis Recklinghausen) haben zwei junge Ausgräber ein kleines römisches Tintenfässchen aus Ton gefunden. Der Römerpark soll neben dem LWL-Römermuseum auf dem Gelände des ehemaligen Römerlagers entstehen.

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