04.12.2016 - 09:12:01

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Funde & Befunde

24.10.2014
Funde & Befunde, Forschung, Veröffentlichungen
Die Untersuchungsergebnisse sind im soeben erschienenen Tagungsband zum 6. Mitteldeutschen Archäologentag publiziert. Bild: LDA Sachsen-Anhalt

Goldfund von Bernstorf stammt wohl doch nicht aus der Bronzezeit

Neue Materialanalysen zeigen, dass es sich um modernes Gold handelt

Als im Jahr 1998 im Umfeld der mittelbronzezeitlichen Befestigungsanlage im bayerischen Bernstorf mehrere Gold- und Bernsteinobjekte gefunden wurden, sorgte das für jede Menge Gesprächsstoff. Rätselhafte, anscheinend der mykenischen Linearschrift B zuzuordnende Zeichen auf den Bernsteinobjekten und erste Materialanalysen des Goldes, die Ähnlichkeiten mit Funden aus dem Grab des ägyptischen Pharaos Echnaton zeigten, wurden als Beleg für Handelsbeziehungen zwischen Bayern und dem Mittelmeerraum während der Bronzezeit gewertet. Die Ergebnisse neuer Materialanalysen, die am gestrigen Donnerstag in einem neu erschienenen Tagungsband vorgelegt wurden, zeigen nun allerdings, dass das Gold einen Reinheitsgrad von 99,99% aufweist - und demnach mit modernen Verfahren hergestellt worden sein muss. Auch die Echtheit der Bernsteinfunde wird nun in Zweifel gezogen.

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17.10.2014
Funde & Befunde
Spätkeltische Silbermünzen aus Merklingen. Foto: Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg / Y. Mühleis

Keltischer Münzschatz bei Merklingen entdeckt

Wie das Regierungspräsidium Stuttgart jetzt mitteilte, haben Mitarbeiter des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart bei archäologischen Untersuchungen im Vorfeld des Neubaus der ICE-Strecke Wendlingen-Ulm/Ausbau A 8 in der Nähe von Merklingen im Juli 43 keltische Silbermünzen entdeckt.

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12.09.2014
Forschung, Funde & Befunde
Die Bildmontage aus Luftbildern, LIDAR-Scan- und Bodenradar-Daten zeigt die prähistorischen Monumente rund um Stonehenge, von denen es mehr gibt als bislang angenommen. Die neuen Entdeckungen sind rot hervorgehoben. Bild: © LBI ArchPro, Wolfgang Neubauer

Neue Entdeckungen bei Stonehenge

Stonehenge, das bekannteste prähistorische Monument der Welt, ist mehr als nur ein Steinkreis. Umgeben von einem Graben und einem Wall steht das Monument im Zentrum hunderter Grabhügel, die bis heute die umliegende Landschaft prägen. Trotz jahrhundertelanger Erforschung blieben die Flächen zwischen den im Gelände sichtbaren Monumenten terra incognita. Nun hat ein internationales Forscherteam das Gebiet rund um das Megalithbauwerk im Rahmen eines mehrjährigen Projektes mit geophysikalischen Methoden genauer unter die Lupe genommen und dabei 17 bisher unbekannte Monumente entdeckt.

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05.09.2014
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Gussform für eine Kolbenkopfnadel aus den aktuellen Grabungen im Vorfeld der JAGAL-Trasse. Foto: R. Hüthig © LDA Sachsen-Anhalt

Bronzezeitliches Metallhandwerk bei Preußlitz

Rückschlüsse auf vorgeschichtliche Wirtschafts- und Austauschsysteme

Bei Ausgrabungen im Vorfeld des Neubaus einer Gastrasse unweit von Bernburg fanden Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt eine große Kreisgrabenanlage und Gußformen aus der Bronzezeit.

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29.08.2014
Funde & Befunde
In der Kirche Sant'Ambrogio in Mailand: Prof. Dr. Sabine Schrenk (rechts) von der Universität Bonn und die Kölner Textilrestauratorin Ulrike Reichert mit den wertvollen Tuniken. (© Foto: Jochen Schaal-Reichert)

Vom Seidentuch zur Reliquie

Archäologen der Universität Bonn und Restauratoren sichern und erforschen Tuniken, die dem heiligen Ambrosius aus dem vierten Jahrhundert zugeschrieben werden. Bei der Untersuchung der kostbaren Seidengewänder fördern sie erstaunliche wissenschaftliche Erkenntnisse über die Entstehungsgeschichte der frühen Reliquienverehrung zutage.

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09.08.2014
Ausstellungen, Funde & Befunde
Dr. Hans-Peter Müller (rechts) lässt sich von Bernhard Gutmann zeigen, wie die Restaurierung des zirka vier mal zwei Meter großen Gibsabgusses vorangeht. (Foto: Grit K. Friedmann)

Antikenmuseum Leipzig restauriert Relief-Koloss

Im Antikenmuseum in Leipzig wird derzeit ein über 100 Jahre alter Gipsabguss des sogenannten Beutereliefs vom Titusbogen auf dem Forum Romanum in Rom restauriert. Vom 11. Dezember an soll der gewaltige, generalüberholte Relief-Koloss mit einer Größe von zirka vier mal zwei Metern dann erstmalig in Frankfurt am Main in einer Ausstellung des Jüdischen Museums zu sehen sein.

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09.08.2014
Funde & Befunde
Dank der Inschrift leicht zu datieren: Der aus dem 3. Jahrhundert n.Chr. stammende Meilenstein zu Ehren von Kaiser Severus Alexander (Foto: Landesamt für Bodendenkmäler)

Vier römische Meilensteine und ein Ausstellungskonzept vorgestellt

In einer Schottergrube in Obervintl (Südtirol) sind gleich vier römische Meilensteine zum Vorschein gekommen. Sie haben im dritten Jahrhundert nach Christus die Römerstraße durch das Pustertal gesäumt, am gestrigen 8.8.2014 wurden sie im Fundarchiv des Landesamts für Bodendenkmäler der Öffentlichkeit vorgestellt - gemeinsam mit einem neuen Ausstellungskonzept.

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09.08.2014
Funde & Befunde
Von vorne und von der Seite: Gesichtsrekonstruktion mit eingeblendetem Schädel. (Quelle: Ursula Wittwer-Backofen, Biologische Anthropologie, Universität Freiburg)

Gerücht um die "Dunkelgräfin" geklärt

Forscherinnen belegen, dass es sich bei einem Skelett aus Hildburghausen in Thüringen nicht um die französische Prinzessin Marie Thérèse handelt

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01.08.2014
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Ausgrabung bei Wörbzig: Großer bronzezeitlicher Grubenkomplex mit drei rechteckigen Herdgruben. Foto: Klaus Bentele © LDA Sachsen-Anhalt

Produktion von Salz und Pökelfleisch in der Bronzezeit

Schon in der Bronzezeit war die Salzgewinnung ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im südlichen Sachsen-Anhalt. Das zeigen die zahlreichen Funde von Salzsiedekeramik aus dieser Epoche. Auch bei den aktuellen Ausgrabungen bei Wörbzig im Landkreis Anhalt-Bitterfeld fanden die Archäologen des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt zahlreiche Bruchstücke von Briquetage. Daneben fanden sich zahlreiche Herd- oder Gargruben, in denen vermutlich Schweinefleisch gepökelt und so haltbarer gemacht wurde.

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01.08.2014
Funde & Befunde
Mittelhandknochen des kleinen Rindes von Twann mit Spuren der Probenentnahme für die genetischen Untersuchungen. (Foto: Universität Basel, Integrative Prähistorische und Naturwissenschaftliche Archäologie)

Neue Erkenntnisse zur Geschichte des Hausrinds in Europa

Forscher der Universität Basel haben in einer neolithischen Siedlung am Bielersee eine überraschende Entdeckung gemacht: Die DNA eines Rinderknochens weist Spuren des europäischen Auerochsen auf und wirft damit neues Licht auf die Geschichte der Domestizierung des Hausrinds. Die Fachzeitschrift "Scientific Reports" hat die Resultate der Basler Forschungsgruppe veröffentlicht.

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01.08.2014
Funde & Befunde
Spatha, sog. Ulfberht-Schwert, aus dem Rhein bei Mannheim, 1. Hälfte 9. Jh. Foto: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Hic_et_nunc" target="_blank">Hic et nunc</a>, Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode" target="_blank">Creative Commons CC-by-sa-3.0 de</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target="_blank">Kurzfassung</a>). Originaldatei: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ulfberht_cropped.jpg" target="_blank">Ulfberht cropped</a>.

Archäologie und Chemie lösen Rätsel aus der niedersächsischen Ur- und Frühgeschichte

Die Geheimnisse zweier archäologischer Neufunde haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege (NLD) und der Leibniz Universität Hannover enträtselt. Es handelt sich zum einen um den ältesten Metallfund Niedersachsens, ein jungsteinzeitliches Kupferbeil aus dem 4. Jahrtausend vor Christus, zum anderen um ein hervorragend erhaltenes Schwert aus dem frühen Mittelalter mit der Inschrift "Ulfberht".

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18.07.2014
Funde & Befunde
Untersuchung der Gletschermumie (&copy; Südtiroler Archäologiemuseum/EURAC/Samadelli/Staschitz)

Ötzis Zahnprobleme bestätigt

Ötzis menschliches Erbgut ist entschlüsselt. Doch die 0,1 Gramm leichte Probe aus dem Beckenknochen der 5300 Jahre alten Mumie gibt noch viel mehr her: Ein Forscherteam der EURAC in Bozen und der Universität Wien hat auch die nichtmenschliche DNA in der Probe analysiert und fand Hinweise für den Parodontoseerreger Treponema denticola.

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11.07.2014
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Spätbronzezeitliche Grabfunde im Apothekenhof der Residenz München. Foto: BSV / Rainer Herrmann

Der älteste Münchner

Bei Kanalbauarbeiten im Apothekenhof der Münchner Residenz wurde eine Bestattung der späten Bronzezeit freigelegt. Es ist das bisher älteste Grab innerhalb des Stadtgebietes.

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04.07.2014
Funde & Befunde
Der östliche Eingang zur Vogelherdhöhle im Lonetal. Foto: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lonetal_-_%C3%B6stlicher_Eingang_der_Vogelherdh%C3%B6hle.JPG?" target="_blank">Klaus Rohwer</a>, Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode" target="_blank">Creative Commons CC-by-sa-3.0 de</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target="_blank">Kurzfassung</a>). Originaldatei: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lonetal_-_%C3%B6stlicher_Eingang_der_Vogelherdh%C3%B6hle.JPG?" target="_blank">Lonetal - östlicher Eingang der Vogelherdhöhle</a>.

Höhlen der Schwäbischen Alb sollen UNESCO Welterbe werden

Die Kultusministerkonferenz hat beschlossen, die Höhlen der Schwäbischen Alb mit ihrer Eiszeitkunst 2016 bei der UNESCO in Paris als Antrag Deutschlands zur Aufnahme in die Welterbeliste einzureichen. Der baden-württembergische Vorschlag "Höhlen der ältesten Eiszeitkuns"“ ist nun in die sogenannte deutsche Tentativliste aufgenommen worden. Auf dieser Liste sind Vorschläge von Ländern eingetragen, die in den kommenden Jahren für eine Antragsstellung als Welterbe vorgesehen sind.

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21.06.2014
Funde & Befunde
Das "Tüpfi" aus dem Rhein. Höhe: 14 cm. (Foto: Ph. Saurbeck)

Ein unerwarteter Fund bei der "Rhyputzete"

Alle drei bis fünf Jahre reinigen Freiwillige in Basel in der Schweiz die ufernahen Bereiche des Rheins und bergen dabei nicht unbeträchtliche Mengen an Abfall und Schrott. In diesem Jahr konnte auch ein archäologischer Fund gemacht werden.

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06.06.2014
Funde & Befunde, Forschung
Yanghai, Autonome Region Xinjiang, etwa um 1100 v. Chr., Vorderansicht einer Wollhose aus dem Grab M21 DAI Peking, M. Wagner

Älteste Hose der Welt kommt aus China

Reiter in den Steppen Eurasiens erfanden vor 3.200 Jahren die Hose

Unter den Grabbeigaben des Gräberfelds von Yanghai bei Turfan im Westen Chinas entdeckten Archäologen des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) Wollhosen aus der Zeit der ersten Reiterkrieger. Die Erfindung der Beinkleider dürfte eng mit dem Beginn des Reitens verknüpft sein.

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16.05.2014
Funde & Befunde, Aus aller Welt
Tangential- (oben) und Radialschnitt (unten) durch die Holzprobe des polynesichen Speeres Kaumaile, mit dem das Holz als Casuarina equisetifolia (Eisenholz) identifiziert wurde. Foto: Gerald Koch, Thünen-Institut

Deutsche Holzforscher bringen Licht in die Besiedlung einer Südseeinsel

Jahrhunderte altes Holz eines polynesischen Speeres konnte identifiziert werden

Das Alter und die Herkunft des Holzes, die jetzt von Hamburger Wissenschaftlern bestimmt wurde, bestätigen die mündliche Überlieferung der Bewohner des Südsee-Atolls Nanumea, nach der ihre Ahnen vor 23 Generationen die Insel erreichten.

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09.05.2014
Funde & Befunde
Graben des römischen Marschlagers bei Hachelbich, Kyffhäuserkreis während der Ausgrabungen. Foto © TLDA.

Römische Truppen in Thüringen

Nach vielen Jahren der Suche ist jetzt zum ersten Mal der archäologische Nachweis römischer Truppenpräsenz in Mitteldeutschland gelungen. Beim Dorf Hachelbich im Kyffhäuserkreis ist im Zuge mehrjähriger Untersuchungen durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie ein römisches Marschlager aus dem 1. bis 3. Jh. n. Chr. zweifelsfrei lokalisiert worden.

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09.05.2014
Funde & Befunde
Das umstrittene koptisch-ägyptische Papyrus-Fragment - so groß wie eine EC-Karte (Abb.: Harvard Divinity School)

Umstrittenes "Frau Jesu"-Papyrus eine Fälschung?

Das "Frau Jesu"-Papyrus trieb die Medien- und Wissenschaftswelt lange Zeit um und sorgte für etliche Schlagzeilen über Jesus, Maria Magdalena und die Frauenwelt im frühen Christentum. Können auch Frauen Jünger von Jesus gewesen sein? Und hatte eine oder seine Frau womöglich doch beim letzten Abendmahl unter den Jüngern gesessen?

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11.04.2014
Denkmalschutz, Funde & Befunde, Aus aller Welt
Steinfigur aus Tiwanaku/Bolivien im Pukara-Stil, 200 v. Chr. bis 200 n. Chr., Höhe ca. 16 cm. © Bernisches Historisches Museum, Bern. Foto Christine Moor

Bolivien fordert »Ekeko«-Figur von der Schweiz zurück

Langwierige Verhandlungen

Eine etwa 2.000 Jahre alte Steinfigur aus dem Hochland der Anden gelangte im 19. Jahrhundert unter fragwürdigen Umständen in die Schweiz. Seit 1929 befindet sich die Figur im Besitz des Bernischen Historischen Museums. Bei einem Besuch vor etwa zwei Jahren entdeckte die bolivianische Botschafterin die Figur. Seither bemüht sich der Andenstaat um die Rückgabe des Kulturgutes - doch die Verhandlungen ziehen sich hin.

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11.04.2014
Funde & Befunde, Ausgrabungen
Teile des Sarkophag-Deckels nach einer ersten Reinigung. Foto: Clara Amit, mit freundlicher Genehmigung der Israel Antiquities Authority.

Ein besonderer Fund im Jesreel Tal

In Israel wurde ein 3.300 Jahre alter Sarkophag mit persönlichen Gegenständen eines wohlhabenden Kanaaniters entdeckt. Unter den Grabbeigaben befand sich ein goldener Siegelring, der den Namen des ägyptischen Pharaos Sethos I. trägt. Bei dem Toten handelt es sich daher möglicherweise um einen Beamten der ägyptischen Armee.

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11.04.2014
Aus aller Welt, Funde & Befunde
Die Verzierung auf dem Goldblech zeigt eine Jagdszene mit Hund, Greif und Steinbock. Foto: Christian Eckmann

Verzierte Goldbleche aus dem Grab des Tutanchamun werden erstmals umfassend untersucht

Das Grab des Tutanchamun hält immer noch ungeahnte Schätze bereit: Eine Gruppe von dekorierten Goldblechen – teilweise auf Leder montiert – wird derzeit von einem ägyptisch-deutschem Team im Ägyptischen Museum Kairo konserviert und technologisch untersucht. Im Anschluss sollen die Objekte zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert werden.

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28.03.2014
Funde & Befunde
Zwei der Goldmünzen aus dem im Altar des Klosters Deir el-Bachît versteckten Hortfund: Solidus (oben) und Tremissis (unten), jeweils Vorder- und Rückseite. Fotos: DAI

Geheimversteck im Altar

Goldmünzen aus dem 6. Jahrhundert in einem koptischen Kloster in Luxor entdeckt

Ein Team des Deutschen Archäologischen Instituts entdeckte am 22. März 2014 im Kloster Deir el-Bachît, dem antiken Pauloskloster (Dra’ Abu el-Naga Nord/Theben-West) einen aus 29 byzantinischen Goldmünzen bestehenden Hortfund.

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28.03.2014
Ausgrabungen, Funde & Befunde
Darstellung Karls des Großen in der Chronik des Ekkehard von Aura um 1112/14, Cambridge Corpus Christi, Ms 373, fol. 24r (Ausschnitt)

Die Spuren Karls des Großen in Forchheim

Bei Ausgrabungen im Hofbereich des ehemaligen Klosters fanden die Archäologen Überreste eines karolingischen Handelsplatzes. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich auch der Königshof in unmittelbarer Nähe befand.

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21.03.2014
Denkmalschutz, Funde & Befunde
Die Beschriftungsmaschine, die eigentlich in der Eierindustrie zum Einsatz kommt, wird über den PC bedient. (Foto: LWL/Münz-Vierboom)

Inklusionsprojekt in der Archäologie

Menschen mit Behinderung bedienen neue Maschine bei LWL-Archäologie für Westfalen

Eine computergesteuerte Beschriftungsmaschine übernimmt jetzt beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Münster die oft schwierige Beschriftung von archäologischen Funden und bietet vier Menschen mit Behinderungen bei der LWL-Archäologie für Westfalen neue berufliche Perspektiven.

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28.02.2014
Funde & Befunde, Denkmalschutz
Silberschale aus dem »Barbarenschatz«. Foto: GDKE Rheinland-Pfalz / Fitting

Schatz gefunden, Wissen zerstört - Der »Barbarenschatz« aus der Pfalz

Vor einigen Tagen ging die Meldung über den Schatzfund von Rülzheim in Rheinland-Pfalz durch die Medien. Ein 22-jähriger Sondengänger hatte mehrere goldene und silberne Gegenstände ausgegraben und diese später nicht ganz freiwillig der Denkmalbehörde übergeben.

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28.02.2014
Funde & Befunde
Die Beschläge und Schnallen des Leib- und Spathagurtes des »Kriegers von Bergkamen«. Foto: LWL/Brentführer

Bergkamener Grabfunde sind einzigartig

Mehrere Ausstellungen geplant

Auf den ersten Blick war es nur ein Haufen verrostetes Metall. Was sich unter den Werkzeugen der Restauratoren des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) als kleine Sensation entpuppt hat, war bei seiner Entdeckung optisch kaum vom Boden zu unterscheiden, in dem es lag. Inzwischen haben die Wissenschaftler herausgefunden: Diese Grabbeigaben sind einmalig, in Bergkamen (Kreis Unna) lag ein 1.300 Jahre alter Schatz verborgen.

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21.02.2014
Forschung, Funde & Befunde
3D-Scan eines eisenzeitlichen Menschenschädels (8. – 5. Jahrhundert v. Chr.). Foto: Timo Seregély

Erste Ergebnisse aus der Kirschbaumhöhle präsentiert

Die Kirschbaumhöhle auf der Fränkischen Alb wurde 2010 von Speläologen der Forschungsgruppe Fränkischer Karst e.V. entdeckt. Die dort enthaltenen Knochenfunde beließen die Höhlenforscher unberührt, so dass diese Höhle – benannt nach einem damals dort vorhandenen Kirschbaum – die erste Schachthöhle Deutschlands ist, welche im Originalzustand mit modernster Technik erforscht wird. Von den ersten Altersdatierungen der Knochen sind die Bamberger Archäologen überrascht.

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14.02.2014
Funde & Befunde
Einer der pleistozänen menschlichen Fußabdrücke von Happisburgh in Norfolk. Foto: Martin Bates

800.000 Jahre alte menschliche Fußabdrücke in Norfolk entdeckt

An der Ostküste Englands haben britische Forscher die ältesten noch erhaltenen menschlichen Fußspuren außerhalb Afrikas dokumentiert. Die Spuren, die eine Gruppe von Frühmenschen der Art Homo antecessor im weichen Boden am Ufer eines pleistozänen Flusslaufes hinterlassen hatte, sind der früheste direkte Nachweis für die Anwesenheit von Menschen in Nordeuropa.

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13.02.2014
Funde & Befunde
Der Zirkusbecher mit einem Wagenrennenmotiv. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation

Seltener römischer Zirkusbecher zeigt Wagenrennszene

Museum Burg Linn: Neue Funde, Erwerbungen und Erkenntnisse vorgestellt

Beim traditionellen Grabungsabend des Museums Burg Linn in Krefeld wurden die archäologischen Funde des vergangenen Jahres, neue Arbeiten aus der Restaurierungswerkstatt sowie Neuerwerbungen und Stiftungen für die Sammlung des Hauses präsentiert. Ein herausragendes Artefakt bildet ein sogenannter römischer Zirkusbecher aus der Mitte des ersten nachchristlichen Jahrhundertes.

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